Google Chrome 155: Sicherheitsupdates prüfen und Browser neu starten

Lesedauer: 6 Min • Aktualisiert: 19. Oktober 2026 21:07

Ob Chrome 155 bereits installiert ist, erkennst du zuverlässig auf der integrierten Seite „Über Google Chrome“. Dort sucht der Desktop-Browser selbstständig nach verfügbaren Aktualisierungen und zeigt nach der Installation einen Neustart an. Erst wenn die anschließend angezeigte Versionsnummer mit 155 beginnt, ist diese Hauptversion tatsächlich aktiv.

Ohne bestätigten Veröffentlichungsstand lässt sich nicht voraussetzen, dass Chrome 155 für jedes Gerät und jeden Veröffentlichungskanal schon angeboten wird. Zeigt die Updateprüfung weiterhin eine andere Hauptversion an, solltest du weder eine Installationsdatei von einer unbekannten Downloadseite verwenden noch die Versionsnummer durch experimentelle Einstellungen erzwingen. Maßgeblich ist das Update, das Chrome über seine eigene Updatefunktion erhält.

Vor dem Update offene Inhalte sichern

Ein Browserneustart kann reguläre Fenster und Registerkarten häufig wiederherstellen. Verlasse dich darauf jedoch nicht bei ungespeicherten Formulareingaben, laufenden Uploads, geöffneten Bezahlvorgängen oder webbasierten Dokumenten. Speichere Änderungen und beende zeitkritische Vorgänge, bevor du die Aktualisierung startest.

  • Speichere Texte und Änderungen in geöffneten Webanwendungen.
  • Warte, bis Downloads und Uploads vollständig beendet sind.
  • Notiere oder speichere wichtige Seiten bei Bedarf als Lesezeichen.
  • Schließe private Fenster bewusst ab: Inkognito-Tabs werden nach dem Beenden nicht wiederhergestellt.
  • Beende Videokonferenzen und andere laufende Sitzungen regulär.

Eine Aktualisierung entfernt normalerweise keine Lesezeichen, Passwörter oder den Browserverlauf des verwendeten Profils. Synchronisierte Daten und lokal gespeicherte Inhalte sind allerdings unterschiedliche Dinge. Das Löschen eines Profils oder der Browserdaten gehört nicht zur normalen Updateprüfung und ist für diesen Vorgang nicht erforderlich.

Chrome 155 über die integrierte Updateprüfung installieren

Auf einem Desktop-Rechner führt der verlässlichste Weg über die Hilfeseite des Browsers. Die Bezeichnungen können je nach Betriebssystem und Darstellung geringfügig abweichen, der Bereich „Über Google Chrome“ bleibt der entscheidende Prüfpunkt.

  1. Öffne Chrome und klicke oben rechts auf das Dreipunkt-Menü.
  2. Wähle „Hilfe“ und danach „Über Google Chrome“.
  3. Warte, während Chrome nach einer verfügbaren Aktualisierung sucht. Schließe das Fenster während eines laufenden Downloads nicht vorschnell.
  4. Erscheint eine Schaltfläche zum Neustarten, sichere noch offene Eingaben und klicke darauf.
  5. Öffne nach dem Neustart erneut „Über Google Chrome“ und kontrolliere die angezeigte Versionsnummer.

Du kannst die Prüfseite auch direkt über die Adressleiste aufrufen. Gib dazu chrome://settings/help ein und bestätige mit der Eingabetaste. Diese interne Adresse öffnet keine fremde Internetseite, sondern den entsprechenden Bereich der Chrome-Einstellungen.

Der Aufruf der Updateprüfung allein genügt nicht, wenn Chrome bereits einen Neustart verlangt. Heruntergeladene Programmdateien werden in diesem Fall erst durch das Beenden und erneute Starten des Browsers zur aktiven Version. Der entscheidende Erfolgstest findet somit nach dem Neustart statt.

Die Versionsnummer nach dem Neustart richtig auswerten

Eine Chrome-Versionsnummer besteht aus mehreren Zahlenblöcken. Für die Frage nach Chrome 155 ist der erste Block maßgeblich: Beginnt die Anzeige mit „155.“, läuft diese Hauptversion. Die nachfolgenden Stellen kennzeichnen einen genaueren Build- und Korrekturstand und können sich durch weitere Sicherheitsupdates ändern.

  • Die Nummer beginnt mit 155: Chrome 155 ist aktiv. Bleibt die Hilfeseite geöffnet, sollte sie außerdem anzeigen, dass Chrome auf dem neuesten angebotenen Stand ist.
  • Ein Neustart wird noch verlangt: Das Update ist noch nicht vollständig aktiviert. Speichere deine Arbeit und starte Chrome über die angebotene Schaltfläche neu.
  • Eine niedrigere Hauptversion wird als aktuell bezeichnet: Für dieses Gerät, diesen Kanal oder diese verwaltete Umgebung wird Version 155 möglicherweise noch nicht bereitgestellt. Die Anzeige ist kein Beleg für einen Defekt.
  • Eine höhere Hauptversion wird angezeigt: Das Gerät befindet sich bereits auf einem späteren Versionszweig; ein Wechsel zurück auf 155 wäre für eine normale Sicherheitsaktualisierung nicht sinnvoll.

Für eine zweite Kontrolle kannst du chrome://version in die Adressleiste eingeben. Diese Seite zeigt die vollständige aktive Versionsnummer. Sie stößt jedoch keine Aktualisierung an und ersetzt daher nicht den Bereich „Über Google Chrome“.

Neustart heißt Chrome vollständig schließen und wieder öffnen

Das bloße Aktualisieren einer Webseite lädt nur deren Inhalt neu. Es startet weder den Browserprozess neu noch aktiviert es eine bereits heruntergeladene Programmversion. Nutze vorzugsweise die Neustart-Schaltfläche auf der Update-Seite, weil Chrome damit den vorgesehenen Abschluss des Vorgangs ausführt.

Anleitung
1Öffne Chrome und klicke oben rechts auf das Dreipunkt-Menü.
2Wähle „Hilfe“ und danach „Über Google Chrome“.
3Warte, während Chrome nach einer verfügbaren Aktualisierung sucht. Schließe das Fenster während eines laufenden Downloads nicht vorschnell.
4Erscheint eine Schaltfläche zum Neustarten, sichere noch offene Eingaben und klicke darauf.
5Öffne nach dem Neustart erneut „Über Google Chrome“ und kontrolliere die angezeigte Versionsnummer.

Falls diese Schaltfläche nicht mehr sichtbar ist, schließe sämtliche Chrome-Fenster und öffne den Browser erneut. Kontrolliere anschließend die Versionsnummer. Auf Geräten mit Hintergrundanwendungen kann Chrome trotz geschlossener Fenster noch Prozesse ausführen; für die Erfolgskontrolle ist deshalb die nach dem erneuten Öffnen angezeigte Version aussagekräftiger als der optische Eindruck, alle Fenster seien beendet gewesen.

Fehlen danach zuvor geöffnete normale Tabs, kannst du unmittelbar im Verlauf nach kürzlich geschlossenen Seiten oder Fenstern suchen. Formulareingaben und Inkognito-Sitzungen lassen sich auf diesem Weg nicht zuverlässig zurückholen, weshalb deren Sicherung vor dem Neustart Vorrang hat.

Wenn Chrome kein Update auf Version 155 anbietet

Bleibt die Hauptversion trotz erneuter Prüfung unverändert, entscheidet die Meldung auf der Hilfeseite über den nächsten Schritt. Wiederhole nicht wahllos Installation und Neustart, sondern ordne zuerst das sichtbare Ergebnis ein.

Chrome meldet, dass der Browser aktuell ist

In diesem Fall bietet der verwendete Updatekanal dem Gerät momentan keine neuere Version an. Eine schrittweise Bereitstellung, ein anderer Veröffentlichungskanal oder Vorgaben einer Organisation können Unterschiede zwischen Geräten erklären. Warte auf das reguläre Angebot und prüfe später erneut über „Über Google Chrome“. Eine unbekannte Installationsquelle ist keine sichere Abkürzung.

Die Updateprüfung zeigt einen Fehler

Prüfe zuerst, ob die Internetverbindung funktioniert und ausreichend freier Speicherplatz vorhanden ist. Starte danach den Computer einmal regulär neu und rufe die Hilfeseite erneut auf. Bleibt dort eine Fehlermeldung stehen, notiere ihren exakten Wortlaut oder Fehlercode. Dieser Hinweis ist für die weitere Suche hilfreicher als die bloße Feststellung, dass Chrome nicht aktualisiert wurde.

Eine Neuinstallation sollte erst folgen, wenn die integrierte Aktualisierung wiederholt scheitert. Lade das Installationsprogramm ausschließlich über den offiziellen Chrome-Downloadbereich und sichere vorher wichtige lokale Profildaten. Das vorschnelle Löschen des Benutzerprofils löst ein Problem des Update-Dienstes nicht zwangsläufig und kann lokal gespeicherte Daten kosten.

Der Browser wird von einer Organisation verwaltet

Auf einem Arbeits-, Schul- oder Vereinsgerät können Richtlinien den Updatekanal, den Zeitpunkt oder einen erforderlichen Neustart steuern. Hinweise wie „Von deiner Organisation verwaltet“ bedeuten, dass nicht jede Einstellung allein durch den Nutzer geändert werden kann. Prüfe in diesem Fall die interne IT-Mitteilung oder wende dich an die zuständige Administration, statt Richtlinien zu umgehen.

Unter chrome://management lässt sich erkennen, ob Chrome als verwaltet gekennzeichnet ist. Welche Updatevorgabe tatsächlich gilt, muss die betreuende Organisation klären. Die Verwaltungsmeldung allein sagt noch nicht, dass der Browser unsicher oder die Aktualisierung defekt ist.

Woran der erfolgreiche Abschluss zu erkennen ist

Die Aktualisierung ist abgeschlossen, wenn Chrome nach dem Neustart wieder normal öffnet, die Hilfeseite keinen ausstehenden Neustart mehr verlangt und die aktive Versionsnummer mit 155 beginnt. Stimmen diese drei Punkte überein, ist keine zusätzliche Installation notwendig.

Wird Chrome 155 noch nicht angeboten, bleibt die eingebaute Updateprüfung der sichere Weg. Sie trennt eine tatsächlich verfügbare Aktualisierung von einer bloßen Versionsankündigung und verhindert, dass ungeprüfte Installationsdateien oder unnötige Änderungen am Browserprofil zum Einsatz kommen.

Checkliste
  • Speichere Texte und Änderungen in geöffneten Webanwendungen.
  • Warte, bis Downloads und Uploads vollständig beendet sind.
  • Notiere oder speichere wichtige Seiten bei Bedarf als Lesezeichen.
  • Schließe private Fenster bewusst ab: Inkognito-Tabs werden nach dem Beenden nicht wiederhergestellt.
  • Beende Videokonferenzen und andere laufende Sitzungen regulär.

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