Windows Autostart Programme ändern

Windows Autostart Programme löschen und deaktivieren

Ganz gleich mit welcher Windows-Version Sie aktuell arbeiten: Immer dann, wenn Sie neue Programme auf Ihrem Computer installieren, werden Systemeinträge vorgenommen, der Speicherplatz wird belastet und das System läuft mitunter langsamer. Viele Programme und Anwendungen (oder auch Apps) sind so ausgelegt, dass kleinere Bestandteile des Programms beim Starten des gesamten Betriebssystems mit hochlaufen. Dabei kann es sich entweder um kleine Toolbars, um Zusatzprogramme oder um automatische Update-Manager handeln. Ja, selbst Mozilla Firefox installiert einen Maintenance Service automatisch mit. Dabei handelt es sich um ein kleines Tool, was sich automatisch in den Autostart Ihres Systems setzt und bei jedem Reboot startet. Eine Deaktivierung ist bei der Installation des Browsers nicht möglich, so dass man im Nachhinein entsprechend reagieren muss.

Der Autostart unter Windows

Der Autostart kann auf klassischem Wege über den Windows Taskmanager aufgerufen oder per Eingabebefehl gestartet werden. Programme, die sich hier in Teilen oder vollständig eingenistet haben, sorgen in der Summe dafür, dass Ihr System erheblich langsamer startet. Auch unmittelbar nach dem Start dauert es spürbar einige Sekunden länger, bis sich die Taskleiste und die dazugehörigen Elemente vollständig aufgebaut haben. Dabei sind die meisten Tools und Anwendungen, die hier automatisiert mitstarten, überhaupt nicht notwendig. Sie sind verzichtet und wirken sich in der Regel überhaupt nicht auf den normalen Systembetrieb aus. Aber natürlich gilt auch hier: Man muss wissen man macht und sollte nicht wahllos sämtliche Programme deaktivieren. Aber der Reihe nach.

Die Vorgehensweise, um Autostart-Programme zu deaktivieren

Um Windows Autostart Programme nun zu löschen, empfiehlt sich der folgende Weg:

  1. Klicken Sie auf das Windows-Symbol
  2. Geben Sie den Befehl „msconfig“ in die Eingabeleiste oder nutzen Sie dafür Cortana.
  3. Klicken Sie auf den Begriff „Systemkonfiguration“ oder bestätigen Sie direkt mit „Enter“
  4. Welchen Sie hier zunächst zum Reiter „Dienste“
  5. Setzen Sie den Haken bei „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“
  6. Deaktivieren Sie per „Häkchen-Entfernung“ nun sämtliche Dienste, die nicht systemrelevant sind. Intel, Grafikanwendungen etc. sollten beispielsweise aktiviert sein. Adobe-Anwendungen, Mozilla-Tools oder diverse, unbekannte Programme oder Toolbars können hier entfernt werden
  7. Wechseln Sie auf den Reiter „Start“
  8. Klicken Sie auf „Task-Manager öffnen“
  9. Klicken Sie auf den Reiter „Autostart“
  10. Deaktivieren Sie auch hier sämtliche Programme, die Sie nicht zwingend zum Arbeiten benötigen und achten Sie darauf, systemeigene Programme aktiviert zu lassen
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Vorsichtig agieren, gegebenenfalls neustarten

Wenn Sie sich bei verschiedenen Anwendungen unsicher sein sollten, ob Sie den Haken entfernen oder lieber gesetzt lassen, gehen Sie der Reihe nach vor. Deaktivieren Sie niemals direkt alle Programme, sondern nach und nach. Nach jeder Änderung führen Sie einen schnellen Neustart des Systems durch. Sollte es nun zu Problemen führen, wissen Sie genau, welche Änderung Sie im Nachhinein wieder aktivieren müssen, um den Fehler zu beheben.

Beispiele für Programme, die für den Systemstart nicht unmittelbar benötigt werden, sind zum Beispiels Microsoft Teams, Google-Anwendungen, Adobe-Anwendungen, Opera, Mozilla, Skype, Steam, Origina oder Browser-Toolbars.

Natürlich obliegt es Ihnen hier von App zu App neu zu entscheiden, ob Sie die Windows Autostart Programme beim Hochfahren des Computers automatisch starten lassen wollen, oder einen manuellen Start bevorzugen. Wenn Sie beispielsweise grundsätzlich mit Zoom arbeiten, so empfiehlt es sich natürlich, das Programm automatisch starten zu lassen, um Arbeitszeit zu sparen.

Windows wird deutlich schneller

Sie werden merken, wenn Sie das eine oder andere Programm aus Ihrem Autostart entfernt haben, dass Windows nicht nur schneller lädt, sondern der Arbeitsbetrieb auch deutlich flüssiger verläuft. Die einzelnen Windows Autostart Programme verbrauchen nicht nur dann Ressourcen, wenn sie zu Beginn starten, sondern fressen auch während des ganz normalen Arbeitsbetriebs immer das eine oder andere Kilobyte Speicher. In Summe werden Sie sehen, dass Sie sich viel schneller innerhalb Ihres Systems bewegen, dass sich Apps und Programme schneller öffnen und sich die Ladezeiten generell erheblich verkürzen. Und denken Sie daran: Sollte Ihnen eine Änderung missfallen, so haben Sie jederzeit die Möglichkeit, wieder einen Schritt zurückzugehen.

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