Chrome meldet „Diese Website ist nicht erreichbar“: Was du zuerst prüfen solltest

Lesedauer: 14 MinAktualisiert: 6. Juni 2026 17:01

Die Meldung bedeutet meistens, dass Chrome den Zielserver gerade nicht sauber erreicht, die Internetverbindung aber nicht zwingend komplett ausgefallen ist. Oft liegt die Ursache bei DNS, einem wackligen Netz, einer blockierten Seite oder einer Störung im Browserprofil.

Am schnellsten kommst du weiter, wenn du zuerst prüfst, ob nur diese eine Seite betroffen ist oder ob mehrere Webseiten haken. Danach klärst du Schritt für Schritt, ob das Problem im Browser, im Gerät oder im Netzwerk sitzt.

Was die Meldung in der Praxis bedeutet

Chrome zeigt diese Fehlermeldung, wenn der Aufruf einer Website an einer frühen Stelle scheitert. Der Browser hat dann entweder keine verwertbare Antwort vom Server bekommen oder er konnte den Namen der Seite nicht sauber in eine IP-Adresse auflösen. Für dich sieht das gleich aus, technisch kann der Auslöser aber ganz woanders liegen.

Wichtig ist die Reihenfolge der Prüfung. Erst die einfache Sichtung, dann die tieferen Ursachen. So vermeidest du, sofort an Einstellungen herumzudrehen, obwohl nur das WLAN kurz hakt oder der Server der Seite selbst nicht erreichbar ist.

Erst klären, ob das Problem wirklich bei dir liegt

Der erste Schritt ist immer derselbe: Öffne in Chrome eine zweite, andere Website. Lädt sie normal, ist deine Verbindung meist grundsätzlich in Ordnung und das Problem betrifft eher nur die betroffene Adresse. Bleibt auch die zweite Seite stehen, spricht das eher für Netzwerk, DNS oder eine breitere Störung am Gerät.

Ein guter Realitätscheck ist auch ein anderes Gerät im selben Netz. Läuft die Seite dort ebenfalls nicht, liegt die Ursache oft am Router, am Anbieter oder an der Website selbst. Läuft sie dort problemlos, ist dein Gerät der wahrscheinlichere Ansatzpunkt.

So gehst du sinnvoll vor: Seite neu laden, andere Website testen, anderes Gerät vergleichen, Browser einmal vollständig schließen und erneut öffnen. Diese kleine Reihenfolge spart erstaunlich oft viel Zeit.

Typische Ursachen im Browser

Chrome selbst kann die Fehlermeldung auslösen, obwohl das Netz eigentlich funktioniert. Häufig steckt ein beschädigter Cache-Eintrag dahinter, ein überlastetes Profil, eine problematische Erweiterung oder ein alter Sitzungsspeicher, der die Anfrage stört.

Erweiterungen sind dabei ein Klassiker. Werbeblocker, Sicherheits-Add-ons, Übersetzer oder Skripterweiterungen greifen in Seitenaufrufe ein und können einzelne Domains blockieren. Wenn der Fehler nur im normalen Chrome auftaucht, aber im Inkognito-Fenster verschwindet, ist eine Erweiterung oft ein guter Verdacht.

Auch der Browserzustand selbst spielt mit hinein. Ein lange nicht neu gestarteter Chrome-Prozess sammelt mitunter alte Sitzungen, offene Tabs und Hintergrundaufgaben an. Das muss kein Drama sein, reicht aber oft schon, um einzelne Aufrufe zu stören.

Netzwerk, WLAN und Router im Blick behalten

Viele Betroffene schauen zuerst auf Chrome, obwohl das Problem im Netzwerk steckt. Ein instabiles WLAN, ein halb eingeloggerter Repeater, ein langsamer Router oder eine kurze Störung beim Anbieter lösen genau solche Meldungen aus. Besonders auffällig ist das, wenn andere Apps ebenfalls stocken oder Seiten erst nach mehreren Versuchen laden.

Anleitung
1Adresse in Ruhe neu eingeben, statt einen alten Link erneut zu öffnen.
2Domain auf fehlende Zeichen, doppelte Punkte oder Tippfehler prüfen.
3Die Hauptseite der Website direkt aufrufen.
4Falls ein Lesezeichen verwendet wird, den Eintrag neu speichern.
5Bei Weiterleitungen die Zieladresse im Browser genau ansehen.

Hilfreich ist hier ein sauberer Vergleich: Funktionieren Mobilfunkdaten, aber das WLAN nicht, liegt der Verdacht klar auf dem Heimnetz. Funktioniert das WLAN, aber nur diese eine Seite nicht, ist das Netz oft unschuldig und der Fehler eher bei der Website, bei DNS oder bei Chrome zu suchen.

Auch ein Router-Neustart kann helfen, weil sich damit manche Verbindungsfehler und vergessene DNS-Zustände lösen. Warte danach ein bis zwei Minuten, bis die Verbindung wieder stabil steht, und teste die Seite erneut.

DNS als häufige, aber oft übersehene Ursache

DNS übersetzt den Seitennamen in die technische Adresse des Servers. Wenn diese Übersetzung stockt, kann Chrome die Website nicht erreichen, obwohl das Internet eigentlich läuft. Genau deshalb wirkt der Fehler oft widersprüchlich: Das WLAN-Symbol sieht gut aus, aber die Seite bleibt trotzdem unerreichbar.

Ein DNS-Problem kann am Router, am Provider oder an den Netzwerkeinstellungen des Geräts liegen. Gerade bei längeren Nutzungssitzungen, bei Providerstörungen oder nach Änderungen an Sicherheitssoftware taucht das immer wieder auf. Wenn der Fehler bei mehreren Websites mit ähnlichem Verhalten auftritt, ist DNS besonders verdächtig.

Oft hilft schon ein Wechsel auf einen anderen DNS-Server im Netzwerk oder auf dem Gerät. Ebenso sinnvoll ist es, die Netzverbindung kurz zu trennen und wieder herzustellen, damit alte Einträge neu aufgebaut werden.

Die Seite selbst kann ebenfalls schuld sein

Nicht jede Fehlermeldung kommt aus deinem Gerät. Website-Server fallen aus, werden überlastet, falsch konfiguriert oder vorübergehend vom Betreiber geschützt. Dann ist die Meldung in Chrome nur das sichtbare Symptom eines Problems, das auf der Gegenseite liegt.

Das erkennt man häufig daran, dass andere Nutzer dieselbe Seite ebenfalls nicht öffnen können oder dass die Website in anderen Netzwerken auch hakt. In solchen Fällen hilft es meist nur, abzuwarten oder später noch einmal zu testen. Eigene Einstellungen zu ändern bringt dann wenig.

Gerade bei News-Seiten, kleinen Shops, Foren oder Vereinsseiten kommt so etwas öfter vor als man denkt. Die Website ist dann nicht dauerhaft weg, sondern nur gerade nicht sauber erreichbar.

Ein sauberer Ablauf für die erste Prüfung

Wenn die Fehlermeldung auftaucht, gehst du am besten in dieser Reihenfolge vor: andere Website testen, Seite in einem privaten Fenster öffnen, Chrome vollständig schließen, Netzwerk kurz trennen, Router prüfen, danach erneut laden. Diese Reihenfolge ist angenehm unspektakulär, aber sehr wirksam, weil sie von leicht zu tiefer geht.

  • Nur die betroffene Seite lädt nicht: eher Website, DNS oder Blockade prüfen.
  • Mehrere Seiten laden nicht: eher Verbindung, Router oder Anbieter prüfen.
  • Inkognito funktioniert: eher Erweiterung, Cache oder Profil prüfen.
  • Auch andere Geräte haben Probleme: eher Heimnetz oder Störung außerhalb deines Geräts prüfen.

Diese kleine Einordnung verhindert, dass du an der falschen Stelle suchst. Wer erst den Browser repariert und danach feststellt, dass der Router schuld war, hat nur Zeit verloren.

So gehst du mit Erweiterungen und Cache um

Wenn der erste Verdacht auf Chrome selbst fällt, lohnt ein Blick auf Erweiterungen und Zwischenspeicher. Am einfachsten testest du den Browser im privaten Fenster oder mit deaktivierten Add-ons. Lädt die Seite dann, weißt du, dass Chrome grundsätzlich arbeiten kann und eine Erweiterung dazwischenfunkt.

Der Cache speichert Teile früherer Seitenaufrufe, damit Seiten schneller laden. Das ist praktisch, kann aber bei fehlerhaften oder veralteten Einträgen genau solche Meldungen hervorrufen. Ein bereinigter Browser startet sauberer in die nächste Runde.

Auch ein frisches Browserprofil kann helfen, falls der Fehler immer wieder auftritt und sich nicht an eine bestimmte Seite bindet. Das ist besonders sinnvoll, wenn Chrome schon länger genutzt wird und viele Änderungen, Erweiterungen oder Synchronisationen zusammengekommen sind.

Was bei unsicheren Seiten oder Sperren zu beachten ist

Manche Seiten werden von Sicherheitssoftware, Firmenrichtlinien, Elternschutz oder Netzfilter blockiert. Dann zeigt Chrome ebenfalls an, dass die Website nicht erreichbar ist, obwohl die Seite technisch existiert. Solche Blockaden sind vor allem in Arbeitsnetzen, Schulnetzen oder bei aktivem Schutzsoftware-Einsatz möglich.

Wenn du einen Firmendienst oder eine Schulplattform öffnest, kann die Ursache also im Sicherheitskonzept liegen. In dem Fall hilft es meist nur, die Freigabe prüfen zu lassen oder den Dienst in dem vorgesehenen Netz zu nutzen. Ein privates WLAN zu Hause verhält sich oft ganz anders als ein streng gefiltertes Büronetz.

Ein paar typische Alltagsszenen

Ein Smartphone im Heim-WLAN, Chrome meldet bei einer Lieblingsseite die Fehlermeldung, andere Apps laufen aber weiter. Hier steckt oft DNS oder ein kurzer Routerhänger dahinter. Ein kompletter Neustart von Browser und Router bringt dann erstaunlich oft wieder Ruhe.

Ein Laptop im Hotel-WLAN zeigt die Meldung bei mehreren Seiten, während Messaging-Apps noch Nachrichten senden. Das spricht eher für ein schwaches oder eingeschränktes Netz, nicht zwingend für einen defekten Browser. In solchen Fällen ist ein anderes Netz meist die schnellere Lösung als lange Fehlersuche am Gerät.

Ein Büro-PC öffnet fast alles, nur das interne Portal bleibt unerreichbar. Dann liegt der Fokus eher auf der Zielseite, auf der Firewall oder auf einer DNS- oder Zertifikatsfrage im Unternehmensnetz. Je nach Umfeld muss hier die IT nachsehen.

Worauf du bei wiederkehrenden Fällen achten solltest

Wenn die Meldung nur gelegentlich auftaucht, steckt oft ein flüchtiger Auslöser dahinter. Kommt sie täglich oder immer bei denselben Seiten, lohnt eine systematische Suche nach Mustern: Tageszeit, Netzwerk, Gerät, Browserprofil, Sicherheitssoftware oder eine bestimmte Erweiterung.

Ein wiederkehrender Fehler ist besonders hilfreich einzugrenzen, wenn du dir merkst, wann er auftritt. Das klingt banal, spart aber viel Zeit. Tritt der Fehler nur abends auf, kann die Leitung überlastet sein. Tritt er nur im WLAN auf, ist die Funkstrecke verdächtig. Tritt er nur in Chrome auf, ist der Browser der naheliegende Fokus.

Am Ende geht es immer um dieselbe saubere Trennung: Was funktioniert noch, was nicht mehr, und was hat sich kurz davor verändert? Genau daraus ergibt sich meist die richtige Richtung.

Fehlerbilder, die leicht verwechselt werden

Die Meldung wird oft mit einem kompletten Internet-Ausfall verwechselt, obwohl nur einzelne Verbindungen blockiert sind. Ebenso häufig wird ein Website-Ausfall für ein Geräteproblem gehalten. Beides sieht für den Alltag ähnlich aus, braucht aber unterschiedliche Schritte.

Auch der Unterschied zwischen Browserfehler und Gerätefehler ist wichtig. Wenn Chrome meckert, Edge oder Firefox aber dieselbe Seite öffnen, ist das Gerät meistens nicht das Problem. Dann lohnt es sich, zuerst Chrome selbst zu bereinigen, bevor du tiefer ins Netz eingreifst.

Das ist der Punkt, an dem viele unnötig weit gehen. Ein kompletter Neuaufbau des Systems ist für eine einzelne unerreichbare Website fast nie der richtige erste Schritt.

Frühe Hinweise auf die richtige Richtung

Einige Signale helfen sofort bei der Einordnung. Lädt die Seite nach ein paar Minuten plötzlich doch, spricht das für eine Störung auf der Gegenseite oder ein zeitweiliges Netzproblem. Bleibt sie dauerhaft weg, muss man sauberer unterscheiden, ob DNS, Browser oder Sperre dahintersteckt.

Auch die Art der Adresse kann helfen. Öffentliche Seiten, große Dienste und bekannte Plattformen sind selten durch Tippfehler betroffen, private Unterseiten oder interne Dienste dagegen schon. Eine sauber geschriebene Adresse ist die Basis, bevor du tiefer suchst.

Mit dieser Reihenfolge aus Sichtung, Vergleich und Eingrenzung kommst du meist zügig zum Auslöser. Genau das spart Nerven, Zeit und unnötige Experimente.

Die Meldung sauber einordnen

Die Browseranzeige weist in der Regel darauf hin, dass Chrome eine Verbindung zur Zielseite nicht herstellen konnte. Das ist noch keine eindeutige Diagnose, sondern nur ein Sammelhinweis. Hinter der Meldung können ein Tippfehler in der Adresse, eine Störung beim Zielserver, ein DNS-Problem, eine blockierte Verbindung oder eine lokale Einstellung stecken. Deshalb lohnt es sich, die Prüfung in einer festen Reihenfolge aufzubauen, statt wahllos Einstellungen zu ändern.

Am schnellsten kommst du weiter, wenn du zuerst trennst zwischen Anzeigeproblem und echter Nichterreichbarkeit. Öffne die Seite in einem anderen Browser oder auf einem zweiten Gerät im selben Netz. Lade außerdem eine andere bekannte Website. So erkennst du sofort, ob nur eine einzelne Adresse betroffen ist oder ob die Verbindung insgesamt hakt.

Adresse, Schreibweise und Weiterleitungen prüfen

Ein häufiger Stolperstein ist eine fehlerhafte URL. Schon ein fehlender Buchstabe, ein zusätzlicher Schrägstrich oder eine falsche Subdomain reicht aus, damit die Seite nicht geladen wird. Prüfe außerdem, ob du vielleicht eine alte gespeicherte Adresse nutzt, die inzwischen umgezogen ist. Bei manchen Diensten führen alte Links noch auf Unterseiten, die längst entfernt wurden.

Hilfreich ist auch ein Blick auf die komplette Schreibweise in der Adresszeile. Achte darauf, ob du aus Versehen http statt https verwendest, ob ein Lesezeichen veraltet ist oder ob eine Weiterleitungsschleife vorliegt. In solchen Fällen hilft oft schon, die Startseite der Website zu öffnen und sich von dort weiterzuklicken.

Diese Schritte helfen bei Adressfehlern

  1. Adresse in Ruhe neu eingeben, statt einen alten Link erneut zu öffnen.
  2. Domain auf fehlende Zeichen, doppelte Punkte oder Tippfehler prüfen.
  3. Die Hauptseite der Website direkt aufrufen.
  4. Falls ein Lesezeichen verwendet wird, den Eintrag neu speichern.
  5. Bei Weiterleitungen die Zieladresse im Browser genau ansehen.

Browser-Daten und gespeicherte Zustände prüfen

Chrome speichert viele Informationen zwischendurch, damit Seiten schneller laden. Manchmal liegt das Problem aber nicht an der Website selbst, sondern an einem veralteten Zwischenspeicher, einem fehlerhaften Cookie oder einer Sitzung, die nicht mehr sauber gültig ist. Dann hilft es, die Seite neu zu laden oder den privaten Modus zu testen. Wenn sie dort funktioniert, ist die Ursache oft in den gespeicherten Browserdaten zu finden.

Lösche zuerst nur die Daten für die betroffene Website, bevor du den gesamten Ablauf entfernst. So bleiben andere Seiten und Anmeldungen eher unangetastet. Wenn du ein Konto auf der Seite nutzt, melde dich nach dem Löschen erneut an und prüfe, ob die Meldung verschwindet. Auch ein deaktiviertes Experiment oder eine ungewöhnliche Chrome-Einstellung kann eine Rolle spielen, vor allem nach Updates.

So gehst du in Chrome vor

  • Seite mit Strg plus F5 oder über das Neu laden-Symbol erneut laden.
  • Ein Inkognito-Fenster öffnen und die Adresse dort testen.
  • Browserdaten für die betroffene Domain entfernen.
  • Erweiterungen testweise abschalten, besonders Werbe-, Sicherheits- und Script-Tools.
  • Chrome auf Aktualisierungen prüfen und danach neu starten.

Netzwerk, Gerät und DNS systematisch eingrenzen

Bleibt die Meldung bestehen, ist die Verbindung außerhalb des Browsers ein guter Ansatzpunkt. Starte mit einem einfachen Netzwechsel: Verbinde dein Gerät testweise mit einem mobilen Hotspot oder mit einem anderen WLAN. Lädt die Seite dort, liegt die Ursache sehr wahrscheinlich am Heimnetz, am Router, an einer DNS-Auflösung oder an einer Sperre im aktuellen Netz. Bleibt der Fehler auch im anderen Netz, ist eher die Website oder dein Gerät selbst betroffen.

Auch kleine Netzprobleme können reichen. Ein kurzzeitig instabiles WLAN, ein alter DNS-Cache, eine falsche Proxy-Einstellung oder ein Sicherheitsprogramm mit Webschutz kann den Zugriff blockieren. Prüfe, ob andere Seiten normal funktionieren, ob Uhrzeit und Datum stimmen und ob auf dem Gerät ungewöhnliche Netzwerkprofile aktiv sind. Gerade bei Firmen- oder Schulnetzwerken kommen Zugriffsbeschränkungen häufiger vor.

Prüfreihenfolge für Netzprobleme

  1. Andere Websites aufrufen und das Verhalten vergleichen.
  2. WLAN kurz trennen und erneut verbinden.
  3. Mit einem zweiten Netz testen, etwa über Hotspot.
  4. Proxy-, VPN- oder Sicherheitssoftware kontrollieren.
  5. Gerät und Router neu starten, damit Verbindungen sauber neu aufgebaut werden.

Wenn die Seite grundsätzlich erreichbar ist, aber nicht für dich

Manche Websites reagieren nur für bestimmte Verbindungen, Regionen oder Nutzergruppen nicht. Das kann an Wartungsarbeiten, einer Überlastung, einem temporären Schutzmechanismus oder an einer Sperre durch die Website selbst liegen. Auch zu viele Anfragen in kurzer Zeit können eine Verbindung vorübergehend blockieren. In so einem Fall hilft oft Geduld, kombiniert mit einem Wechsel des Zugangswegs.

Wenn du dich auf der Seite anmelden willst und vorher noch nie Probleme hattest, kann auch ein abgelaufener Login-Status die Ursache sein. Dann hilft es, alte Sitzungen zu beenden, Cookies für die Domain zu löschen und den Zugang neu aufzubauen. Bei Diensten mit Sicherheitsabfragen solltest du außerdem prüfen, ob eine Bestätigung per E-Mail, App oder SMS aussteht.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einzelnen Unterseiten und der gesamten Domain. Öffnet die Startseite, aber ein bestimmter Bereich nicht, spricht das eher für eine interne Störung oder eine gelöschte Seite. Bleibt alles aus, ist der Fehler breiter angelegt.

Häufige Fragen

Warum erscheint die Meldung überhaupt?

Der Browser zeigt sie an, sobald er die gewünschte Seite nicht sauber erreichen kann. Das liegt oft an einer Verbindungsstörung, an falschen DNS-Daten, an einer blockierten Website oder an einem Problem mit dem Gerät selbst.

Wie erkenne ich schnell, ob nur eine Seite betroffen ist?

Öffne am besten mehrere andere Websites und prüfe, ob sie normal laden. Funktionieren andere Seiten ohne Probleme, ist die Ursache meist auf die betroffene Adresse oder den jeweiligen Server eingegrenzt.

Hilft es, die Seite neu zu laden?

Ja, ein einfacher Neuladevorgang ist ein sinnvoller erster Schritt. Bleibt der Hinweis bestehen, solltest du den Browser-Tab schließen und die Seite anschließend noch einmal neu öffnen.

Welche Rolle spielt das WLAN?

Ein instabiles WLAN zählt zu den häufigsten Gründen für Ladefehler. Prüfe, ob andere Geräte im selben Netz ebenfalls Probleme haben und ob dein Gerät noch eine stabile Verbindung anzeigt.

Woran merke ich, dass der Router beteiligt ist?

Wenn mehrere Geräte gleichzeitig keine Verbindung aufbauen oder Webseiten nur stockend laden, spricht viel für ein Netzwerkproblem. In solchen Fällen helfen oft ein kurzer Neustart des Routers und ein Blick auf die Verbindungsanzeigen.

Kann der DNS-Eintrag allein den Fehler auslösen?

Ja, ein fehlerhafter oder langsamer DNS-Server reicht dafür oft schon aus. Ein Wechsel auf einen anderen DNS-Dienst oder das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen kann die Verbindung wieder herstellen.

Sind Erweiterungen im Browser eine mögliche Ursache?

Das ist möglich, vor allem bei Werbeblockern, Sicherheits-Tools oder Script-Blockern. Starte den Browser testweise ohne Erweiterungen und prüfe danach erneut, ob die Seite erreichbar ist.

Warum sollte ich Cache und Cookies prüfen?

Veraltete Daten können Seitenaufrufe stören oder falsche Verbindungen auslösen. Wenn das Problem nur bei einer bestimmten Website auftritt, lohnt sich das Löschen der gespeicherten Browserdaten besonders.

Was mache ich, wenn nur mein Handy betroffen ist?

Dann liegt die Ursache häufig in den Netzwerkeinstellungen, im Browserprofil oder in einer App, die den Zugriff beeinflusst. Wechsle testweise zwischen WLAN und mobilen Daten und prüfe, ob die Seite in einem anderen Browser funktioniert.

Wie gehe ich vor, wenn die Seite auf anderen Geräten erreichbar ist?

Dann ist der Server meist nicht das eigentliche Problem, sondern eher dein Browser, dein Netzwerk oder ein lokaler Filter. Arbeite die Prüfung von Gerät, Verbindung, DNS und Browserdaten der Reihe nach ab, bis die Störung eingekreist ist.

Fazit

Die Meldung lässt sich in vielen Fällen mit einem sauberen Prüfablauf schnell einordnen. Wer systematisch bei Verbindung, DNS, Browser und Website selbst nachsieht, findet die Ursache meist ohne Umwege. So wird aus einem unklaren Hinweis wieder ein klarer nächster Schritt.

Checkliste
  • Nur die betroffene Seite lädt nicht: eher Website, DNS oder Blockade prüfen.
  • Mehrere Seiten laden nicht: eher Verbindung, Router oder Anbieter prüfen.
  • Inkognito funktioniert: eher Erweiterung, Cache oder Profil prüfen.
  • Auch andere Geräte haben Probleme: eher Heimnetz oder Störung außerhalb deines Geräts prüfen.

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