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Helmut Voigt (1961-2017): Biographie

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Helmut Voigt vor seinem Unfall

Kurzbiographie (Helmut über sich selbst):

  • Geborenen: im Zeichen des Büffels des Jahres 1339 (nach mohammedanischer Zeitrechnung)
  • Elternhaus: steht in Duisburg
  • Haarfarbe:  je nach Perücke verschieden
  • Augenfarbe: dunkelbraun, nach Prügelei blau
  • Schuhgröße:  lebt auf großem Fuß
  • Staatsangehörigkeit: utopisch

Helmut Voigt (1961-2017)

Helmut Voigt wurde am 30. März 1961 in Duisburg geboren und starb am 16. April 2017 im Pflegeheim. Er wurde leider nur 56 Jahre alt. Seine Lebensplanung, seine Wünsche und Träume fanden im Alter von 36 Jahren ein jähes Ende, als er sich zu Hause den Kopf an der Ecke eines Schrankes stieß. Es war nur eine kleine Unachtsamkeit mit schwerwiegenden Folgen. Durch eine zu spät erkannte Hirnblutung fiel er ins Koma und fand nach zwei weiteren Schlaganfällen im Krankenhaus, mit Hilfe seiner Familie, langsam und mühevoll halbwegs ins Leben zurück.

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Zurück ins Leben gekämpft: Helmut Voigt

Er lebte lange Jahre mit seinen Eltern zusammen, die sich liebevoll um ihn kümmerten. Nach dem Ableben der bereits hochbetagten Eltern und bis zu seinem eigenen Tod lebte Helmut in einem Pflegeheim, ganz in der Nähe von Verwandten, die sich mit ihm verbunden fühlten und ihm bis zum Schluss beistanden.

Schule & Studium

Nach Grundschule und Gymnasium studierte Helmut an der Universität Wuppertal Sozialpädagogik und Theologie. Er arbeitete später mit großem Engagement an einer Grundschule und setzte sich aus Überzeugung für die Kindernothilfe ein. Privat liebte er jede Art von Musik, ganz besonders die Beatles, von denen er fast alles wusste und auch sammelte was er bekommen konnte. Er spielte selbst mehrere Instrumente. Er textete Songs, komponierte sie und sang sie gemeinsam in einer vierköpfigen Band. Es gibt noch Kassettenaufnahmen aus dieser Zeit.

Seine Leidenschaft: das Schreiben

Aber auch Literatur jeglicher Art hatte es ihm angetan. Dadurch war er sehr belesen und griff schließlich selbst zu „Tinte und Feder“. Ganz gleich ob zu Hause, im Urlaub oder im Café, er hatte stets einen winzigen Schreibblock und einen Stift dabei, um sich Notizen zu machen und zur Not benutzte er eine Rechnung oder einen Bierdeckel. Auf diese Weise hinterließ er viele Werke, die so witzig, humorvoll aber auch kritisch und emotional sind, dass es uns ein tiefes Anliegen ist, sie nach und nach auf dieser Seite in der Rubrik „Gedankenwelt“ (Lyrik & Poesie) zu veröffentlichen.

Als es Helmut noch einigermaßen gut ging, und kurze Unterhaltungen noch möglich waren, brachte er zum Ausdruck, dass er, wäre sein Leben anders verlaufen, seine Werke selbst in einem Gedicht- und Kurzgeschichtenband veröffentlichet hätte. Auch mit der Band hatte er einiges vor. Doch es sollte nicht sein. Er schaffte es nicht mehr. Deshalb tun wir das jetzt für ihn.

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Zeitgeschichte beachten

Wir bitten alle Leser, beim Lesen die Zeitgeschichte zu berücksichtigen, in der die Texte von Helmut geschrieben wurden. Es handelt sich um die Jahre 1983 bis Mitte 1990. Ganz genau können wir es leider nicht mehr feststellen. Viele seiner Berichte setzen sich u.a. mit den damaligen politischen, sozialen und religiösen Verhältnissen auseinander. Andere sind aus seinen persönlichen Erfahrungen und Gefühlen entstanden. Einige Themen und Aussagen sind sicher „überholt“, doch Vieles kann auf die heutige Zeit übertragen werden. Bitte lesen Sie selbst!

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