Gendern bei Tieren? Die einfache Lösung 2021

Gendern bei Tieren.

Möglicherweise entgegen der Erwartung, die entsteht, wenn man auf diesen Beitrag klickt, geht es weniger um ein korrektes Gendern bei Tieren – vielmehr sollen die folgenden Gedanken die Welt ein wenig „wachrütteln“. Vielleicht sollte man sich an der einen oder anderen Stelle wirklich fragen, ob man sich noch mit sinnvollen, wichtigen und zielführenden Themen beschäftigt, oder ob sich die Welt (an manchen Stellen) nicht eher in Richtung Sackgasse bewegt?

Wie gendert man richtig?

Auf die Frage, wie das Gendern korrekt umgesetzt wird, gibt es viele Antworten. Am einfachsten ist es, wenn man sich organisationsintern auf eine bestimmte Schreibweise einigt und diese dann konsequent umsetzt. Bei „Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern“ handelt es sich bereits um die vollausgeschriebene, längste Version, um beide Geschlechter zu berücksichtigen. Natürlich die Dame zu erst. Wir warten dann einfach mal gespannt darauf, bis sich die ersten Herren der Schöpfung zu Worte melden und die Voranstellung der Dame anprangern.

Es gibt aber auch andere Schreibweisen:

  • Ansprechpartner/innen
  • Student*innen
  • Lehrer/inn/en
  • Schüler:Innen
  • Schüler:innen

Diese Liste wäre sehr lang und wahrscheinlich nahezu bis zur Unendlichkeit fortzuführen. Dass sich Menschen diskriminiert fühlen wegen völlig subjektiven Belangen, das ist völlig klar. Und inzwischen, das geben selbst wir zu, haben sich Anreden wie „Liebe Freundinnen und Freunde“ oder „Hallo Lehrerinnen und Lehrer“ schon mehr als eingebürgert. Aber würde sich wirklich ernsthaft eine derart mächtige Gruppe Menschen diskriminiert fühlen, würde man auf das Gendern verzichten?

Menschen geklärt. Wie sieht das Gendern bei Tieren aus?

Vor allem im wissenschaftlichen Kontext, bei Ausarbeitungen und im Forschungsbereich stellt sich vermehrt die Frage, wie mit menschenfremden Begriffen oder gar mit Tieren umgegangen wird, wenn es darum geht, alle Geschlechter zu berücksichtigen. Einschub: Inzwischen sind wir ja bereits bei mehr als zwei Geschlechtern angekommen, so dass man – würde man Konsequenz walten lassen – zu Recht sämtliche Gruppen einbeziehen müsste.

Lesetipp:  San Francisco

Was mache ich zum Beispiel mit Meeresbewohnern, wenn ich meine Biologie-Ausarbeitung verfassen möchte? Spreche ich jetzt von Meeresbewohnerinnen und Meeresbewohnern? Oder gar von Meeresbewohner/inn/en? Oder sind es, mal ganz universitär geschrieben, die Meeresbewohnenden?

Und noch konkreter: Das Gendern in der Tierwelt?

Und wenn ich mich für das Gendern bei Tieren entscheide: Wie gehe ich vor? Die Wölfin begleitet den Wolf durch die Nacht. Wir hätten Wölfinnen und Wölfe, die im Rudel unterwegs sind. Wir haben den Bären, der mit seiner Bärin auf Fischfang geht. Bleibt es dann bei der Nahrungssuche unter Bärinnen und Bären? Und welche Probleme bekommen wir erst, wenn das weibliche Geschlecht in der Tierwelt bereits vordefiniert ist?

Die Katze erfreut sich ob eines nächtlichen Besuchs des Katers. Der Hirsch kümmert sich liebevoll um seine Hirschkuh. Sau und Eber suhlen gemeinsam glückselig im Schlamm. Muss ich aber nun, wenn ich die Missstände in der Fleischproduktion und Massentierhaltung aufdecken möchte, das Leid der Hähne und Hühner beklagen? Ach nein, die Hähne überleben ja gar nicht bis dahin, die schaffen es ja nur bis zum Schredder. Aber theoretisch müssten wir über „Hähne und Hühner“ berichten.

Solange auf der Weide Rinder, Kühe, Ochsen, Stiere, Kälber und Bullen stehen, ist eigentlich noch alles in Ordnung. Denen ist das nämlich auch ziemlich egal, wie man sie nennt – Hauptsache es gibt noch frisches Gras. Ob Hengst und Stute hier ähnlicher Meinung sind? Und wo ordne ich den Rappen ein?

Das Gendern von Tieren bietet Fragen über Fragen

… und keine Lösungen. Ihr seht, hier wird die gendergerechte Diskussion ad absurdum geführt. Hier sollte eine Grenze erreicht sein, bei der man sich wirklich fragen muss, ob die Welt keine anderen Baustellen, Schwierigkeiten und Probleme hat, die dem voranzustellen sind. Ich befürchte aber, dass wir mit dieser Diskussion noch längst nicht am Ende sind…

Lesetipp:  Windows 10: Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen

Alle Bärinnen und Bären, Kater & Katzen und Löw*innen auf Mutter-Erde: Seid in unserer lieben Vatersprache von Herzen gegrüßt – heute bei schönstem Wetter vom Mutter-Rhein!

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