Neue Trainingsmethoden können frischen Wind in deine Sportroutine bringen, egal ob du fitter werden oder deine Ausdauer verbessern oder dich neu erfinden möchtest. Doch nur weil ein bestimmtes Training gerade im Trend ist, muss es nicht automatisch zu deinen persönlichen Zielen passen. Bevor du also loslegst, solltest du dich immer darüber informieren, was hinter einer Methode steckt, welche Anforderungen gestellt werden und wie du sie sinnvoll in dein bisheriges Training integrierst.
Nicht jede neue Trainingsmethode funktioniert gleich
Wenn du einen Blick auf unterschiedliche Trainingsformen wirfst, erkennst du, wie verschiedene Ansätze sein können. Absolvierst du Krafttraining, stehen andere Belastungen im Mittelpunkt als beim Ausdauertraining. Noch einmal anders funktioniert das Intervall-Höhentraining: Hier wechseln sich Phasen mit reduziertem und erhöhtem Sauerstoffgehalt ab. Die gezielten Sauerstoffreize setzen Anpassungsprozesse in Gang und können die zelluläre Energiegewinnung optimal beeinflussen.
Diese Methode wurde ursprünglich vor allem im Höhensport genutzt, ist zwischenzeitlich aber auch im Wellness- und Personal-Training-Bereich sowie in der Physiotherapie angekommen. Mit respio wurde eine spezialisierte Software entwickelt, die die Anwendungen steuert, relevante Trainingsdaten erfasst und intelligent verwaltet. Aus den erhobenen Daten lassen sich Entwicklungen nachvollziehen und weitere Trainingsschritte
datenbasiert dokumentieren und planen. In immer mehr Fitnessstudios und bei Personal Trainern kommt respio zum Einsatz.
Lege deine Ziele für dein Training fest
Bevor du dich für eine neue Trainingsmethode entscheidest, solltest du dein Ziel kennen. Möchtest du einfach nur deine Ausdauer optimieren, stärker werden oder einfach wieder regelmäßiger Sport treiben? Je konkreter die Antwort ist, desto leichter findest du eine Trainingsform für deinen Geschmack. Das schützt dich auch davor, jedem TikTok-Hype nachzurennen, denn eine Methode kann zwar spannend sein, aber einfach nicht zu deinem
Zielen passen. Gerade wenn du erst durchstartest, ist ein einfacher und realistischer Plan sinnvoller als möglichst viele verschiedene Einheiten parallel. Denke immer auch an deinen Alltag, denn wenn du für deine Pläne kaum Zeit und Motivation findest, wirst du sie dauerhaft nicht durchziehen.
Starte nicht automatisch mit der höchsten Intensität
Motivation oder sogar Übermotivation können beim Einstieg schnell zum Problem werden. Du bist total begeistert von einer Trainingsmethode und möchtest natürlich so schnell es geht Fortschritte sehen. Beginnst du jetzt aber zu intensiv, hat dein Körper nicht genug Zeit, sich den ungewohnten Belastungen anzupassen. Das gilt besonders, wenn du längere Zeit keinen Sport gemacht hast, daher ist ein langsamer Beginn in deiner persönlichen Intensität die beste Lösung.
Mehr zu trainieren ist nicht automatisch besser und du musst auch nach der Einheit nicht vollkommen erschöpft sein, damit die Anwendung wirklich gut war. Zwischen zwei anstrengenden Trainingstagen ist sogar eine Pause hilfreich oder auch ein lockeres Training in deinem Garten. Nach dem ersten Training neigen wir dazu, direkt ein Urteil zu fällen. Entweder war alles großartig oder es hat sich vollkommen falsch angefühlt, dabei ist eine einzelne Einheit fast nie aussagekräftig genug.
Auch der berühmte Muskelkater am nächsten Tag sagt nichts darüber aus, wie effektiv dein Training ist. Er kann entstehen, weil dein Körper Bewegung und Belastungen nicht gewohnt ist, aber wenn er fehlt, heißt das nicht, dass dein Training wirkungslos war. Gib daher jeder neuen Trainingsform ein bisschen Zeit und probiere ruhig mal etwas Neues aus, was du bislang nicht kanntest.