Wie finde ich meine IP-Adresse heraus

Lesedauer: 6 MinAktualisiert: 29. September 2025 12:48

Wie finde ich meine IP-Adresse heraus – diese Frage stellen sich viele Nutzer, wenn es um Netzwerkeinstellungen, Router-Setups oder die Fehlersuche bei Verbindungen geht. Die gute Nachricht: Sowohl die öffentliche als auch die private IP-Adresse lässt sich mit wenigen Klicks herausfinden.

Die Antwort lautet: Deine IP-Adresse kannst du direkt in den Windows-Einstellungen, über die Eingabeaufforderung oder über Webseiten ermitteln. Damit weißt du sofort, wie dein Gerät im Netzwerk oder im Internet identifiziert wird.

Das bedeutet konkret: Es gibt zwei Arten von IP-Adressen – die interne (private), die dein Router im Heimnetzwerk vergibt, und die externe (öffentliche), die im Internet sichtbar ist. Beide lassen sich mit einfachen Schritten anzeigen.

Was bedeutet IP-Adresse eigentlich?

Die IP-Adresse ist die digitale Adresse deines Geräts. Sie sorgt dafür, dass Datenpakete im Netzwerk genau wissen, wohin sie geschickt werden müssen. Man kann sich das vorstellen wie eine Postanschrift: Ohne IP-Adresse würde dein Computer keine Informationen empfangen oder verschicken können.

Es gibt IPv4-Adressen (klassische vier Zahlenblöcke wie 192.168.1.1) und IPv6-Adressen (längere Kombinationen mit Doppelpunkten), die immer häufiger genutzt werden, weil die IPv4-Adressen knapp geworden sind.

Wie finde ich meine IP-Adresse in Windows 11 heraus?

Über die Einstellungen:

  1. Klicke auf das Startmenü und öffne die Einstellungen.
  2. Gehe zu Netzwerk und Internet.
  3. Wähle dein aktuelles Netzwerk (WLAN oder LAN) aus.
  4. Scrolle nach unten – dort findest du unter „Eigenschaften“ deine IPv4- und IPv6-Adresse.

Über die Eingabeaufforderung (CMD):

  1. Drücke Windows-Taste + R und tippe cmd ein.
  2. Gib den Befehl ipconfig ein und bestätige mit Enter.
  3. Unter „IPv4-Adresse“ wird deine private IP angezeigt.

Wie finde ich meine öffentliche IP-Adresse heraus?

Die öffentliche IP zeigt dir, wie dein Gerät im Internet sichtbar ist. Dafür kannst du eine Webseite wie „whatismyipaddress.com“ oder einfach die Google-Suche „meine IP“ nutzen. Sofort erscheint deine aktuelle Adresse.

Praktisch: Manche Router zeigen die öffentliche IP auch direkt im Interface an. Wenn du also in deinem Browser 192.168.0.1 oder 192.168.1.1 eingibst und dich im Router anmeldest, kannst du sie dort ebenfalls ablesen.

Wann ist es sinnvoll, die IP-Adresse zu kennen?

  • Fehlerbehebung: Wenn die Verbindung zum Netzwerk stockt.
  • Fernzugriff: Für den Zugriff auf Heimgeräte wie NAS oder Kameras.
  • Router- oder Firewall-Einstellungen: Um Ports weiterzuleiten oder Zugriffe zu beschränken.
  • Gaming: Bei Verbindungsproblemen oder zum Aufsetzen von Multiplayer-Sessions.

Kurz gesagt: Wer weiß, wie er seine IP findet, hat im Ernstfall einen klaren Vorteil.

Anleitung
1Klicke auf das Startmenü und öffne die Einstellungen.
2Gehe zu Netzwerk und Internet.
3Wähle dein aktuelles Netzwerk (WLAN oder LAN) aus.
4Scrolle nach unten – dort findest du unter „Eigenschaften“ deine IPv4- und IPv6-Adresse.

Private vs. öffentliche IP – der Unterschied

  • Private IP: Wird vom Router intern vergeben, meist beginnend mit 192.168.x.x. Sie ist nur innerhalb deines Heimnetzwerks sichtbar.
  • Öffentliche IP: Die Adresse, mit der dein Anschluss im Internet auftritt. Sie ist für Webseiten und Server sichtbar.
Art der IPSichtbarkeitBeispiel
Private IPNur im Heimnetzwerk192.168.178.25
Öffentliche IPWeltweit sichtbar87.123.45.67

Häufige Fragen zur IP-Adresse

Kann ich meine IP-Adresse ändern?

Ja, durch Neustarten des Routers erhältst du oft eine neue öffentliche IP. Eine feste IP musst du beim Provider beantragen.

Ist meine IP-Adresse gefährlich für meine Sicherheit?

Allein die IP ist kein Sicherheitsrisiko, sie kann aber Hinweise auf deinen Standort geben. Mit VPN oder Proxy lässt sie sich verschleiern.

Wie finde ich die IP auf dem Smartphone heraus?

Unter Android und iOS in den WLAN-Einstellungen des verbundenen Netzwerks. Dort stehen IPv4- und IPv6-Adressen.

Bleibt die IP-Adresse immer gleich?

Meist nicht. Die meisten Provider vergeben dynamische IPs, die sich regelmäßig ändern.

Wie merke ich mir meine IP-Adresse am einfachsten?

Da sich dynamische IPs häufig ändern, lohnt es sich nicht, sie auswendig zu lernen. Besser ist es, die Adresse bei Bedarf mit ipconfig oder über Webseiten wie „meine IP“ neu abzufragen. Für feste IPs kannst du sie in einer Notiz-App oder im Router-Interface speichern.

Was passiert, wenn zwei Geräte im Netzwerk die gleiche IP haben?

Dann entsteht ein sogenannter IP-Adresskonflikt. Beide Geräte können nicht korrekt kommunizieren und verlieren oft die Verbindung. Abhilfe schafft es, die IP neu zuzuweisen oder den Router neu zu starten, damit er eindeutige Adressen verteilt.

Wie finde ich die IP-Adresse meines Routers heraus?

Unter Windows über ipconfig – dort ist der Standardgateway die Router-Adresse, meist 192.168.0.1 oder 192.168.178.1. Auch in den Netzwerkdetails deines Geräts oder in den WLAN-Einstellungen am Smartphone wird die Router-IP angezeigt.

Kann ich meine öffentliche IP dauerhaft verbergen?

Ja, mit einem VPN-Dienst. Dieser ersetzt deine sichtbare IP durch die des VPN-Servers. So bist du im Netz weniger nachverfolgbar und kannst sogar deinen Standort virtuell ändern.

Warum zeigt mein Anbieter manchmal verschiedene IPs an?

Viele Provider vergeben dynamische IP-Adressen, die sich bei jedem Router-Neustart oder nach einer bestimmten Zeitspanne ändern. Dadurch stehen mehr Adressen zur Verfügung und die Privatsphäre der Nutzer wird verbessert.

Welche Rolle spielt die IP bei Online-Spielen?

Bei Multiplayer-Games bestimmt die IP, wie du dich mit anderen Spielern verbindest. Wenn Ports blockiert sind oder du Verbindungsabbrüche hast, musst du manchmal Portfreigaben im Router einrichten, die auf deine lokale IP verweisen.

Wie erkenne ich, ob meine IP statisch oder dynamisch ist?

Wenn sich deine öffentliche IP nach einem Router-Neustart ändert, handelt es sich um eine dynamische Adresse. Bleibt sie identisch, hast du eine statische IP – die ist meist vom Provider bewusst eingerichtet.

Kann ich meine IP auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen?

Im lokalen Netzwerk ja, denn jedes Gerät bekommt seine eigene interne IP. Im Internet teilen sich aber alle Geräte hinter deinem Router die gleiche öffentliche IP, die vom Provider vergeben wird.

Welche IP sehe ich, wenn ich mobil über LTE surfe?

Dann weist dir dein Mobilfunkanbieter eine öffentliche IP zu. Sie kann sich oft ändern und ist nicht dieselbe wie im WLAN. In den Einstellungen deines Smartphones kannst du die aktuelle Adresse prüfen.

Was tun, wenn ich meine IP aus Sicherheitsgründen verschleiern möchte?

Neben VPN kannst du auch Proxy-Server oder das Tor-Netzwerk verwenden. Diese Dienste ändern oder verstecken deine sichtbare IP und machen es Dritten schwerer, deine Aktivitäten nachzuverfolgen.

Kann man über meine IP meinen Standort genau bestimmen?

Die IP verrät den ungefähren Standort bis auf die Region oder Stadt. Einen Straßennamen oder eine Wohnung kann man daraus nicht direkt ableiten. Für genaue Ortung sind zusätzliche Daten notwendig.

Warum hat mein PC mehrere IP-Adressen?

Das ist normal, wenn du sowohl eine IPv4- als auch eine IPv6-Adresse hast. Manchmal gibt es zusätzlich eine virtuelle IP durch Programme wie VPNs oder virtuelle Maschinen. Alle dienen unterschiedlichen Verbindungen.

Was ist eine statische IP?

Eine feste IP-Adresse, die sich nicht ändert. Praktisch für Server oder Fernzugriff, aber kostenpflichtig beim Provider.

Zusammenfassung

Wie finde ich meine IP-Adresse heraus? Mit den Bordmitteln von Windows, über den Browser oder über den Router ist das in Sekunden erledigt. Die interne IP hilft dir bei der Netzwerkeinrichtung, die externe IP bei Verbindungen ins Internet. Wer beide kennt, ist für viele Aufgaben besser gerüstet und kann Probleme schneller beheben.

Fazit

Die IP-Adresse ist wie der digitale Ausweis deines Geräts. Ob du im Heimnetz einen Drucker einbindest, einen Server aufsetzt oder eine Verbindung prüfen musst – es lohnt sich, den schnellen Weg zur Anzeige deiner IP zu kennen. Windows 11 macht es leicht, sowohl die private als auch die öffentliche IP auszulesen. Mit diesem Wissen kannst du künftig selbstbewusst reagieren, wenn dich jemand nach deiner IP fragt oder wenn ein Netzwerkproblem auftaucht. Hast du deine eigene IP schon einmal mit CMD oder einer Webseite überprüft?

Checkliste
  • Fehlerbehebung: Wenn die Verbindung zum Netzwerk stockt.
  • Fernzugriff: Für den Zugriff auf Heimgeräte wie NAS oder Kameras.
  • Router- oder Firewall-Einstellungen: Um Ports weiterzuleiten oder Zugriffe zu beschränken.
  • Gaming: Bei Verbindungsproblemen oder zum Aufsetzen von Multiplayer-Sessions.

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Guido Marquardt

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Melanie Weissberger

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Johannes Breitenreiter

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Sina Eschweiler

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