Windows 10 friert ein: keine Rückmeldung des Systems – der Tipp 2022

Windows-Bildschirm friert ein und gibt keine Rückmeldung – Lösung.

Sie arbeiten gerade an einem Projekt, schreiben einen Text oder bearbeiten ein Bild – und aus heiterem Himmel passiert es, der komplette Crash Ihres Systems bzw. ein eingefrorenes Bild. Nichts bewegt sich mehr, sie können keine Eingabe über die Tastatur mehr tätigen und keine Symbole mehr anklicken. Lediglich die Maus lässt sich noch bewegen. Die Taskleiste ist nicht mehr anklickbar und keine Funktionen lassen sich mehr aufrufen. Die Rede ist an dieser Stelle von einem „Freeze“. Ihr System ist eingefroren und lässt sich aufgrund eines Fehlers nicht mehr ordnungsgemäß bedienen. Ursachen dafür gibt es natürlich sehr viele. Eine schnelle Hilfe sowie einige Ursachen klären wir für Sie in diesem Beitrag.

Schnelle Lösung – Windows wieder bedienbar machen

Um den eingefrorenen Bildschirm schnellstmöglich wieder zu lösen, so hilft einzig die Tastenkombination [Strg] + [Alt] + [Entf]. Auf diese Weise wird sich der Taskmanager öffnen und Sie können darüber die Prozessteuerung aufrufen und ggf. einzelne Prozesse per Klick auf „Prozess beenden“ direkt schließen. Das hat allerdings zur Folge, dass Ihre letzten Eingaben nicht mehr gespeichert sind. Unweigerlich gehen an dieser Stelle Daten verloren. Sie haben auf diese Weise jedoch die Möglichkeit, einzelne Programme zu schließen, ohne den gesamten Computer herunterfahren zu müssen. Letzteres hätte zur Folge, dass sämtliche Tools, mit denen Sie gerade arbeiten, ohne Speichern beendet werden.

Automatische Speicherung einrichten

Arbeiten Sie statt mit auf dem PC installierten Tools vor allem mit Online-Tools: Excel und Word lassen sich beispielsweise auch mit der bis dato kostenlosen Google-Variante installieren, oder nutzen Sie die Pendants von Microsoft. Hier sind automatische Speicherungen integriert, so dass keine Daten mehr verloren gehen, wenn Ihr PC unerwartet einfriert, das Bild stehenbleibt oder keine Rückmeldung mehr erfolgt. Somit haben Sie stets dann aktuellen Arbeitsstand parat und könnten Ihren PC im Zweifelsfall auch herunterfahren – Ihre Texte, Bilder etc. wären nach wie vor vorhanden.

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Keine Rückmeldung: Ursachen für das Bildschirm-Einfrieren

Wenn Sie die Prozesse beendet haben und dafür Sorge getragen haben, dass Ihre Daten künftig nicht mehr überraschend gelöscht werden oder nicht mehr aufrufbar sind, so sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Ursachen für das Einfrieren Ihres Computers gibt es zahlreiche. Es gilt daher vor allem, das Problem Schritt für Schritt einzugrenzen, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen.

Taskmanager-Leistungsdaten anschauen

Betrachten Sie während des Arbeitens die Leistungsdaten im Taskmanager. Mit einem Rechtsklick auf einen freien Bereich der Taskleiste und der Auswahl „Taskmanager“ sowie im nächsten Schritt einem Klick auf „Leistung“, erhalten Sie einen Überblick über Ihre Systemressourcen und den aktuellen Verbrauch. Lassen Sie dieses Fenster während des Arbeitens soffen und achten Sie exakt auf die Anzeige in dem Moment, in welchem der Bildschirm einfriert.

CPU-Probleme als Ursache

Ist Ihre CPU defekt, kann dies zu Aussetzern und abrupten Leistungseinbrüchen führen. In diesem Fall sollten Sie überprüfen, ob die Temperatur in Ordnung ist, ob die Auslastung passt und ob die Caches nicht „vollgelaufen sind“.

Arbeitsspeicher-Probleme als Ursache

Ein sehr häufiger Grund für das Einfrieren Ihres Systems oder „keine Rückmeldung“ ist der Arbeitsspeicher (RAM). Schauen Sie sich deshalb auch in diesem Bereich die Auslastung an. Ist diese besonders hoch, kann Ihr System die Datenmenge nicht mehr verarbeiten und gerät ins Stocken. Bei einer zu hohen Auslastung kann das Einfrieren eine Folge sein. Achten Sie auch auf den ausgelagerten Pool sowie die Geschwindigkeit. Möglicherweise erkennen Sie an dieser Stelle, wenn Sie ein Programm starten, dass besonders viele Daten in Anspruch genommen werden. Sollten Sie noch Steckplätze auf Ihrem Mainboard verfügbar haben, können Sie darüber nachdenken, den Arbeitsspeicher zu erweitern, um so mehr Leistung zu schaffen.

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Grafikprobleme als Ursache

Grundsätzlich können auch Grafikprobleme dafür sorgen, dass Ihr System stockt. Wenn Ihre Grafikkarte für Ihre Anwendungen (intensive Spiele, große Bildbearbeitungstools) nicht mehr ausreicht, so sollten Sie in den jeweiligen Programmeinstellungen die Leistung herunterschrauben, um Ihre Grafikkarte nicht zu überlasten. Die derzeitige Überlastung können Sie ebenfalls in diesem Bereich sehen: Geschwindigkeit, verwendeter Grafikspeicher sowie Cache und Pool lassen sich problemlos ablesen – auch grafisch im zeitlichen Verlauf.

Autostart, Dienste und Prozesse blockieren

Möglicherweise haben sich im Autostart Ihres Systems Programme, Dienste oder Prozesse hineingelegt, die nach einer kurzen Zeit oder unmittelbar nach dem Starten des Computers dafür sorgen, dass die Leistung beeinträchtigt wird. Beenden Sie dazu alle Dienste und Prozesse, die Sie nicht unmittelbar für den reibungslosen Ablauf benötigen und testen Sie, ob der Fehler erneut auftritt.

Windows-Update-Einstellungen

Testen Sie auch, ob nicht zufälligerweise gerade ein Windows-Update lädt, dass eine enorme Bandbreite und Leistung benötigt und andere Prozesse blockiert. Legen Sie Windows-Updates im Idealfall in Ruhephasen Ihres Computers, damit sie Sie beim Arbeiten nicht stören.

Fazit

In der Regel liegt die Ursache im RAM- oder Grafikbereich. In einigen Fällen sind es auch Antivirenprogramme oder kleine Tools, die eine enorme Leistung benötigen. Nur selten liegt die Ursache im Bereich der CPU. Überprüfen Sie daher anhand der Leistungsanzeige im Taskmanager während der Arbeit, welcher Bereich die Probleme auslöst und leiten Sie die entsprechenden, beschriebenen Maßnahmen ein.

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