Screenshot auf Android-Handy machen: So klappt es zuverlässig

Lesedauer: 14 MinAktualisiert: 11. Juni 2026 08:47

Ein Screenshot auf Android ist meist in wenigen Sekunden erledigt. Am zuverlässigsten klappt es mit der Tastenkombination aus Ein-/Aus-Taste und Leiser-Taste, wobei die genaue Bedienung je nach Hersteller leicht abweichen kann.

Wer den Bildschirm schnell festhalten will, braucht dafür weder Spezialwissen noch eine besondere App. Entscheidend ist nur, dass du die passende Methode für dein Gerät kennst und bei Problemen weißt, welche Alternative als Nächstes funktioniert.

Die schnellste Methode auf den meisten Geräten

Auf sehr vielen Android-Handys genügt es, die Ein-/Aus-Taste und die Leiser-Taste gleichzeitig kurz zu drücken. Der Bildschirm blinkt dann meist auf, ein Ton ist zu hören oder es erscheint eine kleine Vorschau am Rand. Genau das ist der Moment, in dem das Bild gespeichert wurde.

Wichtig ist dabei das Timing. Drückst du eine der beiden Tasten zu früh oder zu lange, landet man schnell im Sperrmenü, im Ausschaltmenü oder verändert versehentlich die Lautstärke. Ein kurzer, gemeinsamer Druck reicht fast immer besser als ein langes Halten.

Falls dein Handy eine Hülle mit hohem Rand hat, kann das die Tasten leicht schwergängiger machen. Dann hilft es oft, das Gerät etwas sicherer zu greifen oder die Tasten nacheinander zu testen, bis der Ablauf sauber sitzt.

So findest du die richtige Taste bei deinem Modell

Android sieht auf Samsung, Google Pixel, Xiaomi, Motorola, OnePlus und vielen anderen Geräten ähnlich aus, aber nicht jedes Handy reagiert gleich. Manche Hersteller haben eigene Gesten, Menüs oder Bedienhilfen eingebaut, die den klassischen Tastendruck ergänzen oder ersetzen.

Wenn die Standardkombination nichts auslöst, prüfe zuerst, ob das Gerät überhaupt entsperrt ist. Bei vielen Modellen funktioniert der Screenshot auch auf dem Sperrbildschirm, bei anderen wird er dort aus Sicherheitsgründen blockiert oder nur teilweise erlaubt.

Ein weiterer Stolperstein ist die Änderung der Seitentastenbelegung. Manche Geräte öffnen beim langen Drücken der Ein-/Aus-Taste den Assistenten oder das Ausschaltmenü, während andere Hersteller diese Taste für eigene Funktionen nutzen. Dann ist die Lautstärketaste oft noch korrekt, aber die Gegentaste verhält sich anders als erwartet.

Mit der Handflächen-Geste oder über das Schnellmenü

Einige Samsung-Geräte bieten eine Geste mit der Handkante oder Handfläche an. Dabei fährt man seitlich über das Display, und das Handy speichert den sichtbaren Bildausschnitt. Diese Funktion ist praktisch, wenn du die Tasten gerade nicht gut erreichst oder wenn du ein langes Dokument schnell sichern willst.

Auch das Schnellmenü kann helfen. Dort findest du auf manchen Android-Oberflächen einen Screenshot-Schalter, der direkt das aktuelle Bild aufnimmt. Besonders angenehm ist das bei Tablets oder bei Geräten mit eingelegter Displayfolie, wenn Tastenkombinationen öfter ungenau reagieren.

Die genaue Bezeichnung unterscheidet sich je nach Oberfläche, aber die Logik bleibt gleich: Erst die Funktion aufrufen, dann wird der Bildschirm gespeichert. Wer das häufiger braucht, spart sich damit ein paar Handgriffe.

Was du nach dem Screenshot sofort prüfen solltest

Nach dem Auslösen ist ein kurzer Blick in die Vorschau sinnvoll. Dort erkennst du direkt, ob wirklich der gewünschte Bereich aufgenommen wurde oder ob ein Menü, die Tastatur oder ein Hinweisbanner mit im Bild gelandet ist. Gerade bei Messenger-Nachrichten oder Online-Bestellungen ist das wichtig, damit keine privaten Details ungewollt sichtbar bleiben.

Anleitung
1Ist der wichtige Bereich vollständig sichtbar?
2Stehen Benachrichtigungen im Weg, die du nicht mit aufnehmen willst?
3Ist der Bildschirm hell genug, um Text gut lesen zu können?
4Zeigt die App den richtigen Zustand, etwa eine Fehlermeldung oder ein geöffnetes Menü?
5Soll die Aufnahme mit oder ohne Statusleiste gespeichert werden?

Viele Android-Versionen bieten im Anschluss kleine Werkzeuge zum Bearbeiten an. Du kannst den Ausschnitt zuschneiden, etwas markieren oder den Screenshot direkt teilen. Wer nur schnell etwas sichern will, speichert einfach ab und kümmert sich später um die Nachbearbeitung in der Galerie.

Die Datei landet normalerweise in der Fotos-App oder in einem Ordner wie „Screenshots“. Dort bleiben die Bilder übersichtlich gesammelt und lassen sich später leicht wiederfinden. Wenn du länger nach dem Bild suchen musst, liegt das oft nicht an einem Fehler, sondern nur daran, dass die Galerie-App auf dem Gerät anders sortiert.

Wenn der Screenshot nicht funktioniert

Manchmal passiert beim Tastendruck gar nichts. Das hat oft harmlose Ursachen: Die Taste wird zu langsam gedrückt, die zweite Taste kommt zu spät dazu oder das Handy interpretiert die Aktion als Lautstärkeänderung. In solchen Fällen hilft es, die beiden Tasten wirklich fast gleichzeitig zu drücken und den Druck nur einen Augenblick zu halten.

Wenn danach immer noch nichts passiert, liegt es häufig an einer Herstellerfunktion oder an einer App, die die Aufnahme blockiert. Banken, Streaming-Dienste und manche geschützte Inhalte verhindern Screenshots bewusst. Dann erscheint entweder gar nichts oder du bekommst nur einen schwarzen Bildschirm, obwohl der Vorgang scheinbar gestartet wurde.

Auch Energiesparmodi oder Bedienungshilfen können hineinfunken. Wer etwa eine spezielle Einhandbedienung, eine schwebende Navigation oder ein angepasstes Tastenlayout nutzt, sollte die Einstellungen kurz prüfen. Gerade solche kleinen Anpassungen sind oft die Ursache, wenn eine eigentlich einfache Funktion plötzlich anders reagiert.

So gehst du Schritt für Schritt vor

Praktisch bewährt hat sich diese Reihenfolge: Erst die gewünschte Anzeige öffnen, dann prüfen, ob sie vollständig sichtbar ist, anschließend die passende Screenshot-Methode auslösen und direkt danach die Vorschau kontrollieren. So vermeidest du doppelte Aufnahmen und sparst späteres Suchen.

  • Öffne den Inhalt, den du speichern möchtest.
  • Falls nötig, blende störende Menüs oder Tastaturen aus.
  • Drücke die passende Tastenkombination oder nutze die Gestenfunktion.
  • Kontrolliere die Vorschau und speichere oder bearbeite das Bild.
  • Suche bei Bedarf direkt im Screenshot-Ordner nach der Aufnahme.

Diese Abfolge klingt schlicht, verhindert aber die typischen Fehler im Alltag. Vor allem bei Chatverläufen oder Webseiten ist der richtige Moment entscheidend, weil sich Inhalte schnell verändern, sobald man tippt oder scrollt.

Woher die meisten Missverständnisse kommen

Viele denken zuerst an eine defekte Taste, obwohl das Problem oft in der Bedienlogik steckt. Android ist an der Stelle überraschend uneinheitlich: Das, was bei einem Gerät sofort klappt, kann beim nächsten Modell über ein Menü, eine Geste oder eine andere Tastenkombination laufen.

Ein weiteres Missverständnis ist die Annahme, dass Screenshots immer überall erlaubt sind. Das stimmt nicht. Inhalte mit besonderen Schutzmechanismen, etwa geschützte Zahlungsansichten oder bestimmte Streaming-Oberflächen, reagieren absichtlich anders. Das ist kein Defekt, sondern Teil des Schutzkonzepts der App.

Auch das Speichern wird manchmal falsch eingeschätzt. Der Screenshot ist nicht weg, nur weil keine große Meldung erscheint. Auf vielen Geräten landet er still im Bilderbereich und ist dort nur zwei oder drei Fingertipps später sichtbar.

Aufnahmen bei langen Seiten und Chats

Wenn der sichtbare Bereich nicht ausreicht, bieten manche Geräte eine Scroll- oder Erweitern-Funktion an. Damit wird mehr als nur der aktuelle Bildausschnitt gespeichert, etwa eine längere Webseite oder ein ganzer Chatverlauf. Das ist sehr nützlich, wenn du Informationen komplett sichern willst, ohne mehrere Bilder aneinanderreihen zu müssen.

Solche Langaufnahmen funktionieren aber nicht in jeder App gleich gut. Manche Programme blockieren die Funktion, andere springen beim Scrollen leicht versetzt. Dann sind mehrere einzelne Screenshots oft die bessere Wahl, weil sie sauberer und schneller kontrollierbar sind.

Wer häufig längere Inhalte sichern muss, sollte nach dem Screenshot direkt prüfen, ob die Länge stimmt. Ist der untere Teil abgeschnitten oder doppelt enthalten, liegt das meist an der App selbst und nicht am Telefon.

Speichern, teilen und wiederfinden

Ein Screenshot ist erst dann wirklich nützlich, wenn du ihn später schnell wiederfindest. Die meisten Android-Handys legen die Aufnahme automatisch in der Galerie ab, oft im Album „Screenshots“ oder in einem ähnlichen Ordner mit klarer Bezeichnung.

Beim Teilen lohnt sich ein kurzer Blick auf den Inhalt. Gerade wenn Nachrichten, Bestellnummern oder persönliche Daten zu sehen sind, ist es sinnvoll, vor dem Weitergeben den Rand zu prüfen oder den Ausschnitt zu verkleinern. Das dauert nur kurz und erspart unnötige Missverständnisse.

Manche Nutzer räumen ihre Screenshots später direkt auf, andere sammeln erst einmal alles und sortieren später. Beides funktioniert, solange der Ordner nicht völlig überläuft. Wer viele Aufnahmen macht, sollte zwischendurch löschen, was nicht mehr gebraucht wird.

Ein paar typische Alltagsszenen

Am Küchentisch sitzt jemand mit einem Android-Handy und will die Fahrkarte für den nächsten Morgen sichern, bevor die App offline geht. Die Tastenkombination klappt sofort, aber die entscheidende Frage ist danach nicht die Aufnahme, sondern das schnelle Wiederfinden in der Galerie. Genau dort zeigt sich, wie praktisch ein sauberer Screenshot-Ordner ist.

Ein anderes Mal geht es um eine Chatnachricht mit einer Adresse, die schnell an jemand anderen geschickt werden soll. Der Screenshot funktioniert, aber die Tastatur liegt noch über dem unteren Teil des Textes. In so einem Moment hilft es, erst die Eingabe auszublenden und dann aufzunehmen, damit alles lesbar bleibt.

Oder ein Nutzer öffnet eine Fehlerseite in einer App und möchte sie dem Support schicken. Der Bildschirm wird erfasst, allerdings sind dabei auch persönliche Kontodaten sichtbar. Dann ist Nachbearbeitung Pflicht, bevor das Bild weitergegeben wird.

Wenn du öfter Screenshots brauchst

Wer regelmäßig Bildschirmaufnahmen macht, sollte sich eine feste Methode angewöhnen. Das spart Zeit und senkt die Fehlerquote, weil die Finger irgendwann automatisch wissen, welche Tasten zusammengehören oder wo die Schaltfläche im Schnellmenü sitzt.

Auch die Bildschirmhelligkeit spielt eine Rolle. Ist das Display zu dunkel, wirkt der Screenshot später manchmal schwer lesbar, obwohl die Aufnahme technisch einwandfrei war. Besonders bei kleinen Schriftgrößen lohnt es sich, den Inhalt vor dem Erstellen kurz besser sichtbar zu machen.

Bei beruflichen Chats, Supportfällen oder Reiseunterlagen lohnt sich außerdem eine kleine Routine: erst den relevanten Bereich öffnen, dann private Elemente entfernen, dann aufnehmen. Das macht die spätere Weitergabe deutlich angenehmer.

Die Seitenrand- und Zusatzfunktionen richtig einordnen

Neben der klassischen Tastenkombination gibt es bei vielen Android-Geräten noch weitere Wege, um den Bildschirminhalt festzuhalten. Je nach Hersteller liegt die Funktion in einem kleinen Menü, in einer Leiste am Rand oder in den Schnelleinstellungen. Gerade bei neueren Modellen lohnt sich ein Blick darauf, weil sich damit oft mehrere Arbeitsschritte sparen lassen.

Wichtig ist dabei, die Oberfläche des eigenen Smartphones zu kennen. Manche Geräte zeigen die Option erst nach einem Wisch von oben nach unten, andere blenden sie im Ausschaltmenü ein. Wieder andere nutzen eine schwebende Schaltfläche, die zunächst aktiviert werden muss. Wer diese Stellen einmal gefunden hat, braucht später deutlich weniger Zeit für die Aufnahme.

Typische Orte, an denen die Funktion auftaucht

  • in den Schnelleinstellungen nach einem Wisch vom oberen Rand
  • im Ein-/Ausschaltmenü nach längerem Druck auf die Power-Taste
  • als Symbol in einer Seitenleiste oder einem Assistenten-Menü
  • unter den erweiterten Gesten- und Bedienungshilfen
  • manchmal direkt nach dem Erstellen, als Hinweis am unteren Bildschirmrand

Wer die Oberfläche strukturiert durchsucht, findet die Funktion meist schneller als über langes Ausprobieren. Besonders hilfreich ist es, in den Einstellungen nach Begriffen wie „Screenshot“, „Gesten“, „Bedienungshilfen“ oder „Schnellzugriff“ zu suchen. Viele Android-Versionen bieten eine integrierte Suchfunktion, die den passenden Menüpunkt direkt anzeigt.

Auflösung, Aufnahmebereich und Bildqualität sauber prüfen

Ein Screenshot ist nur dann wirklich nützlich, wenn er das Wesentliche gut sichtbar zeigt. Deshalb lohnt es sich, vor dem Auslösen kurz auf die Darstellung zu achten. Kleine Schrift, halb verdeckte Schaltflächen oder eine ungünstige Scrollposition können später dafür sorgen, dass wichtige Details fehlen. Besonders bei App-Fehlern, Bestätigungsfenstern oder Login-Meldungen ist eine klare Darstellung entscheidend.

Falls du den Inhalt für später aufbewahren oder weitergeben willst, sollte der relevante Bereich vollständig zu sehen sein. Bei langen Seiten, Chats oder Einstellungen ist es oft besser, etwas nach oben oder unten zu scrollen, bevor du die Aufnahme machst. So vermeidest du abgeschnittene Inhalte und musst weniger nachbearbeiten. Gleichzeitig bleibt die Datei übersichtlich und lässt sich leichter finden.

Darauf solltest du vor dem Auslösen achten

  1. Ist der wichtige Bereich vollständig sichtbar?
  2. Stehen Benachrichtigungen im Weg, die du nicht mit aufnehmen willst?
  3. Ist der Bildschirm hell genug, um Text gut lesen zu können?
  4. Zeigt die App den richtigen Zustand, etwa eine Fehlermeldung oder ein geöffnetes Menü?
  5. Soll die Aufnahme mit oder ohne Statusleiste gespeichert werden?

Gerade bei sensiblen Inhalten lohnt sich auch ein kurzer Blick auf private Daten. Auf dem Bildschirm können Namen, Telefonnummern, Nachrichteninhalte oder Kontodaten sichtbar sein. Wer den Screenshot später verschicken möchte, sollte diese Informationen vorher ausblenden oder direkt nach dem Speichern markieren und schwärzen.

Nachbearbeitung nutzen, ohne Zeit zu verlieren

Viele Android-Geräte zeigen direkt nach dem Erstellen kleine Werkzeuge an. Damit lässt sich die Aufnahme zuschneiden, markieren oder teilen, ohne erst in eine zusätzliche App zu wechseln. Das spart Zeit und hilft vor allem dann, wenn du einen bestimmten Fehler oder eine einzelne Schaltfläche hervorheben möchtest.

Ein sauber zugeschnittener Bildausschnitt wirkt oft klarer als eine komplette Bildschirmaufnahme. Das gilt besonders bei Chats, Dienstmeldungen oder Einstellungen mit vielen Zeilen. Wenn du den entscheidenden Bereich hervorhebst, erkennt die andere Person schneller, worum es geht. Gleichzeitig bleibt die Datei kleiner und lässt sich einfacher versenden.

Praktische Schritte für die Bearbeitung direkt danach

  • Bild zuschneiden, damit nur der wichtige Bereich bleibt
  • mit Stift oder Marker eine Schaltfläche oder Fehlermeldung hervorheben
  • persönliche Daten unkenntlich machen
  • bei Bedarf den Dateinamen später anpassen, damit er leichter wiederzufinden ist
  • vor dem Teilen prüfen, ob die Vorschau wirklich den gewünschten Inhalt zeigt

Wer häufig Anleitungen verschickt oder Support-Anfragen vorbereitet, profitiert von einer einheitlichen Vorgehensweise. Ein kurzer Zusatz im Bild kann helfen, etwa ein Pfeil auf eine Schaltfläche oder ein Kreis um die relevante Stelle. So wird aus einer einfachen Aufnahme eine deutlich nachvollziehbarere Hilfe.

Häufige Stolpersteine bei Android-Versionen und Hersteller-Oberflächen

Android ist nicht auf jedem Gerät gleich aufgebaut. Die Grundfunktionen ähneln sich zwar, doch Hersteller wie Samsung, Google, Xiaomi, Motorola, Sony oder OnePlus setzen eigene Oberflächen ein. Deshalb kann derselbe Vorgang an verschiedenen Geräten leicht anders aussehen. Wer das weiß, sucht gezielter und findet die passende Stelle meist ohne Umwege.

Ein weiterer Punkt ist die Software-Version. Nach einem Systemupdate wandern Menüpunkte manchmal an eine andere Stelle oder heißen leicht anders. Das betrifft nicht nur Sonderfunktionen, sondern auch die Oberfläche rund um Bedienung, Gesten und Schnellzugriff. Deshalb lohnt es sich, bei Problemen nicht nur die App, sondern auch die Systemeinstellungen zu prüfen.

Was bei unterschiedlichen Geräten helfen kann

  • In den Einstellungen nach dem Wort „Screenshot“ suchen.
  • Die Hilfe- oder Supportfunktion des Herstellers öffnen.
  • Nach Menübereichen wie „Erweiterte Funktionen“ oder „Gesten“ schauen.
  • Prüfen, ob eine alternative Geste oder Schaltfläche aktiviert werden muss.
  • Nach einem Update erneut testen, ob sich die Position geändert hat.

Auch Speicher- oder Berechtigungsprobleme können eine Rolle spielen. Wenn die Aufnahme zwar erstellt wird, aber nicht auftaucht, kann der Speicher voll sein oder die Galerie-App zeigen die Datei noch nicht an. In diesem Fall hilft es, das Gerät kurz neu zu starten, unnötige Dateien zu entfernen und die Bilder-App erneut zu öffnen. So lässt sich meist schnell klären, ob das Problem bei der Aufnahme selbst oder nur bei der Anzeige liegt.

Fragen und Antworten

Welche Tastenkombination funktioniert auf den meisten Android-Handys?

Am verbreitetsten ist die Kombination aus Ein/Aus-Taste und Leiser-Taste. Halte beide Tasten nur kurz gleichzeitig gedrückt, damit das Gerät die Aufnahme auslöst und nicht das Menü für Ausschalten oder Neustart öffnet.

Was mache ich, wenn mein Handy andere Tasten hat?

Viele Hersteller nutzen leicht abweichende Lösungen, etwa eine eigene Screenshot-Funktion im Schnellmenü oder eine Geste mit der Handkante. Schau in den Einstellungen nach Begriffen wie „Gesten“, „Erweiterte Funktionen“ oder „Bedienungshilfen“, weil sich dort solche Optionen oft verbergen.

Warum wird der Bildschirm nicht aufgenommen, obwohl ich die Tasten drücke?

Oft werden die Tasten zu lange oder nicht gleichzeitig gedrückt. Manchmal blockiert auch eine App die Aufnahme, etwa bei geschützten Inhalten oder Banking- und Streaming-Anwendungen.

Wie erkenne ich, ob der Screenshot gelungen ist?

In der Regel erscheint unten eine kleine Vorschau oder oben ein Hinweis, und das Gerät macht einen kurzen Ton oder eine Animation. Danach findest du die Aufnahme meist direkt in der Galerie oder in einem eigenen Screenshot-Ordner.

Kann ich auch lange Webseiten oder Chats speichern?

Ja, viele Android-Geräte bieten eine Scroll- oder Langaufnahme an. Nach dem ersten Screenshot erscheint dafür häufig eine Schaltfläche wie „Scrollen“, „Mehr erfassen“ oder ein Pfeilsymbol, mit dem du den sichtbaren Bereich erweitern kannst.

Wo finde ich die gespeicherten Aufnahmen später wieder?

Die meisten Geräte legen Screenshots automatisch im Ordner „Screenshots“ oder „Bilder“ ab. In der Galerie gibt es oft auch eine eigene Kategorie, über die du schneller an die Aufnahmen kommst.

Wie kann ich einen Screenshot sofort bearbeiten oder markieren?

Nach der Aufnahme öffnen viele Smartphones direkt ein Bearbeitungsfenster. Dort kannst du zuschneiden, etwas markieren, Text hinzufügen oder die Aufnahme direkt an eine App weitergeben.

Geht das auch ohne Tasten?

Ja, viele Android-Versionen bieten eine Lösung über das Schnellmenü oder eine Bewegungsgeste. Das ist besonders praktisch, wenn eine Taste klemmt oder du das Gerät einhändig bedienst.

Warum sehe ich manchmal schwarze Bereiche in der Aufnahme?

Bestimmte Apps schützen Inhalte bewusst vor Screenshots, vor allem bei sensiblen Daten oder geschützten Medien. In solchen Fällen hilft meist nur die von der App vorgesehene Freigabe- oder Teilen-Funktion.

Kann ich den Speicherort für Screenshots ändern?

Auf manchen Geräten lässt sich der Speicherort in der Kamera-, Galerie- oder Dateiverwaltung anpassen. Häufig ist das aber vom Hersteller vorgegeben, sodass die Aufnahmen automatisch im Standardordner landen.

Fazit

Mit wenigen Handgriffen lässt sich auf fast jedem Android-Gerät ein Bildschirmfoto anlegen, auch wenn sich die Bedienung je nach Hersteller leicht unterscheidet. Wer die Tasten, Gesten und das Schnellmenü kennt, spart Zeit und findet Aufnahmen später schneller wieder. Wichtig sind am Ende vor allem der richtige Auslöser, der passende Speicherort und ein kurzer Blick auf mögliche Sonderfälle in Apps.

Checkliste
  • Öffne den Inhalt, den du speichern möchtest.
  • Falls nötig, blende störende Menüs oder Tastaturen aus.
  • Drücke die passende Tastenkombination oder nutze die Gestenfunktion.
  • Kontrolliere die Vorschau und speichere oder bearbeite das Bild.
  • Suche bei Bedarf direkt im Screenshot-Ordner nach der Aufnahme.

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