Der Anbau von Cannabis ist in Deutschland mittlerweile legal, sofern du volljährig bist und nicht mehr als drei Pflanzen zu Hause züchtest. Wie so oft ist auch hier aller Anfang schwer, denn es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Hanfsamen. Die verschiedenen Arten beeinflussen, wie kompliziert der Anbau ist, welches Equipment du benötigst und wie lange es bis zur ersten Ernte dauert. Erfahre hier, wie du aus Cannabissamen fertige Hanfpflanzen züchtest und welche Besonderheiten es bei den verschiedenen Samen gibt.
Was sind Hanfsamen und welche Bedeutung hat die Auswahl für die Anbaumethode?
Am Anfang einer aromatischen Pflanze in der Blüte stehen hochwertige Cannabissamen und gute Erde. Legst du dir ein winziges Samenkorn auf die Hand, ist kaum zu glauben, was am Mende dabei rauskommt. Doch das kleine Korn entscheidet, wie hoch die Pflanze wächst, wann sie blüht, wie gut dein Ertrag ist und sogar, welche Aromen und welche Wirkung dich erwarten. Gerade für Einsteiger ist die Wahl daher keine Nebensache, sondern macht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg.
Kaufst du deine Samen wahllos, erwischst du mit Pech minderwertige Sorgen oder solche, die nur unter perfekten Bedingungen wachsen. Die richtige Wahl hingegen erspart dir Stress.
Du findest robustere und unkompliziertere Samen im Handel, die schneller erntereif sind. Genau das brauchst du, wenn du dich zum ersten Mal mit Growing beschäftigst. Deine Samen müssen verlässlich keimen, leicht wachsen und dir gute Resultate liefern.
Was bedeutet „feminisiert“ im Zusammenhang mit Hanfsamen?
Du wirst immer wieder auf den Begriff „feminisierte“ Samen stoßen und das ist gut. Diese Samen sind so gezüchtet, dass aus ihnen mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit weibliche Pflanzen entstehen. Genau die willst du, denn nur weibliche Pflanzen bilden die begehrten Blüten. „Männchen“ produzieren zwar Pollen, tragen zu deiner Ernte aber nichts bei.
Im negativsten Fall bestäuben sie sogar deine Weibchen und ruinieren die Qualität der Blüten. Früher war das Aussortieren von männlichen Pflanzen für Grower eine lästige Pflicht. Mit feminisierten Samen sparst du dir diese Arbeit und hast eine bessere Chance, dass jede Pflanze am Ende auch Ertrag liefert.
Anfängerkategorien für optimale Resultate
Es gibt ein paar Arten von Samen, die sich besonders gut für Einsteiger eignen. Sie sind robuster, kompakter (gut wenn du auf dem Balkon oder in einer Growbox anbaust) und haben eine stabile Genetik. Später, wenn du mehr Erfahrung rund um Themen wie Lichtzyklen, Bewässerung und Beleuchtung gesammelt hast, kannst du dich immer noch an die komplizierten Exemplare heranwagen. Wir stellen dir nachfolgend vor, welche Cannabissamen für Anfänger besonders gut geeignet sind.
Fastbuds für schnelle Ergebnisse
Fastbuds hat sich auf die Produktion von Autoflowering-Sorten spezialisiert. Der Name ist hier Programm, denn die Samen wachsen schnell, blühen automatisch und liefern dir schnell beste Ergebnisse. Viele Sorten schaffen es von der Keimung bis zur Ernte in weniger als zehn Wochen. Damit sparst du dir Zeit und reduzierst das Fehlerrisiko. Mag sein, dass du andere Samen günstiger bekommst, aber wenn du am Ende keine Ernte einfährst, war es die Preisersparnis nicht wert.
Autoflowering Cannabissamen für besonders einfaches Handling
Automatische Cannabissamen gibt es mittlerweile aus vielen Samenbanken und sie sind selbst für erfahrene Grower oft die erste Wahl. Die Basis dahinter ist die Genetik der Ruderalis-Pflanze, die von Natur aus unabhängig vom Lichtzyklus blüht.
Das heißt für dich, dass du keine Last mit der komplizierten Lichtsteuerung hast. Deine Pflanzen wachsen, blühen und reifen von selbst. Praktisch ist, dass die meisten Sorten klein und unauffällig bleiben. Du musst also keinen riesigen Sichtschutz auf den Balkon zimmern, weil deine Nachbarn wieder mal zu neugierig sind. Autoflowering Cannabissamen wachsen sogar in Growboxen oder im Zimmer, ganz ohne teures Profi-Equipment.
Fünf bekannte und beliebte Hersteller von Cannabissamen für Einsteigern
Schaust du dir an, wie viele verschiedene Samenbanken und Hersteller von Cannabissamen es gibt, macht das die Wahl nicht leichter. Für dich ist es gerade beim Einstieg wichtig, auf Qualität zu achten. Manchmal bekommst du Samen „unter der Hand“ für kleines Geld angeboten. Vergiss solche Angebote, denn nur wenn dahinter geprüfte und erfahrene Hersteller stecken, hast du am Wachstum auch wirklich Freude.
Gute Züchter haben sich einen Ruf für innovative Kreuzungen erarbeitet und richten ihr Angebot nicht nur an Profis, sondern auch an Einsteiger.
Fünf sehr beliebte Hersteller von Hanfsamen sind:
- Anesia Seeds Cannabissamen: Anesia Seeds produziert potente Sorten, von denen einzelne Züchtungen sogar mehr als 30 Prozent THC liefern sollen. Hier zählt aber nicht nur die Stärke, sondern auch die Stabilität der Pflanze. Die Züchter haben einen guten Ruf für einsteigerfreundliche Cannabissamen, der ihnen vorauseilt.
- Sweet Seeds Cannabissamen: Sweet Seeds ist seit Jahren ein Top-Hersteller und hat unter anderem als einer der ersten die feminisierten Samen groß gemacht. Die Genetik steht für hohe Keimraten und intensive Aromen. Das Sortiment ist abwechslungsreich und reicht von süßen Autoflowering-Sorten bis hin zu kräftigen Klassikern.
- Fastbuds: Wie schon erwähnt, ist Fastbuds die Adresse für Autoflowering Sorten. Schnell, unkompliziert und zuverlässig gibt es fast keine bessere Wahl, um ins Growing einzusteigen.
- CBD Seeds: Hier ist der Name Programm, CBD Seeds hat sich auf Sorten mit hohem CBD-Anteil spezialisiert. Damit sind die Samen vor allem spannend, wenn du Cannabispflanzen mit CBD-Blüten züchten möchtest.
- The Cali Connection: Aus Kalifornien kommt The Cali Connection und hat sich auf klassische US-Genetiken spezialisiert. Viele Sorten sind preisgekrönt und bringen den Vibe der Westcoast in die Tüte. Einsteigerfreundlich sei dahingestellt, aber mit ein bisschen Grunderfahrung bringst du auch diese Samen in die Blüte.
Als Einsteiger empfehlen wir dir, bei der Samenwahl nichts dem Zufall zu überlassen. Wer billig und minderwertig kauft, kauft fast immer zweimal. Besser ist es, sich auf erfahrene Züchter und bekannte Genetiken zu verlassen. Du hast schon genug Auswahlmöglichkeiten bei den zahlreichen verschiedenen Sorten, doch bei der Qualität solltest du eine klare Linie ziehen. Für beste Einsteigerergebnisse achte auf feminisierte Autoflowering-Samen mit schnellen Wachstumsraten.