Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins, fast jeder zweite Deutsche leidet irgendwann in seinem Leben einmal darunter. Oft liegt das Problem nicht an manifesten Problemen deines Rückens, sondern an deinem falsch geführten Alltag. Du sitzt falsch, dein Bett passt nicht zu dir und darüber hinaus trägst du die falschen Schuhe. Beim erstmaligen Auftreten von Rückenschmerzen ist ein Arztbesuch immer sinnvoll. Wenn du aber bereits weist, dass dein Rücken selbst nicht das Problem ist, kannst du im Alltag vieles für ihn tun.
Die richtigen Schuhe können Rückenschmerzen beim Laufen lindern
Du bist den gesamten Tag auf deinen Füßen unterwegs und sie beeinflussen nicht nur deinen Gang. Wenn du Schuhe trägst, die keinen Halt bieten oder keine gesunde Abrollbewegung unterstützen, überträgt sich das bis nach oben in die Lendenwirbelsäule. Abrollschuhe mit ergonomischer Sohle, wie z.B. von MBT, entlasten deine Gelenke und fördern ein rückenschonendes Gangbild. Sie helfen dir dabei, Fehlhaltungen zu vermeiden und geben dem Bewegungsapparat eine bessere Führung.
Wenn du kannst, solltest du bei Gelegenheit außerdem viel Barfuß laufen. Im Garten oder auf natürlichen Untergründen wird die ursprüngliche Anatomie von uns Menschen damit gefördert. Auf der Straße ist das allerdings unmöglich, zu groß die Gefahren, dass du in Scherben trittst oder dich anderweitig verletzt. Hier sind Abrollschuhe dann die perfekte Zwischenlösung.
Deine Matratze muss nicht nur bequem sein
Auch im Schlaf braucht dein Rücken Unterstützung. Eine zu weiche oder durchgelegene Matratze kann deinen Körper in eine unnatürliche Haltung zwingen. Achte darauf, dass deine Matratze zu deinem Körpergewicht und deiner bevorzugen Schlafposition passt. Eine gute Matratze stützt deine Wirbelsäule punktgenau, sodass sich dein Muskelapparat in der Nacht entspannen kann. Du wenn du morgens oft mit Verspannungen aufwachst oder Schmerzen hast, liegt die Ursache womöglich genau hier.
Schwere Lasten mit Köpfchen und nicht nur mit dem Rücken heben
Wenn du Lasten tragen und heben musst, belaste deinen Rücken nie zu sehr. Gehe leicht in die Knie, anstatt mit der Kraft des Rückens zu heben. Halte die Last nah am Körper und spanne deine Bauchmuskeln an. Mit dieser Technik entlastest du die empfindliche Lendenwirbelsäule und verhinderst Überlastung. Noch besser ist es, schwere Dinge grundsätzlich auf mehrere kleine Lasten zu verteilen oder dir Hilfe zu holen. Manche Dinge kannst du zwar alleine tragen, solltest es aber nicht.
Nicht nur im Beruf, sondern auch im Alltag kann es passieren, dass du etwas Schweres heben oder transportieren musst. Die Kiste Wasser kann genauso zum Problem werden wie der Wäschekorb. Versuche dir vor dem Tragen zu überlegen, ob du die Last irgendwie teilen kannst. Ein Korb auf Rollen oder ein Rucksack für die Einkäufe können deinen Rücken deutlich entlasten.
Bürojobs können Rückenschmerzen auslösen und der richtige Stuhl schafft Abhilfe
Viele Menschen glauben, dass Bürojobs keine gesundheitlichen Folgen haben, aber das stundenlange Sitzen kann Verspannungen und Fehlhaltungen fördern. Du brauchst beim Zocken ebenso wie im Büro immer einen ergonomischen Bürostuhl mit verstellbarer Rückenlehne, Sitzhöhe und Lendenstütze. Wichtig ist außerdem, dass der Bildschirm auf der richtigen Höhe steht. Wenn er sich auf Augenhöhe befindet und du nicht ständig nach oben oder unten schauen musst, ist schon viel geholfen.
Bewegung im Alltag bringt deinen Rücken in Schwung
Du musst nicht täglich ins Fitnessstudio gehen, um deinem Rücken etwas Gutes zu tun. Wichtiger ist, dass du deinen Alltag beweglicher gestaltest. Nimm einfach öfters mal die Treppe statt den Aufzug und gehe kleine Strecken zu Fuß. Schon ein flotter Spaziergang kann helfen, deine Rückenmuskulatur zu aktivieren und Verspannungen zu lösen.
Bild: pixabay.com; Titel: rücken hand schmerzen heilung; ID: 3605073; Autor: guvo59