Profitipps für die Markisenwartung

Lesedauer: 3 MinAktualisiert: 6. Februar 2026 13:18

Markisen werden zu jeder Jahreszeit auf Belastungsproben gestellt. Schließlich sollen sie regelmäßig Wind, Sonne und Feuchtigkeit standhalten, ganz zu schweigen von außergewöhnlicheren Wetterereignissen wie Hagel oder Sturm. Damit das spezielle Terrassenzubehör dauerhaft zuverlässig funktioniert und ästhetisch ansprechend bleibt, braucht es eine passende Pflege. Viele Wartungsarbeiten lassen sich dabei im Handumdrehen selbst erledigen, insofern klar ist, worauf es ankommt. Mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden Markisenbesitzer typische Schäden und verlängern die Lebensdauer ihrer Markise deutlich.

Warum die regelmäßige Wartung unverzitbar ist

Markisen bestehen aus beweglichen Teilen, textilen Flächen und Befestigungen, die im Außenbereich dauerhafter Belastung ausgesetzt sind. Ohne eine wiederkehrende Wartung setzen sich deshalb Schmutz und Feuchtigkeit schnell fest und das schadet natürlich dem Material und der Mechanik. Kleine Probleme bleiben dann häufig unbemerkt, bis sie zu größeren Defekten führen.

Regelmäßige Kontrollen stellen hingegen sicher, dass Verschleißerscheinungen frühzeitig erkannt werden und es erst gar nicht zu großen Problemen kommt. Gleichzeitig bleibt die Markise leichtgängig und erfüllt ihre Schutzfunktion zuverlässig. Das gilt für einfache Modelle ebenso wie für Kassettenmarkisen, bei denen eine sauber funktionierende Mechanik und eine intakte Abdeckung besonders wichtig sind.

Typische Verschleiß- und Schadensquellen im Überblick

Die häufigsten Ursachen für Schäden entstehen durch Umwelteinflüsse. Wetterwechsel und eine falsche Nutzung wirken sich nämlich direkt auf das Material und die Funktion aus. Besonders kritisch sind längere Feuchtigkeitsphasen und starke Windbelastung. Daher sollte die Markise nach dem Herbst und Winter einer genauen Inspektion unterzogen werden. Zu den typischen Belastungsfaktoren zählen

  • Feuchtigkeit durch Regen oder Tau, die das Tuch und Metallteile angreift
  • Staub, Pollen und Vogelkot, die sich im Gewebe festsetzen
  • starker Wind, weil die Gelenkarme und Befestigungen beansprucht werden

Markisentuch und Gestell richtig reinigen

Mit aggressiven Reinigungsmitteln und Putzverfahren sollten Markisenbesitzer vorsichtig sein. Stattdessen sollte die Reinigung schonend erfolgen, um Beschichtungen und Fasern nicht zu beschädigen. Grober Schmutz lässt sich am besten im trockenen Zustand abbürsten. Für stärkere Verschmutzungen eignet sich lauwarmes Wasser mit milder Seifenlösung. Häufig sind die Markisentücher bereits so beschichtet, dass sich selbst hartnäckiger Schmutz ohne großen Aufwand entfernen lässt.

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Das Tuch nach der Reinigung vollständig trocknen zu lassen, noch bevor die Markise eingefahren wird, ist essenziell. Staunässe begünstigt nämlich Schimmelbildung und Gerüche. Auch das Gestell sollte eine regelmäßige Reinigung erfahren, da Ablagerungen die Beweglichkeit der Gelenke beeinträchtigen.

Mechanik, Gelenkarme und Befestigungen prüfen

Neben dem sichtbaren Bereich der Markise verdient die Technik besondere Aufmerksamkeit. Gelenkarme, Schraubverbindungen und Wandhalterungen sollten regelmäßig kontrolliert werden, denn lockere Befestigungen erhöhen das Risiko von Schäden bei Wind.

Eine einfache Wartungsroutine hilft dabei und Auffälligkeiten sollten nicht ignoriert werden, da sie auf beginnenden Verschleiß hinweisen. Die richtige Wartungsroutine setzt sich aus den folgenden Schritten zusammen.

  • Sichtprüfung aller Schrauben und Halterungen auf festen Sitz
  • Überprüfung der Gelenkarme auf gleichmäßige Bewegung
  • Kontrolle des Ein- und Ausfahrverhaltens ohne ruckartige Geräusche

Selbst pflegen oder lieber den Fachbetrieb wählen?

Viele Wartungsarbeiten an Markisen lassen sich problemlos selbst erledigen, wenn keine sicherheitsrelevanten Mängel vorliegen. Dazu gehören die regelmäßige Reinigung, Sichtkontrollen und eine einfache Pflege. Sobald jedoch mechanische Probleme auftreten oder tragende Bauteile betroffen sind, ist häufig Fachwissen gefragt.

Insbesondere bei komplexeren Systemen ist es von Vorteil, die Technik genau zu kennen. Hinweise zur Wartung zeigen beispielsweise, welche Bereiche regelmäßig überprüft werden sollten und wo besondere Sorgfalt notwendig ist. So lässt sich besser einschätzen, wann Eigenpflege ausreicht und wann professionelle Unterstützung notwendig ist. Generell ist es aber sinnvoll, alle paar Jahre einen Experten zu befragen und ihm die Prüfung zu überlassen. Die regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb sorgt nämlich dafür, dass die Markise zuverlässig funktioniert, sicher bleibt und über viele Jahre hinweg ihren Zweck erfüllt.

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