Wenn Klarna die Meldung „Technischer Fehler“ zeigt, liegt die Ursache oft nicht an deinem Konto selbst, sondern an App-Cache, Verbindung, Login-Zustand, Gerätewechsel oder einer festhängenden Sitzung. Die Antwort lautet: Du solltest nicht planlos immer wieder dieselbe Aktion antippen, sondern zuerst prüfen, wo die Meldung erscheint und wann sie auftaucht.
Genau diese Fehlermeldung ist so lästig, weil sie fast nichts erklärt. Du willst dich anmelden, eine Rechnung öffnen, einen Einkauf bestätigen oder eine Zahlung prüfen, und statt einer verständlichen Erklärung kommt nur ein kurzer technischer Hinweis. Dadurch wirkt das Problem größer, als es oft ist. In vielen Fällen steckt keine dauerhafte Sperre dahinter, sondern ein Fehler im Ablauf zwischen App, Server, Sitzung und Gerät.
Wichtig ist deshalb eine saubere Einordnung. Erscheint die Meldung direkt beim Start der App? Erst beim Login? Nur bei einer bestimmten Zahlung? Nur im Browser, aber nicht auf dem Handy? Oder nur in der App, während der Browser normal funktioniert? Genau diese Unterschiede entscheiden darüber, ob du zuerst an Cache, Netzwerk, App-Version, Sitzung oder einen blockierten Freigabevorgang denken solltest.
Was die Meldung „Technischer Fehler“ bei Klarna meist bedeutet
Die Meldung klingt, als sei im Hintergrund etwas Größeres kaputt. In Wirklichkeit ist sie oft nur ein Sammelhinweis für einen Ablauf, der nicht sauber beendet werden konnte. Das kann beim Laden der Startseite passieren, beim Einloggen, beim Aufrufen von Rechnungen, bei einer Kartenansicht, beim Identitätsabgleich oder beim Bestätigen einer Zahlung.
Das Problem muss also nicht in der App als Ganzes sitzen. Manchmal ist nur ein einzelner Bereich betroffen. Vielleicht öffnet sich Klarna noch, aber eine Rechnung lädt nicht. Vielleicht kannst du dich anmelden, aber ein Kauf lässt sich nicht bestätigen. Vielleicht funktioniert der Browser normal, während die App nur eine Fehlermeldung anzeigt. Genau dadurch wird klar: „Technischer Fehler“ bedeutet nicht automatisch Totalausfall.
Für dich heißt das vor allem eines: Du solltest die Meldung nicht einfach als unverständlichen Block abtun, sondern als Signal sehen, den Ablauf in Teilstücke zu zerlegen. Wenn du erkennst, an welcher Stelle der Fehler auftaucht, kommst du meistens deutlich schneller zur Lösung.
Die häufigsten Ursachen auf einen Blick
Bevor du tiefer einsteigst, hilft eine schnelle Übersicht. Bei dieser Meldung kommen besonders oft diese Punkte infrage:
- die App hängt in einer alten oder beschädigten Sitzung fest
- der App-Cache ist fehlerhaft
- deine Internetverbindung ist instabil oder wird im Hintergrund gebremst
- VPN, Werbeblocker, DNS-Filter oder Sicherheitssoftware funken dazwischen
- die App ist veraltet oder wurde nach einem Update nicht sauber neu gestartet
- ein Login-Schritt oder eine Verifizierung ist im Hintergrund abgebrochen
- Gerätedatum oder Uhrzeit passen nicht sauber
- Browserdaten oder Cookies verursachen im Web dieselbe Störung
- eine Zahlung oder Identitätsprüfung ist in einem halben Zwischenzustand hängen geblieben
- der Fehler liegt nicht an deinem Gerät, sondern an einem vorübergehenden Dienstproblem
Die Liste wirkt lang, ist aber eher beruhigend als bedrohlich. Die meisten dieser Ursachen lassen sich prüfen, ohne dass du gleich dein Konto, dein Handy oder die ganze App-Struktur zerlegen musst.
Zuerst klären: Betrifft der Fehler nur die App oder auch den Browser?
Das ist einer der wichtigsten ersten Schritte. Wenn Klarna in der App „Technischer Fehler“ zeigt, solltest du dasselbe Konto testweise im Browser öffnen. Lädt dort alles normal, sitzt die Ursache eher in der App, im App-Cache oder im Zustand deines Geräts. Zeigt auch der Browser Probleme, rückt eher der Dienst selbst, deine Verbindung oder dein Kontoablauf in den Vordergrund.
Ebenso wichtig ist die Gegenprobe auf einem zweiten Gerät. Wenn Klarna auf deinem Handy die Meldung zeigt, aber am Rechner problemlos läuft, ist das ein starkes Zeichen für ein lokales Problem auf dem Smartphone. Wenn dagegen App und Browser auf mehreren Geräten gleichzeitig zicken, liegt die Ursache wahrscheinlich nicht nur auf deinem Handy.
Gerade dieser Vergleich spart oft viel Zeit. Viele springen sofort zu Neuinstallation oder Passwortänderung, obwohl schon ein kurzer Test im Browser zeigen würde, in welche Richtung sie überhaupt denken müssen.
App komplett schließen und Gerät neu starten
Das klingt nach Standard, ist hier aber oft mehr als nur Pflichtprogramm. Viele Apps bleiben im Hintergrund in einer halb aktiven Sitzung hängen. Dann schließt du das Fenster zwar scheinbar, aber die App startet intern gar nicht wirklich frisch. Gerade nach fehlgeschlagenen Anmeldungen, abgebrochenen Zahlungen oder Verbindungsproblemen ist das eine sehr häufige Ursache.
Deshalb zuerst die Klarna-App komplett schließen. Nicht nur kurz wegwischen und gleich wieder antippen, sondern wirklich beenden. Danach das Gerät einmal sauber neu starten. Erst nach diesem Neustart solltest du die App wieder öffnen und prüfen, ob die Meldung sofort zurückkommt oder ob sich das Verhalten verändert.
Wenn der Fehler danach verschwindet, war das Problem wahrscheinlich kein tiefer Kontofehler, sondern eine festhängende Sitzung oder ein verklemmter App-Zustand. Das ist unspektakulär, aber sehr häufig.
Netzwerk prüfen: Nicht nur „Internet ist da“ zählt
Gerade bei Finanz- und Zahlungsapps reicht es nicht, dass das Internet irgendwie vorhanden ist. Manche Verbindungen sind für normales Surfen noch okay, aber zu instabil oder zu gefiltert für Login, Zahlungsbestätigung oder Kontenansicht. Das macht diese Fehler so unerquicklich: Alles andere am Handy wirkt normal, aber ausgerechnet Klarna bricht an einer empfindlichen Stelle weg.
Darum solltest du nicht nur prüfen, ob WLAN-Symbol oder Mobilfunk da sind. Wichtiger ist die Gegenprobe. Wechsle testweise von WLAN auf mobile Daten oder umgekehrt. Wenn du im WLAN den Fehler hast, aber mit mobilen Daten plötzlich wieder hineinkommst, spricht vieles für ein Problem im Heimnetz, im Router oder in einem Filterdienst. Wenn sich überhaupt nichts ändert, sitzt die Ursache eher in App, Kontoablauf oder Sitzung.
Besonders auffällig ist das bei öffentlichen Netzen, Gäste-WLANs, Hotel-WLAN, Schul- oder Firmennetzen. Solche Verbindungen können im Alltag halbwegs funktionieren, aber bei App-Freigaben, Webansichten oder eingebauten Login-Schritten unerwartet blockieren.
VPN, DNS-Filter und Werbeblocker als Störquelle
Ein Punkt, der schnell vergessen wird: Viele Handys und Rechner haben heute Zusatzschichten, die Verbindungen verändern. Dazu gehören VPNs, private DNS-Dienste, Werbeblocker auf Netzwerkebene, Schutzfunktionen im Browser oder Sicherheitsapps mit Filterfunktion. Für den Alltag kann das praktisch sein. Für eine Zahlungs- oder Finanz-App kann es genau die falsche Stelle sein.
Das Problem zeigt sich dann oft nicht als kompletter Ausfall. Viel häufiger laufen allgemeine Webseiten noch, aber bestimmte API-Aufrufe, Login-Seiten oder Bestätigungsschritte brechen weg. Dann erscheint in Klarna nur „Technischer Fehler“, obwohl dein Gerät aus deiner Sicht ja online ist.
Wenn du so etwas nutzt, teste Klarna bewusst ohne diese Zusatzschicht. Also VPN vollständig aus, privaten DNS testweise zurück auf automatisch, Werbeblocker oder Schutzfilter kurz aus dem Weg nehmen. Danach die App komplett schließen, Gerät neu starten und erneut prüfen. Nur so bekommst du einen sauberen Vergleich.
App-Cache und lokale App-Daten
Bei einer App, die Webinhalte, Login-Zustände und Zahlungsabläufe zusammenführt, sind lokale Daten enorm wichtig. Wenn dort etwas festhängt, zeigt die App oft nur noch eine allgemeine Fehlermeldung, obwohl die eigentliche Ursache im lokalen Zustand auf dem Gerät sitzt.
Auf Android kannst du in den App-Einstellungen zuerst den Cache leeren. Das ist der sanftere Weg. Wenn der Fehler danach bleibt, kannst du in der nächsten Stufe auch die App-Daten löschen. Das ist stärker, weil du dich danach meist neu anmelden musst. Dafür startest du die App wirklich in einem frischen Zustand.
Auf dem iPhone läuft das anders, weil Apple keinen separaten Cache-Button wie bei Android anbietet. Dort ist der typische Weg: App vollständig löschen und sauber neu installieren. Aber auch hier gilt: vorher Klarna wirklich schließen und das Gerät einmal neu starten.
Wichtig ist die Reihenfolge. Nicht sofort alles löschen, sondern erst die milden Schritte: neu starten, Netz wechseln, App schließen, dann Cache oder Neuinstallation. So erkennst du besser, wo die Ursache wirklich saß.
App-Version prüfen
Eine veraltete App ist nicht immer der Hauptgrund, aber oft ein unnötiger Stolperstein. Gerade wenn sich im Hintergrund etwas an Anmeldeabläufen, Sicherheitsroutinen oder Webansichten geändert hat, kann eine ältere Version schneller in Fehler laufen.
Darum lohnt sich ein Blick in den App Store oder Play Store. Gibt es ein Update, installiere es. Wenn die App gerade erst aktualisiert wurde und der Fehler direkt danach auftaucht, ist die Richtung etwas anders: Dann kann ein sauberer Neustart oder das Zurücksetzen des App-Zustands besonders wichtig sein, weil die App nach dem Update in einer alten Sitzung hängen geblieben sein kann.
Ein Update allein löst nicht jeden „Technischer Fehler“, aber es verhindert, dass du mit einer bereits veralteten Grundlage weiterprobierst.
Login und Passwort: Nicht sofort in die falsche Richtung laufen
Viele Nutzer springen bei jeder Fehlermeldung direkt auf „Passwort vergessen“. Das ist verständlich, aber nicht immer sinnvoll. Ein technischer Fehler ist nicht automatisch ein falsches Passwort. Wenn du jetzt aus Unsicherheit gleich Passwort, E-Mail und mehrere Login-Wege gleichzeitig änderst, machst du die Sache oft unübersichtlicher.
Prüfe stattdessen zuerst, wann der Fehler erscheint. Kommt er direkt nach Eingabe deiner Daten? Erst nach einem Sicherheitscode? Erst nach Biometrie? Oder schon bevor du überhaupt den Login siehst? Erst aus dieser Beobachtung ergibt sich, ob du eher ein Login-Problem oder ein Anzeigeproblem vor dir hast.
Wenn du allerdings ganz sicher weißt, dass du deine Daten gerade nicht mehr sauber im Kopf hast, ist ein kontrollierter Passwort-Reset sinnvoller als mehrfaches Raten. Mehrfach falsche Eingaben helfen bei solchen Diensten selten weiter und machen die Lage oft nur unklarer.
Biometrie und Gerätebindung als Sonderfall
Manchmal sitzt der Fehler nicht im eigentlichen Passwort, sondern in der Gerätefreigabe, in Face ID, Fingerabdruck oder einer alten lokalen Anmeldeverknüpfung. Das fällt besonders nach Handywechsel, Systemupdate oder Wiederherstellung eines Backups auf.
Typisches Muster: Du hast die App schon länger nicht genutzt, öffnest sie nach einem Gerätewechsel oder nach einem größeren iOS- oder Android-Update, und plötzlich läuft der bisher gewohnte Einstieg nicht mehr sauber. Dann kann die App noch alte Anmeldeinformationen oder alte Geräteverknüpfungen mit sich herumtragen, die nicht mehr passen.
In solchen Fällen bringt die reine Passwortfrage wenig. Dann hilft eher ein frischer Einstieg: App schließen, neu installieren oder App-Daten zurücksetzen, dann den Login bewusst komplett neu durchlaufen.
Wenn die Meldung nur bei einer Zahlung auftaucht
Das ist ein wichtiger Sonderfall. Wenn Klarna grundsätzlich lädt, aber nur bei einem einzelnen Kauf oder bei einer bestimmten Rechnung „Technischer Fehler“ zeigt, sitzt das Problem oft nicht in der App als Ganzes, sondern in genau diesem Vorgang.
Dann kommen eher diese Punkte infrage:
- die Zahlung wurde im Hintergrund schon angestoßen, aber nicht sauber zurückgemeldet
- die Sitzung ist beim Wechsel zwischen Shop und Klarna abgerissen
- der Browser- oder App-Wechsel hat den Freigabevorgang unterbrochen
- eine Bestätigung hängt in einem halben Zustand fest
- die Verknüpfung zwischen Händlerseite und Klarna ist genau in diesem Moment abgebrochen
Gerade hier solltest du nicht sofort denselben Kauf zehnmal neu starten. Prüfe erst, ob der Vorgang vielleicht schon irgendwo sichtbar ist: in offenen Bestellungen, in der Händlerübersicht, in deinen Rechnungen oder in der App-Ansicht. Sonst läufst du Gefahr, denselben Ablauf unnötig mehrfach anzustoßen.
Wenn eine Rechnung bald fällig ist
Dann solltest du nicht einfach nur warten, ob die App sich irgendwann fängt. Wenn eine Zahlung bald fällig ist oder du eine Frist im Blick hast, geh parallel einen zweiten Weg. Also Browser statt App, anderes Gerät statt demselben Handy, notfalls der direkte Weg über die Webansicht. Ziel ist nicht, jetzt technisch perfekt zu analysieren, sondern den offenen Zahlungsvorgang rechtzeitig zu klären.
Wichtig ist dabei, Ruhe zu bewahren. Ein technischer Fehler in der App bedeutet nicht automatisch, dass die Rechnung verschwunden ist oder dass du gar nichts mehr tun kannst. Aber wenn du dich nur an der gestörten App festbeißt, verlierst du im schlimmsten Fall Zeit an der falschen Stelle.
Sinnvoll ist deshalb diese Reihenfolge: erst prüfen, ob es nur die App betrifft, dann parallel einen zweiten Zugriff probieren. So bleibst du handlungsfähig, auch wenn die eigentliche Störung noch nicht ganz gelöst ist.
Browser-Probleme nicht vergessen
Wenn du Klarna nicht in der App, sondern im Browser oder innerhalb eines Shop-Checkouts nutzt, können auch Cookies, Browserdaten oder blockierte Pop-ups eine Rolle spielen. Dann wirkt der Fehler wie ein Kontoproblem, sitzt aber in Wirklichkeit in der Webumgebung.
Typische Hinweise darauf sind:
- Klarna lädt in einem Browser, im anderen aber nicht
- die Fehlermeldung kommt nach dem Wechsel zurück in den Shop
- ein eingeblendetes Fenster bleibt leer
- der Zahlungsdialog öffnet sich nicht sauber
- private Tabs oder Inkognito verhalten sich anders als das normale Fenster
In solchen Fällen helfen oft das Löschen von Cookies und Browserdaten oder ein Test in einem anderen Browser. Vor allem dann, wenn die App normal geht, der Checkout im Web aber nicht.
Datum und Uhrzeit prüfen
Das klingt nach Nebensache, kann aber überraschend relevant sein. Wenn Datum, Uhrzeit oder Zeitzone auf dem Gerät sichtbar falsch sind, geraten Anmeldungen, Sicherheitsroutinen und Sitzungen manchmal aus dem Takt. Das ist nicht die häufigste Ursache, aber ein schneller Kontrollpunkt.
Darum kurz prüfen: Stimmt die Uhrzeit? Ist die automatische Zeiteinstellung aktiv? Gerade nach längeren Offline-Phasen, Gerätewechseln oder ungewöhnlichen Neustarts kann dieser kleine Punkt eine größere Wirkung haben, als man vermutet.
Wenn der Fehler plötzlich auf mehreren Geräten auftaucht
Dann solltest du weniger das einzelne Handy verdächtigen und stärker an ein allgemeineres Problem denken. Wenn App und Browser gleichzeitig zicken, vielleicht sogar auf Handy und PC, spricht das eher gegen einen rein lokalen Cache-Fehler. Dann liegt die Ursache eher im Dienstablauf, in einer Sitzung, in deinem Kontozustand oder in einer breiteren Verbindungsstörung.
In so einer Lage bringt wildes Neuinstallieren auf einem Gerät oft wenig. Sinnvoller ist dann, eine Weile abzuwarten, es später erneut zu probieren und parallel zu prüfen, ob andere Bereiche wieder normal reagieren. Wenn es sich um eine kurze Störung handelt, verschwindet sie oft ohne drastische Maßnahmen. Wenn sie bleibt, kannst du danach immer noch lokal aufräumen.
Was du besser nicht machst
Gerade bei Finanz- und Zahlungsapps verschlimmern manche Schnellreaktionen die Lage eher, als dass sie helfen.
- Nicht dieselbe Zahlung immer wieder blind neu anstoßen.
- Nicht gleichzeitig Passwort, Gerät, Browser und App wechseln, ohne mitzuschreiben, was du gemacht hast.
- Nicht App und Browser parallel offen lassen und denselben Vorgang in beiden starten.
- Nicht aus Unsicherheit zehnmal dieselben Zugangsdaten raten.
- Nicht sofort annehmen, dass dein Konto grundsätzlich gesperrt ist.
- Nicht nur auf die App starren, wenn Browser oder anderes Gerät als Gegenprobe verfügbar sind.
Der größte Zeitfresser ist hier meist nicht der Fehler selbst, sondern das chaotische Springen zwischen halben Lösungen. Eine klare Reihenfolge spart dir am Ende deutlich mehr Nerven.
So gehst du Schritt für Schritt vor
Wenn du das Problem sauber eingrenzen willst, arbeite am besten in dieser Reihenfolge:
- prüfen, ob der Fehler nur in der App oder auch im Browser auftaucht
- App vollständig schließen
- Gerät neu starten
- zwischen WLAN und mobilen Daten wechseln
- VPN, DNS-Filter oder Werbeblocker testweise ausschalten
- App-Update prüfen
- bei Android zuerst Cache leeren, danach bei Bedarf App-Daten
- auf dem iPhone notfalls sauber löschen und neu installieren
- Login bewusst neu durchführen
- Browserdaten löschen, wenn der Fehler dort sitzt
- bei Zahlungen prüfen, ob der Vorgang bereits teilweise angelegt wurde
- bei naher Fälligkeit einen zweiten Zugriffsweg nutzen statt nur zu warten
Am meisten bringt eine feste Reihenfolge: erst Gegenprobe, dann Neustart und Netzwerk, danach lokale App-Daten und erst am Schluss Neuinstallation oder Passwortschritte. Genau so trennst du kleine technische Hänger von echten Ablaufproblemen.
Zwei typische Alltagssituationen
Die App öffnet, aber beim Login erscheint sofort „Technischer Fehler“
Dann sitzt das Problem oft in einer alten Sitzung, in App-Daten, in Netzfilterung oder in einem Login-Schritt, der nicht sauber zurückkommt. Hier helfen Neustart, Netzwechsel und frische App-Daten besonders oft.
Klarna läuft grundsätzlich, aber ein einzelner Kauf bricht mit „Technischer Fehler“ ab
Dann solltest du zuerst an den konkreten Kaufablauf denken. Vielleicht ist die Verbindung zwischen Shop und Klarna unterbrochen, vielleicht hängt der Vorgang halb offen, vielleicht ist nur diese eine Sitzung beschädigt. Hier ist es wichtig, nicht sofort denselben Kauf zigmal neu anzustoßen.
Wann du eher abwarten solltest und wann du handeln musst
Abwarten kann sinnvoll sein, wenn der Fehler plötzlich auftaucht, mehrere Geräte gleichzeitig betroffen sind und du den Eindruck hast, dass gerade generell etwas hakt. Dann ist es oft klüger, etwas später erneut zu prüfen, statt in einer laufenden Störung alles neu einzurichten.
Handeln solltest du eher dann, wenn:
- eine Rechnung bald fällig ist
- nur dein Gerät betroffen ist und andere Zugriffswege normal laufen
- die App schon länger dieselbe Meldung zeigt
- du kurz vorher ein neues Handy, ein Update oder eine Neuinstallation hattest
- du denselben Fehler nach Neustart und Netzwechsel weiter siehst
Dann bringt gezielte Fehlersuche meist mehr als bloßes Hoffen.
Häufige Fragen zur Meldung „Technischer Fehler“ bei Klarna
Bedeutet „Technischer Fehler“, dass mein Klarna-Konto gesperrt ist?
Nein, nicht automatisch. Häufig steckt dahinter nur ein Problem mit App-Zustand, Verbindung, Login-Sitzung oder einem einzelnen Vorgang. Erst wenn weitere Hinweise dazukommen, wird eine Sperre wahrscheinlicher.
Muss ich die App sofort neu installieren?
Nein. Zuerst sind App schließen, Gerät neu starten, Netz wechseln und Cache prüfen sinnvoller. Eine Neuinstallation ist eher der spätere Schritt, wenn die einfachen Maßnahmen nichts ändern.
Kann mein WLAN der Auslöser sein, obwohl andere Apps laufen?
Ja, das ist gut möglich. Gerade empfindliche Login- oder Zahlungsabläufe reagieren manchmal stärker auf instabile oder gefilterte Verbindungen als normale Apps oder Webseiten.
Hilft es, zwischen WLAN und mobilen Daten zu wechseln?
Ja, oft sogar sehr schnell. Dieser Wechsel ist einer der besten Gegenchecks, weil du damit sofort siehst, ob das Problem eher an deinem Netz oder an der App sitzt.
Was mache ich, wenn nur eine einzelne Zahlung betroffen ist?
Dann solltest du nicht blind immer wieder neu bestätigen. Prüfe zuerst, ob der Vorgang vielleicht schon teilweise angelegt wurde oder ob er nur in dieser einen Sitzung hängt. Danach kannst du sauber neu ansetzen.
Kann ein VPN oder Werbeblocker die Meldung auslösen?
Ja. Solche Zusatzschichten verändern Verbindungen oft so, dass einzelne App-Bereiche oder Webschritte scheitern, obwohl das restliche Internet normal aussieht.
Ist ein Passwort-Reset immer sinnvoll?
Nein. Nur wenn du wirklich unsicher bist, ob deine Zugangsdaten noch stimmen. Bei einem reinen technischen Fehler bringt ein Passwort-Reset oft nichts und macht die Lage eher unnötig komplex.
Warum geht der Browser manchmal, die App aber nicht?
Dann liegt die Ursache oft lokal auf dem Gerät, etwa im App-Cache, in beschädigten App-Daten oder in einer festhängenden Sitzung. Genau deshalb ist der Browser-Test so hilfreich.
Was mache ich, wenn eine Rechnung heute oder morgen fällig ist?
Dann solltest du nicht nur auf die gestörte App starren. Nutze Browser oder ein anderes Gerät und kläre den offenen Vorgang über einen zweiten Weg. So bleibst du handlungsfähig, während du den Fehler parallel eingrenzt.
Kann der Fehler nach einem Handywechsel auftauchen?
Ja, das kommt vor. Vor allem dann, wenn alte Sitzungsdaten, biometrische Freigaben oder App-Zustände nicht sauber zum neuen Gerät passen. Dann hilft ein frischer Login-Ablauf meist mehr als bloßes Weiterprobieren.
Fazit
Wenn Klarna „Technischer Fehler“ zeigt, steckt dahinter oft kein großes Kontoproblem, sondern ein unterbrochener Ablauf zwischen App, Verbindung, Sitzung und Gerät. Gerade deshalb solltest du nicht sofort an Sperre oder Totalausfall denken.
Am meisten bringt eine klare Reihenfolge: erst prüfen, ob nur die App betroffen ist, dann Gerät und App sauber neu starten, Verbindung wechseln, Zusatzfilter ausschalten und erst danach Cache, Neuinstallation oder Passwortschritte angehen. So findest du die Ursache meist deutlich schneller und vermeidest die typischen Umwege, die bei dieser Meldung unnötig Zeit kosten.