Windows 10 Jugendschutz aktivieren: Jugendschutz einrichten

Jugendschutz und SafeSearch: Windows 10 kindgerecht gestalten – so geht’s.

Jugendschutz und kindgerechtes Surfen gehören zu den Schlagworten der vergangenen Jahre – und das auch zu Recht. Schließlich können datenschutzrechtliche Grundsätze im Internet in kurzer Hand ausgehebelt und für einen gewissen Moment gestoppt werden: Zeit genug, um Inhalte ins Web zu stellen, die für Jugendliche nicht geeignet sind. Schutzfilter und intern greifende Mechanismen schaffen es mitunter kaum, die entsprechenden Webinhalte rechtzeitig zu sperren. Es ist das übliche Spiel zwischen Katz‘ und Maus, das auch im Bereich von Viren sowie Antivirusprogrammen festzustellen ist.

Die Lösung: der Jugendschutzfilter

Damit Kinder und Jugendliche vor Inhalten geschützt werden, die für Sie nicht geeignet sind, bieten Windows 10 und Windows 11 eine ganz eigene und hausgemachte Lösung an. Eine Lösung, die aber funktioniert. Zu beachten ist dabei die Herkunft der sog. Bedrohung. Inhalte, die für Jugendliche und Kinder nicht zugänglich sein sollten, befinden sich in der Regel nicht direkt als Datei auf dem Computer, sondern vor allem im Internet. Suchmaschinen, Webseiten etc. bereiten Inhalte teilweise öffentlich zugänglich auf oder nutzen halbherzige Schutzmechanismen, die innerhalb kurzer Zeit und mit wenigen Klicks umgangen werden können.

Schutz im Web und nicht bei Windows

Der Jugendschutz liegt daher weniger in der Verantwortung von Betriebssystemen, als vielmehr in der Verantwortung von Webbetreibern und Internetangeboten. Windows 10 und Windows 11 stellen aber sicher, dass das Tor zur Außenwelt möglichst klein gehalten wird – durch interne, sehr gut funktionierende Mechanismen, die Sie im Sinne des Jugendschutzes aktivieren sollten, wenn Kinder oder Jugendliche in Ihrem Haushalt Zugriff auf den eigenen Computer haben.

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Internet vs. Betriebssystem

Ihr Betriebssystem ist vor Hackerangriffen geschützt und weist Programme auf, mit denen Ihre Kinder arbeiten und lernen. Das Internet jedoch bietet durch zahlreiche (vor allem kurzfristig sehr neue) Webseiten potenzielle Gefahren. Webseiten, die öffentlich zugänglich sind, obwohl es hier eigentlich einen Jugendschutzfilter oder einer Sperrung bedarf. Und schon sind wir wieder beim Spiel zwischen Katz‘ und Maus. Der Ansatzpunkt für Sie ist daher, Inhalte des Webs weitestgehend auszublenden und in Suchfunktionen nur die Ergebnisse anzeigen zu lassen, die kind- und jugendgerecht sind. Alle anderen Inhalte sollten gesperrt, blockiert und im Idealfall sogar gemeldet werden, damit die Betreiber gezwungen werden, entsprechende Inhalte aus dem Netz zu entfernen.

Windows-Einstellungen zum Jugendschutz

  1. Klicken Sie auf die Windows-Taste der Tastatur oder den Windows-Button der Taskleiste
  2. Geben Sie den Begriff „Jugendschutz“ oder „SafeSearch“ ein und bestätigen Sie mit „Enter“
  3. Betrachten Sie nun die SafeSearch-Einstellungen bei Windows 10 und Windows 11

SafeSearch-Einstellungen

Windows selbst sagt dazu: „Um Ihnen relevante Ergebnisse zu liefern, durchsucht Windows Search das Web, Anwendungen, Einstellungen und Dateien. Um zu ändern, welche Dateien auf Ihrem Gerät durchsucht werden, wechseln Sie zu „Windows durchsuchen“. Diese Schaltfläche ist natürlich entsprechend verlinkt.

Windows 10 Jugendschutz aktivieren Jugendschutz einrichten

In der Webvorschau von Windows Search werden nicht jugendfreie Inhalte nicht automatisch geladen. Wenn Sie die Webvorschau auswählen, werden die folgenden Einstellungsmöglichkeiten angewendet:

  1. Streng: Nicht jugendfreie Texte, Bilder und Videos aus den eigenen Webergebnissen herausfiltern.
  2. Mittel: Nicht jugendfreie Bilder und Videos, aber keinen Text aus den eigenen Webergebnissen herausfiltern
  3. Aus: Keine nicht jugendfreien Inhalte aus den eigenen Webergebnissen herausfiltern

Empfehlenswerte Einstellung des Jugendschutzes

Wir empfehlen an dieser Stelle die Einstellung „streng“, so dass möglichst alle jugendgefährdenden Inhalte ausgeblendet werden. In unserem Beispiel sehen Sie die Standardeinstellung „Mittel“, die immer dann voreingestellt ist, wenn Sie Windows 10 oder Windows 11 neu installieren. Wir empfehlen in jedem Fall die Änderung auf „Streng“ wenn Sie sicherstellen möchten, dass Kinder in Ihrem Haushalt keinen Zugriff auf Dateien und Inhalte haben sollen, die potenziell jugendgefährdet sind. Entsprechende Suchergebnisse werden somit gar nicht mehr angezeigt.

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Schul- oder Unikonto wählen

Alternativ können Sie aktivieren, dass es sich um ein Schul- oder Unikonto (oder ein Geschäftskonto) handelt. Auf diese Weise werden bestimmte Ergebnisse direkt gefiltert und können keinen Schaden anrichten.

Jugend-Browser verwenden

Um im Internet zu surfen, empfehlen wir darüber hinaus einen entsprechenden Browser bzw. die Einrichtung der entsprechenden Einstellungen. Hier sollten Sie sicherstellen, dass sämtliche Jugendschutzfilter aktiviert sind. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass nur Sie allein Zugriff auf die Einstellungen haben und festlegen können, welche Inhalte angezeigt werden.

Fazit

Windows selbst steht nicht in der Verantwortung, den Web-Jugendschutz aufrechtzuerhalten. Für die Funktionen innerhalb des Betriebssystems wurde jedoch für einen strengen Jugendschutz gesorgt, wenn dieser denn eingeschaltet wird. Gerade diese Einstellungen empfehlen wir sehr.

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