Minimalistisches Wohnen: Wie setzt man es im Alltag am besten um?

Minimalistisches Wohnen: Wie setzt man es im Alltag am besten um?

Wer sich ein wenig genauer mit aktuellen Einrichtungstrends auseinandersetzt, stellt häufig fest, dass es sich beim minimalistischen Wohnen um weitaus mehr als nur um einen Trend handelt. Hier geht es auf keinen Fall darum, auf Komfort zu verzichten.

Stattdessen scheint der Minimalismus im Wohnbereich jedes Mal aufs Neue die Frage: „Was brauche ich wirklich?“ zu stellen. Hieraus ergeben sich in der Regel Räumlichkeiten, die sich durch eine klare Struktur auszeichnen und auf deren Basis es oft möglich ist, Unordnung zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil: Auf eine minimalistische Einrichtung zu setzen, bedeutet nicht, ein Zimmer unpersönlich oder kalt wirken zu lassen. Im Gegenteil! Es gibt zahlreiche spannende Beispiele, die immer wieder unter Beweis stellen, wie einfach es sein kann, Minimalismus, modernes Wohnen und ein hohes Maß an Gemütlichkeit miteinander zu kombinieren. Die folgenden Tipps helfen dabei, diesen besonderen Einrichtungsstil in den eigenen vier Wänden noch besser umzusetzen.

Tipp Nr. 1: Auch auf scheinbare Kleinigkeiten achten

Für die optimale Umsetzung des Minimalismus im Wohnbereich ist es ratsam, unter anderem auf scheinbare Kleinigkeiten zu achten. Denn: Stechen einige Details optisch hervor, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Gesamtkonzept leidet.

Dementsprechend bietet es sich zum Beispiel an, die Jung Schalterprogramme im Überblick anzuschauen, um genau die Steckdosen zu wählen, die sich auf angenehme Weise in den Rest des Raumes einfügen. In der Regel handelt es sich hierbei um Produkte, die entweder komplett weiß sind oder sich durch eine möglichst helle Farbe auszeichnen. Apropos …

Tipp Nr. 2: Helle Farben und Designs für ein freundliches Gesamtambiente

Ein Blick auf die charakteristischen Details, die den Minimalismus ausmachen, zeigt, dass es vor allem die hellen Farben sind, die für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Hierbei ist es sicherlich in gewisser Hinsicht vom persönlichen Geschmack abhängig, ob in den betreffenden Räumen hauptsächlich die Farbe Weiß oder ein anderes, helles Design dominiert.

Diejenigen, die Angst davor haben, dass ihre Zimmer gegebenenfalls zu steril wirken könnten, können gut beraten sein, sich in Bezug auf Pastell zu informieren. Egal, ob in einem leichten Blau- oder Rosa-Ton: Auf diese Weise lassen sich schnell und unkompliziert Akzente setzen.

Tipp Nr. 3: Dekorationen und Minimalismus als spannende Kombination nutzen

Zahlreiche Einrichtungsfans, die sich überlegen, mindestens einen Raum im Wohnbereich minimalistisch einzurichten, fragen sich häufig, ob es hier überhaupt „erlaubt“ ist, Dekoelemente zu nutzen. Aber gehören diese nicht zur perfekten Inneneinrichtung dazu?

Die gute Nachricht ist, dass es nicht zwangsläufig nötig ist, auf Accessoires zu verzichten. Wichtig ist es jedoch, diese mit Bedacht einzusetzen und aufeinander abzustimmen.

Mit Hinblick auf Dekofiguren und Co. spielen Farben ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Hier könnte es sich ebenfalls lohnen, vor allem auf die helleren Designs zu setzen. Wer keine Lust hat, alles einzeln auszusuchen, kann sich von vornherein für ein bereits vorgefertigtes Set entscheiden.

Tipp Nr. 4: Transparent und hochwertig

Transparentes, exklusives Wohnen und der minimalistische Einrichtungsstil lassen sich auf einfache Weise miteinander kombinieren. Spannenderweise lohnt es sich in diesem Zusammenhang nicht nur, beispielsweise auf klassische Elemente, wie einen Glastisch oder eine große Fensterfront, zu setzen. Auch Vitrinen, moderne Stühle und ein weitestgehend offen gestalteter Wohnbereich können dabei helfen, mehr Transparenz in die Wohnumgebung einziehen zu lassen.

Auf diese Weise ist es häufig sogar möglich, kleinere Räumlichkeiten optisch etwas zu vergrößern.

Tipp Nr. 5: Regelmäßig ausmisten

Diejenigen, die den minimalistischen Wohnstil immer wieder aufs Neue für sich optimieren möchten, können gut beraten sein, ihre Wohnbereiche in regelmäßigen Abständen auszumisten. Wer sich von Altlasten verabschiedet, bietet sich die Möglichkeit, in Zukunft von einer noch strukturierteren Ordnung zu profitieren.

Ob die Möbel und Gegenstände, die gegebenenfalls entsorgt werden sollen, tatsächlich direkt vom Sperrmüll abgeholt oder der Altkleidersammlung zugeführt werden oder anderweitig den Besitzer wechseln sollen, bestimmt jeder für sich. Um vorschnellen Entscheidungen vorzubeugen, bietet es sich eventuell an, im ersten Schritt ein mehr oder weniger großes Areal im Keller freizuräumen, um hier all die Accessoires zu verstauen, bei denen die Antwort auf die Frage „Wegwerfen oder behalten?“ noch ein wenig vertagt werden muss.

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/ananas-fr%C3%BCchte-tropische-fr%C3%BCchte-1853466/

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