Möchten Sie zulassen, dass durch… Windows 10-Benutzerkontensteuerung

“Möchten Sie zulassen, dass durch das folgende Programm Änderungen an diesem Computer vorgenommen werden?”

Bei dieser Meldung handelt es sich um eine ganz klassische Windows-Meldung (keine Fehlermeldung), die immer dann eingeblendet werden, wenn (laut Windows) unsichere bzw. gefährlichere Dateitypen geöffnet werden sollen. Als User hat man die Möglichkeit frei zu definieren, wie die eigenen Sicherheitseinstellungen auf dem eigenen Computer definiert sind. Wer Administrator seines Computers ist, kann die Einstellungen bequem ändern und diese Meldung deaktivieren.

Computer am Arbeitsplatz – Benutzerkontensteuerung

Wer diese Meldung an einem Arbeitsplatzrechner, zum Beispiel im eigenen Unternehmen eingeblendet bekommt, wird kaum eine Chance haben, die Sicherheitsrichtlinien unter Windows 10 eigenständig zu ändern. In diesem Fall sollte der Systemadministrator bzw. die Technikabteilung des Unternehmens kontaktiert werden. Das liegt daran, dass kein Unternehmen riskieren möchte, dass Nutzerinnen und Nutzer durch unüberlegtes Verhalten ggf. Schadsoftware auf dem Computer installieren. Diese Benutzerkonteneinstellungen sorgen dafür, dass der normale User an dieser Stelle keine Änderungen vornehmen darf.

Die Meldung: „Möchten Sie zulassen, dass durch… Benutzerkontensteuerung“

Die Meldung liest sich immer mal wieder anders: „Möchten Sie zulassen, dass durch diese App von einem unbekannten Herausgeber Änderungen an Ihrem PC vorgenommen werden“ ist beispielsweise eine ähnliche Meldung, die aber auf eine ähnliche Einstellung hinweist.

Letztlich geht es darum, die Benutzerkontensteuerung anzupassen unter Windows 10. Diese sogenannte UAC-Meldung ist ein integrierter Sicherheitsmechanismus bei Windows, der entstanden ist, also Windows 8.1 auf Windows 10 aktualisiert wurde. Aber wie lässt sich diese störende Datei-Sicherheitswarnung unter Windows 10 deaktivieren?

Abschalten der Meldung “Möchten Sie zulassen, dass durch das folgende Programm Änderungen an diesem Computer vorgenommen werden?”

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Und so gehen Sie vor:

  1. Klicken Sie auf „Start“ bzw. das Fahnensymbol unter Windows 10
  2. Wechseln Sie zur „Systemsteuerung“ unter Windows, indem Sie den Begriff direkt eingeben oder Cortana dafür nutzen
  3. Im Bereich der Systemsteuerung ändern Sie die Anzeige (rechts oben) von großen auf kleine Symbole
  4. Klicken Sie auf Benutzerkonten
  5. Klicken Sie auf „Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern“
  6. Achtung: An dieser Stelle sollte die zuvor beschriebene Windows-Meldung direkt wieder eingeblendet werden. Bestätigen Sie deshalb gerne, so dass das dahinterliegende Fenster geöffnet werden kann
  7. Benachrichtigungen über Änderungen am Computer auswählen: Betrachten Sie hier bitte den Schieberegler. Diese ist im Standard auf der zweiten Stufe von oben eingestellt. Heißt: Nur benachrichtigen, wenn von Apps Änderungen am Computer vorgenommen werden (Standard). Dies ist aber zum Beispiel immer dann der Fall, wenn Sie ein neues Programm oder eine neue App installieren möchten. Logisch, dass die Meldung deshalb auch eingeblendet wird
  8. Stellen Sie den Schieberegler ganz nach unten: In folgenden Situationen nie benachrichtigen: Apps versuchen, Software zu installieren oder Änderungen am Computer vorzunehmen.
  9. Klicken Sie auf „OK“
  10. Starten Sie ggf. den Computer einmal neu, damit die Änderungen wirksam werden

Von nun an werden Sie diese Meldung nicht mehr angezeigt bekommen, wenn Sie ein Programm öffnen (.exe) oder ein neues Tool auf Ihrem Computer installieren möchten. Lassen Sie sich nicht abschrecken von dem Hinweis „nicht empfohlen“. Natürlich ist diese Einstellungen nicht empfohlen, da sie eben den geringstmöglichen Schutz bietet (alles wird ohne Nachfrage geöffnet). Wer sich aber einigermaßen sicher unter Windows 10 bewegt, dem ist das Auswählen dieser Option durchaus zu raten.

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Was Sie nicht machen sollten

Wenn Sie sich nicht auskennen bzw. nur eine schnelle Hilfe benötigen, vermeiden Sie den Eingriff in die Registry. Ändern Sie nicht Ihre Internetoptionen, behalten Sie sämtliche Regedit-Einstellungen so bei, wie sie sind. Versuchen Sie, möglichst keine Änderungen im Bereich „Dienste -> Gruppenrichtlinien“ vorzunehmen. Sicherlich könnte hier „.exe“ grundsätzlich erlaubt sein. Die Ursache dieser Meldung liegt jedoch meist in einem anderen Bereich. Versuchen Sie möglichst das Ausführen über die Eingabeaufforderung zu verhindern und verändern Sie keine Dateitypen.

Kennen Sie sich natürlich bei Windows 10 aus und wissen genau, was Sie tun, können Sie hier natürlich weitere Ansatzpunkte finden.

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