Nach dem Schließen zeigt Chrome manchmal nur ein leeres Fenster an, obwohl zuvor noch mehrere Tabs geöffnet waren. Häufig liegen die Ursachen in der Startkonfiguration, in einer beschädigten Sitzung oder in einer Erweiterung, die das Öffnen der zuletzt genutzten Seiten blockiert. Mit einigen gezielten Prüfungen lässt sich die alte Sitzung oft wiederherstellen oder so einrichten, dass Chrome sie beim nächsten Start automatisch erneut öffnet.
Oft ist das Problem harmloser, als es im ersten Moment wirkt. Häufig speichert Chrome die Tabs durchaus noch, öffnet sie aber wegen einer geänderten Einstellung, eines Absturzes oder eines beschädigten Profils nicht automatisch.
Warum Chrome Tabs manchmal vergisst
Chrome arbeitet mit Sitzungen. Eine Sitzung besteht aus den aktuell geöffneten Tabs, Fenstern, der Reihenfolge der Seiten und mehreren Begleitdaten, die beim nächsten Start wiederhergestellt werden sollen. Genau an dieser Stelle kann etwas schiefgehen: Die Sitzungsdaten werden nicht sauber geschrieben, Chrome beendet sich unsauber, oder eine Erweiterung greift in den Startvorgang ein.
Ein zweiter typischer Grund ist die Einstellung für den Browserstart. Wer dort versehentlich „Neue Registerkarte“ oder eine bestimmte Startseite gewählt hat, bekommt beim Öffnen von Chrome keine vorherigen Tabs zurück. Das sieht aus wie ein Datenverlust, ist aber oft nur eine andere Startlogik.
Auch Profile spielen eine Rolle. Chrome kann mehrere Nutzerprofile verwalten, und jedes Profil hat eigene Tabs, eigene Verlaufseinträge und eigene Sitzungseinstellungen. Wer aus Versehen im falschen Profil landet, sucht die Sitzung im falschen Schrank.
Die schnellste Rückholaktion
Bevor du an tiefere Ursachen denkst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die letzten geschlossenen Seiten. Chrome kann kürzlich geschlossene Tabs und Fenster oft noch aus dem Ablauf wiederherstellen. Das klappt besonders gut, wenn der Browser normal beendet wurde oder nur ein einzelnes Fenster verloren ging.
Gehe dabei in dieser Reihenfolge vor: Öffne Chrome, rufe das Drei-Punkte-Menü auf, prüfe den Ablauf und suche nach den zuletzt geschlossenen Einträgen. Ist die gewünschte Sitzung dort vorhanden, lässt sie sich meist mit einem Klick wieder öffnen. Falls mehrere Fenster geschlossen wurden, erscheinen sie häufig als zusammengehörige Gruppe im Ablauf.
Hilft das nicht, starte Chrome erneut und achte auf Hinweise wie „Chrome wurde nicht ordnungsgemäß beendet“. In solchen Fällen bietet der Browser manchmal von selbst an, die letzte Sitzung wiederherzustellen. Diese Chance sollte man nutzen, bevor weitere Änderungen am System erfolgen.
Die Startseite richtig einstellen
Sehr häufig liegt die Ursache in der Startkonfiguration von Chrome. Der Browser kann so eingestellt werden, dass beim Start die zuletzt geöffneten Tabs erscheinen. Ist diese Option deaktiviert, startet Chrome jedes Mal frisch, auch wenn vorher noch mehrere Seiten offen waren.
Öffne dazu die Einstellungen und suche den Bereich für den Start. Dort sollte die Option gewählt sein, die den Browser beim Start mit den zuvor geöffneten Seiten öffnet. Wer stattdessen eine bestimmte Webseite oder die neue Registerkarte als Startverhalten auswählt, verhindert die automatische Wiederherstellung.
Wichtig ist auch, dass keine zweite Einstellung dagegenarbeitet. Manche Nutzer setzen zusätzlich eine Startgruppe oder eine feste Startseite im Browser an, etwa für Arbeit, Schule oder private Nutzung. Solche Konfigurationen sind legitim, können aber die Sitzungswiederherstellung überlagern. Dann entscheidet die letzte aktive Regel, nicht die gewünschte Erinnerung an den letzten Zustand.
Abstürze, Updates und unsaubere Beendigungen
Chrome speichert Sitzungen nicht nur bei jedem Klick, sondern in bestimmten Abständen und beim Schließen des Browsers. Wird der Prozess abrupt beendet, fehlen manchmal die letzten Sekunden oder Minuten. Das ist besonders dann relevant, wenn noch Downloads liefen, ein Add-on hing oder der Rechner abgestürzt ist.
Nach einem Systemabsturz oder einem erzwungenen Neustart kann Chrome zwar die vorherige Sitzung erkennen, aber nicht alle Tabs korrekt zusammensetzen. Einzelne Seiten fehlen dann, andere öffnen sich doppelt, und manchmal bleibt nur ein Teil der Fenster erhalten. Das ist kein gutes Zeichen für die Sitzung selbst, sondern für die Umstände beim Schließen.
Auch Updates spielen hinein. Nach einem Chrome-Update, einem Profilwechsel oder einer Veränderung an Sicherheitssoftware kann sich das Startverhalten ändern. Wer die Tab-Wiederherstellung nach einer längeren Ruhephase auf einmal vermisst, sollte deshalb nicht nur die Browser-Einstellung prüfen, sondern auch die letzten Änderungen am System im Kopf behalten.
Erweiterungen als heimliche Störenfriede
Browser-Erweiterungen sind bequem, können aber genau an der falschen Stelle eingreifen. Tab-Manager, Produktivitätshelfer, Werbeblocker oder Sicherheits-Tools verändern mitunter den Start, das Speichern von Sitzungen oder die Reihenfolge geöffneter Seiten. Dann wirkt es so, als würde Chrome selbst versagen, obwohl das Problem von außen kommt.
Der einfachste Test ist ein Start ohne Erweiterungen. Wenn Chrome im sauberen Zustand die Tabs wiederherstellt, liegt die Ursache sehr wahrscheinlich bei einem Add-on. Dann lohnt sich ein schrittweises Wiederaktivieren, bis der Auslöser gefunden ist. Ein einzelnes störendes Add-on reicht oft schon aus.
Besonders verdächtig sind Erweiterungen, die angeblich automatisch Speicher sparen, Sitzungen sichern oder Tabs organisieren. Diese Werkzeuge können nützlich sein, aber sie greifen tief in das Browserverhalten ein. Wer mehrere solcher Helfer gleichzeitig nutzt, erhöht das Risiko für Konflikte deutlich.
Beschädigtes Profil oder volle Datenablage
Manchmal liegt die Ursache nicht an einer Einstellung, sondern am Nutzerprofil selbst. Ein Chrome-Profil speichert Ablauf, Cookies, Tabs, Lesezeichen und Sitzungsdaten. Wird dieser Bereich beschädigt, kann die Wiederherstellung teilweise ausfallen, obwohl andere Browserfunktionen noch normal wirken.
Ein Hinweis darauf ist, dass die Sitzung bei einem Profil funktioniert und bei einem anderen nicht. Auch ungewöhnliches Verhalten wie leere Fenster, doppelte Tabs oder ständig zurückgesetzte Einstellungen passt zu diesem Bild. In solchen Fällen ist ein neues Profil oft der sauberste Test.
Vor einem Profilwechsel sollten die wichtigen Daten gesichert werden. Lesezeichen lassen sich meist getrennt exportieren, und viele Kontoinfos werden ohnehin mit dem Google-Konto synchronisiert. Tabs selbst sind schwieriger, deshalb ist ein rascher Blick auf Ablauf und zuletzt geschlossene Fenster sinnvoll, bevor man das alte Profil ersetzt oder zurücksetzt.
Synchronisation mit dem Google-Konto
Wer Chrome auf mehreren Geräten nutzt, erwartet oft, dass die Tabs überall sichtbar sind. Das klappt aber nur, wenn die Synchronisation aktiv ist und die passenden Daten eingeschaltet sind. Ohne Sync bleiben Tabs lokal auf dem jeweiligen Gerät und erscheinen nicht automatisch auf dem anderen Rechner oder auf dem Smartphone.
Prüfe daher, ob du im richtigen Google-Konto angemeldet bist und ob die Synchronisation für Ablauf und offene Tabs erlaubt ist. Gerade nach einem Gerätewechsel oder nach einer erneuten Anmeldung landen viele Nutzer unbeabsichtigt in einem anderen Konto. Dann fehlen die alten Sitzungen scheinbar, obwohl sie nur an einer anderen Stelle gespeichert sind.
Auch hier gibt es Grenzen. Synchronisation hilft vor allem bei Geräten, auf denen Chrome noch mit demselben Konto läuft. Sie ersetzt aber keine lokale Sitzung, wenn der Browser selbst die Daten beim Beenden nicht sauber gesichert hat. Deshalb ist Sync eine gute Ergänzung, aber kein magischer Rettungsschirm.
Ordner, Cache und Sitzungsdateien
Chrome legt Sitzungsinformationen im Profilordner ab. Wer dort einen bereinigenden Eingriff hatte, etwa durch ein Reinigungsprogramm, einen Antivirus-Scan mit Quarantäne oder manuelles Löschen von Browserdaten, kann ungewollt auch die Wiederherstellungsdateien erwischt haben. Dann bleibt nur, was noch im Ablauf oder in der Synchronisation vorhanden ist.
Der Cache allein ist meist nicht das Problem. Kritischer sind Sitzungs- und Zustandsdateien, die beim Browserstart gelesen werden. Wird eine davon beschädigt oder gelöscht, startet Chrome zwar noch, aber die alte Tab-Landschaft ist verschwunden oder unvollständig.
Ein bisschen Vorsicht spart hier viel Ärger: Browserdaten sollten nur dann bereinigt werden, wenn klar ist, was betroffen ist. Viele Tools bieten pauschale „Optimierung“ an, löschen dabei aber mehr als gewollt. Besonders bei einer wichtigen offenen Arbeitssitzung lohnt sich eine manuelle Kontrolle vor dem Aufräumen.
So gehst du systematisch vor
Die beste Reihenfolge ist simpel: zuerst die letzte Sitzung im Ablauf suchen, dann die Startoption prüfen, danach Erweiterungen und Profil betrachten. Wer gleich den Browser zurücksetzt, verliert oft Zeit und unter Umständen hilfreiche Daten. Schritt für Schritt kommt man meist schneller ans Ziel.
- Chrome erneut öffnen und nach Hinweisen zur letzten Sitzung suchen.
- Im Ablauf die zuletzt geschlossenen Fenster und Tabs prüfen.
- Die Startoption für den Browserstart kontrollieren.
- Erweiterungen testweise deaktivieren.
- Mit einem anderen Profil oder einem neuen Testprofil vergleichen.
Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil sie mit den einfachsten und reversiblen Maßnahmen beginnt. Erst wenn dort alles normal aussieht und die Sitzung trotzdem nicht zurückkommt, lohnt sich der Blick auf Profilfehler oder beschädigte Dateien.
Was nach einem Neustart auffällt
Manche Nutzer bemerken das Problem erst nach einem normalen Rechnerneustart. In diesem Fall ist wichtig zu unterscheiden: Hat Chrome selbst die Sitzung vergessen, oder wurde der Browser beim Herunterfahren des Systems vorher geschlossen? Das klingt ähnlich, führt aber zu unterschiedlichen Spuren.
Wird der Rechner heruntergefahren, bevor Chrome sauber beendet ist, kann die Browser-Sitzung unvollständig bleiben. Wurde Chrome dagegen offen gelassen und der Rechner regulär neugestartet, sollte die Wiederherstellung eher funktionieren, sofern die Startoption stimmt. Genau dieser Unterschied hilft bei der Eingrenzung.
Auch Energiesparmodi und Systemabstürze können eine Rolle spielen. Besonders bei Laptops kommt es vor, dass der Deckel zugeklappt wird, der Rechner später tief schlafen geht und Chrome beim nächsten Start nur noch Teile der letzten Tabs zeigt. Dann ist die Ursache oft der Energiestatus, nicht der Browser allein.
Wann ein Reset sinnvoll ist
Ein Zurücksetzen von Chrome ist eher die letzte Station als der erste Schritt. Es kann helfen, wenn die Startkonfiguration durcheinandergeraten ist oder ein Add-on dauerhaft Ärger macht. Dabei werden allerdings Einstellungen auf Standard zurückgesetzt, und manche Komfortfunktionen müssen neu eingerichtet werden.
Vorher sollte klar sein, dass Ablauf, Lesezeichen und Kontodaten davon unterschiedlich betroffen sind. Ein Reset ist kein kleiner Knopf für alles, sondern eher eine bereinigende Maßnahme gegen Konfigurationsfehler. Wer vorher ein Profiltest oder das Deaktivieren von Erweiterungen ausprobiert hat, trifft die Entscheidung meist sicherer.
Falls du auf Arbeitsrechnern oder geteilten Geräten unterwegs bist, ist ein Reset besonders vorsichtig zu behandeln. Dort hängen oft mehrere Konten, Profile oder Vorgaben am Browser. Dann kann ein zu schneller Eingriff mehr neue Arbeit erzeugen als alte Tabs retten.
Was du dir merken solltest
Chrome verliert Tabs selten ohne Grund. Meist steckt eine Startoption, ein Add-on, ein Profilproblem oder eine unsaubere Beendigung dahinter. Wer ruhig in dieser Reihenfolge prüft, kommt oft ohne große Umwege zur alten Sitzung zurück.
Hilfreich ist vor allem die Mischung aus Ablauf, Startverhalten und Profilkontrolle. Genau dort sitzen die häufigsten Ursachen, und genau dort lohnt sich der erste Blick.
Mit der letzten Sitzung beginnen
Bevor du tiefer in Einstellungen oder Profile eintauchst, lohnt sich ein Blick auf den direkten Weg zurück zur zuletzt offenen Sitzung. Öffne Chrome erneut und prüfe, ob der Browser automatisch die vorherigen Tabs anbietet oder direkt dort weitermacht, wo er aufgehört hat. Falls nur ein einzelnes Fenster erscheint, hilft oft ein Blick in das Menü mit den drei Punkten rechts oben. Dort lässt sich der Ablauf aufrufen, und im oberen Bereich tauchen häufig zuletzt geschlossene Tabs oder ganze Fenster auf.
Gerade nach einem unbeabsichtigten Schließen ist dieser Weg meist der schnellste. Auch die Tastenkombinationen sind nützlich: Mit Strg+Umschalt+T unter Windows und Linux oder Cmd+Umschalt+T auf dem Mac wird die zuletzt geschlossene Seite oder Sitzung in vielen Fällen direkt zurückgeholt. Mehrfaches Drücken öffnet auch mehrere zuvor geschlossene Einträge nacheinander. Wer oft mit vielen Tabs arbeitet, sollte sich diese Kombination merken, weil sie ohne Umwege zur ersten Rettung greift.
Die passende Start- und Wiederaufnahme-Einstellung finden
Damit Chrome sich beim nächsten Start an offene Seiten erinnert, muss die passende Einstellung aktiv sein. Öffne dazu die Einstellungen über das Drei-Punkte-Menü und gehe zum Bereich für den Start von Chrome. Dort gibt es die Option, die vorherige Sitzung fortzusetzen. Ist stattdessen eine bestimmte Startseite oder eine leere neue Registerkarte gewählt, startet der Browser jedes Mal ohne deine zuletzt geöffneten Tabs.
Prüfe außerdem, ob Chrome wirklich vollständig beendet wurde. Auf manchen Geräten läuft der Prozess im Hintergrund weiter, obwohl das Fenster schon geschlossen ist. In diesem Fall speichert der Browser den Zustand nicht immer so, wie man es erwartet. Ein sauberer Abschluss über das Menü, das Schließen aller Fenster und gegebenenfalls ein kurzer Blick in den Task-Manager oder Aktivitätsmonitor kann helfen, dass Chrome beim nächsten Öffnen zuverlässiger reagiert.
- Chrome öffnen und über das Drei-Punkte-Menü die Einstellungen aufrufen
- Im Bereich für den Start die Option zum Fortsetzen der vorherigen Sitzung wählen
- Alle Chrome-Fenster schließen, nicht nur ein einzelnes Fenster
- Den Browser danach erneut starten und das Verhalten prüfen
Ablauf, Synchronisierung und Gerätewechsel zusammendenken
Wer an mehreren Geräten arbeitet, sollte die Synchronisierung mit dem Google-Konto einbeziehen. Tabs, Ablauf und geöffnete Seiten werden nicht in jedem Fall in gleicher Form übertragen, vor allem wenn die Synchronisation für den Ablauf deaktiviert ist. Öffne die Kontoeinstellungen in Chrome und kontrolliere, ob der Ablauf mit dem Konto abgeglichen wird. Ohne diese Freigabe tauchen ältere Sitzungen auf dem anderen Gerät oft nicht auf.
Auch der Ablauf selbst ist hilfreich, wenn nur einzelne Seiten fehlen. Im Ablauf lassen sich besuchte Adressen nach Datum sortiert wiederfinden. Das ist besonders praktisch, wenn Chrome nach einem Absturz nur einen Teil der geöffneten Registerkarten zurückbringt. In solchen Fällen kannst du die wichtigen Seiten in kurzer Zeit einzeln neu öffnen und anschließend wieder gruppieren. Wer mit mehreren Fenstern arbeitet, sollte außerdem im Blick behalten, dass Chrome nicht immer automatisch alle Fenster gleich behandelt. Manche Sitzungen werden vollständig gesichert, andere nur teilweise.
Nach einem Gerätewechsel oder einer Neuinstallation genügt es oft nicht, nur das Konto anzumelden. Erst wenn Chrome wirklich synchronisiert hat, kommen Ablauf und Registerkarten auf dem Zielgerät an. Warte deshalb nach der Anmeldung einen Moment und prüfe anschließend im Ablauf oder im Tab-Übersichtsbereich, ob die gewünschten Einträge bereits verfügbar sind.
Wenn der Browser sich sperrig verhält
Bleiben offene Seiten trotz richtiger Einstellungen dauerhaft verschwunden, lohnt ein Blick auf die Umgebung von Chrome. Ein volles Benutzerprofil, eine sehr große Zahl offener Tabs oder beschädigte lokale Daten können die Wiederherstellung ausbremsen. Es hilft, den Browser einmal mit weniger Last zu starten und unnötige Registerkarten zu schließen, bevor neue Probleme entstehen. Auch ein Update ist wichtig, weil ältere Versionen Sitzungen nicht immer sauber übernehmen.
Bei wiederkehrenden Fehlern hilft ein strukturierter Ablauf:
- Chrome vollständig schließen und danach neu öffnen.
- Die letzte Sitzung über den Ablauf oder die Tastenkombination zurückholen.
- Die Startoption für das Fortsetzen der letzten Sitzung kontrollieren.
- Die Synchronisierung des Verlaufs im Google-Konto prüfen.
- Erweiterungen testweise deaktivieren, wenn Tabs weiterhin nicht korrekt geladen werden.
- Chrome aktualisieren und anschließend erneut testen.
Falls du viele wichtige Seiten parallel brauchst, ist eine saubere Ordnung im Alltag hilfreich. Gruppiere Registerkarten nach Themen, nutze Lesezeichen für dauerhaft wichtige Seiten und verlasse dich nicht nur auf die automatische Wiederaufnahme. So bist du auch dann vorbereitet, wenn eine Sitzung nicht vollständig zurückkehrt.
Gezielt retten statt lange suchen
Am zuverlässigsten klappt die Wiederherstellung, wenn du nicht nur auf eine einzelne Funktion setzt. Die letzte Sitzung, der Ablauf, die Synchronisierung und ein sauberer Browserstart greifen zusammen. Wer diese Wege kennt, kann verlorene Tabs meist in wenigen Schritten zurückholen und künftige Ausfälle besser abfangen. Besonders hilfreich ist es, die wichtigsten Seiten zusätzlich zu sichern, damit ein Absturz oder ein versehentliches Schließen nicht gleich die ganze Arbeitsumgebung durcheinanderbringt.
Falls sich bestimmte Seiten regelmäßig nicht merken lassen, liegt die Ursache oft nicht an einer einzelnen Einstellung. Dann lohnt es sich, Startverhalten, Kontoabgleich, Erweiterungen und Speicherzustand gemeinsam zu prüfen. Genau dort findet sich meist der Punkt, an dem Chrome die offene Sitzung verliert.
Fragen und Antworten
Wie stelle ich zuletzt geschlossene Tabs in Chrome sofort wieder her?
Am schnellsten öffnest du das Chrome-Menü und wählst den Eintrag für geschlossene Tabs erneut öffnen. Noch schneller geht es mit der Tastenkombination Strg + Umschalt + T unter Windows und Linux oder mit Cmd + Umschalt + T auf dem Mac. Mehrfaches Ausführen der Tastenkombination bringt nacheinander weitere geschlossene Seiten zurück.
Warum öffnet Chrome nach dem Start manchmal keine vorherige Sitzung?
Oft ist die Startoption nicht auf das Wiederherstellen der letzten Seiten gesetzt. Es kann auch sein, dass Chrome beim Schließen abgestürzt ist oder die Sitzungsdaten beschädigt wurden. In solchen Fällen hilft meist nur eine Kombination aus richtiger Start-Einstellung, Profilprüfung und sauberem Neustart.
Wo finde ich die Einstellung für den Chrome-Start mit den alten Tabs?
Öffne die Einstellungen von Chrome und suche im Bereich für den Startbildschirm nach der Option, die vorherigen Seiten beim Öffnen zu laden. Diese Einstellung sorgt dafür, dass der Browser beim nächsten Start nicht mit einer leeren Registerkarte beginnt. Falls sie deaktiviert ist, merkt sich Chrome die letzte Sitzung deutlich schlechter.
Was mache ich, wenn ein Tab nach dem Wiederherstellen leer bleibt?
Prüfe zuerst, ob die Seite vielleicht in einem anderen Fenster geöffnet wurde. Aktualisiere den Tab anschließend und teste, ob der Inhalt aus dem Ablauf geladen werden kann. Bleibt die Seite leer, kann auch eine Erweiterung oder ein defekter Cache die Ursache sein.
Können Erweiterungen die Sitzungswiederherstellung stören?
Ja, besonders Erweiterungen für Tabs, Werbung, Datenschutz oder Sitzungsverwaltung greifen tief in das Browserverhalten ein. Teste Chrome deshalb einmal ohne Erweiterungen oder deaktiviere sie schrittweise, bis das Problem verschwindet. So findest du schneller heraus, welche Ergänzung das Speichern der Tabs behindert.
Hilft der Google-Login bei mehreren Geräten?
Die Synchronisation kann geschlossene Tabs zwischen Geräten verfügbar machen, ersetzt aber nicht immer die lokale Sitzung auf demselben Rechner. Achte darauf, dass du mit demselben Google-Konto angemeldet bist und die Synchronisierung für Ablauf und offene Tabs erlaubt ist. Danach kannst du prüfen, ob die fehlenden Seiten über andere Geräte oder den Ablauf erreichbar sind.
Wie erkenne ich, ob mein Chrome-Profil beschädigt ist?
Typische Hinweise sind fehlende Sitzungen, seltsames Verhalten beim Start oder Probleme, die nur in einem bestimmten Profil auftreten. Lege testweise ein neues Profil an und starte Chrome dort erneut. Funktioniert das Wiederherstellen im neuen Profil, liegt der Fehler sehr wahrscheinlich am alten Benutzerprofil.
Was tun, wenn Chrome nach einem Absturz immer wieder sauber startet, aber keine Tabs behält?
Dann solltest du den Browser nicht nur normal schließen, sondern die Sitzungsverwaltung genauer prüfen. Kontrolliere, ob Chrome vollständig beendet wird und ob Sicherheitssoftware oder Speicherbereinigungen Sitzungsdateien löschen. Auch ein Blick in die Einstellungen für Start und Ablauf kann hier helfen.
Kann der Cache das Wiederherstellen der Sitzung beeinflussen?
Ja, ein voller oder beschädigter Cache kann dazu führen, dass geladene Seiten falsch angezeigt werden oder Sitzungsdaten nicht richtig verarbeitet werden. Lösche daher testweise nur zwischengespeicherte Daten und starte Chrome anschließend neu. Danach zeigt sich oft schnell, ob die Ursache dort lag.
Wie sichere ich mich für die Zukunft besser ab?
Aktiviere die Startoption für die letzte Sitzung, halte Chrome aktuell und prüfe Erweiterungen regelmäßig. Zusätzlich lohnt es sich, wichtige Seiten als Lesezeichen zu speichern oder mit einer Tab-Verwaltung zu arbeiten. So hast du mehrere Wege, falls eine Sitzung doch einmal nicht vollständig zurückkommt.
Fazit
Fehlende Tabs lassen sich in Chrome oft mit wenigen Handgriffen zurückholen, wenn Startverhalten, Erweiterungen und Profil sauber eingerichtet sind. Wer systematisch vorgeht, findet die Ursache meist schneller als gedacht und sorgt gleichzeitig dafür, dass die nächste Sitzung zuverlässig erhalten bleibt.
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