Marsala selber machen: Marsala-Likör herstellen

Eigenen Marsala machen: Likör auf Wein- und Rumbasis – so geht’s.

Ein Marsala nach dem Essen, ganz gleich ob in den Sommermonaten am Abend oder in der Vorweihnachtszeit oder rund um Silvester: Er schmeckt in der Regel immer. Doch natürlich gibt es von Marke zu Marke gravierende Unterschiede. Und häufig schmecken die gekauften Varianten eines Marsalas bei Weitem nicht so gut, wie eine eigener Likör, den man selbst hergestellt hat. Dafür braucht es jedoch ein wenig Geduld. Kaufen ist an dieser Stelle sicher die einfachste Variante, aber wo bliebe denn der Spaß und die Vorfreude auf ein Getränk, das man selbst angesetzt hat? Wir zeigen Euch deshalb heute, wie ein Marsala in kurzer Zeit hergestellt werden kann und worauf unbedingt zu achten ist, bevor das Getränk in Euren Gläsern sowie in den Gläsern Eurer Gäste landet.

Zutaten für den eigenen Marsala

Für den eigenen Marsala solltet Ihr zunächst die folgenden Zutaten parat halten oder kaufen:

– 4 Flaschen Rotwein halbtrocken
– 1 Flasche Rum (54%)
– 800 Gramm Zucker (Kluntjes, weißer Kandis)
– 99 Kaffeebohnen

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Besonderheiten bei den Zutaten

Ein guter Bio-Wein oder der klassische Rasgón sind an dieser Stelle besonders empfehlenswert. Beim Rum ist darauf zu achten, dass in jedem Fall die Variante gekauft wird, die einen höheren Alkoholgehalt aufweist. Das hat zur Folge, dass der Marsala im Endeffekt länger haltbar ist und auch nach vielen Monaten noch in einer sehr guten Qualität genossen werden kann.

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Zubereitung des eigenen Marsalas

Zunächst solltet Ihr Euch eine ausreichend große Bowleschale organisieren, damit die Zutaten und Flüssigkeiten auch entsprechend Platz finden. Eine 5 Liter-Bowleschale ist das Minimum, was hier verwendet werden sollte.

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Zunächst wiegt Ihr 800 Gramm Kandiszucker ab und füllt ihn in die Schale. Wenn es etwas kaffeelastiger oder süßer werden soll, nehmt Ihr entweder weniger oder mehr Zucker. Hier kommt es jedoch auf einen Versuch an – meist gelingt der zweite oder dritte Ansatz eines eigens hergestellten Marsalas deutlich besser als der erste Versuch.

Getränke und Kaffeebohnen hinzugeben

Nun werden die Getränke hinzugegeben sowie 99 Kaffeebohnen abgezählt. Achtung: Es ist nicht tragisch, wenn diese zunächst an der Oberfläche schwimmen. Ihr könnt das Gemisch nun mit einem großen Löffel oder einer Nudelkelle ein wenig verrühren, dass sich die Zutaten zunächst gut vermischen.

Bowle-Schale luftdicht verschließen

Nun muss die Bowle-Schale luftdicht verschlossen und an einem sicheren Ort gelagert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Lagerung keiner direkten Sonne ausgesetzt werden sollte. Gleichzeitig sollte es nicht zu heiß und nicht zu kalt sein. Eine auf Zimmertemperatur gehaltene Ecke in der Wohnung, die vor Lichteinfluss geschützt ist, reicht hier vollkommen aus. Sollte Eure Bowle-Schale ein kleines Luftloch haben, so verschließt Ihr dies mit einem Stück Papier oder Zewa. Achtet auch darauf, ggf. ein Stück Küchenrolle unter die Bowleschale zu legen. Selbst dann, wenn etwas „überschwappen“ sollte, beschädigt es nicht Eure Möbel oder Euren Boden.

3-4 Wochen ziehen lassen

Der eigene Marsala muss nun mindestens drei Wochen ziehen. Auf diese Weise können sich die Zutaten sehr gut verbinden. Einmal in der Woche solltet Ihr „nach dem Rechten sehen“ und den Marsala verrühren, damit sich der Kandiszucker schneller auflöst. Spätestens nach vier Wochen könnt Ihr den Marsala abfüllen: Der Zucker sollte sich nun restlos aufgelöst haben. Verwendet zum Abfüllen ein kleines Sieb, damit die Kaffeebohnen beim Ausschenken nicht im Glas oder in der Flasche landen.

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Flaschen und Deckel aufbewahren

Wir empfehlen, dass Ihr die Rumflasche sowie die vier Weinflaschen verwahrt und den Marsala direkt dort hineinfüllt, sobald er fertig ist. Denkt in jedem Fall auch daran, die Deckel aufzubewahren, damit die Flaschen ordentlich verschlossen werden können und vor Sauerstoff geschützt sind. Der Marsala ist auf diese Weise ein Jahr (und häufig noch viel länger) haltbar und kann direkt genossen werden.

Fazit

Wir sagen „Prost“: Ihr habt nun mit geringem Aufwand Euren eigenen Marsala hergestellt, der sich nicht nur hervorragend zum eigenen Konsum eignet, sondern sich auch wunderbar verschenken lässt.

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