Aquarium Filter zu laut: Ursachen finden und Geräusche reduzieren

Lesedauer: 14 MinAktualisiert: 6. Juni 2026 08:45

Ein lauter Aquariumfilter hat fast immer eine greifbare Ursache: Luft im System, Schwingungen am Gehäuse, ein verschmutzter Rotor oder eine ungünstige Aufstellung. Wer das Geräusch sauber einordnet, bekommt den Filter meist innerhalb kurzer Zeit deutlich leiser.

Die gute Nachricht ist, dass sich viele Störgeräusche ohne neues Gerät beheben lassen. Oft reichen Reinigung, Entlüften, ein besserer Stand oder kleine Dämpfungen an den Kontaktpunkten, damit das Becken wieder ruhig läuft.

Wie sich das Geräusch einordnen lässt

Bevor du etwas veränderst, lohnt sich ein genauer Höreindruck. Brummt der Filter tief und gleichmäßig, steckt häufig eine Vibration dahinter. Rattert, knistert oder schleift er, sind Rotor, Achse oder Schmutzpartikel im Spiel. Ein gluckerndes Geräusch deutet meist auf Luft im Filter oder im Ansaugweg hin.

Diese Unterscheidung spart Zeit, weil sie den nächsten Schritt vorgibt. Ein Brummen löst man anders als ein Rattern, und ein Luftgeräusch verschwindet nur selten durch bloßes Festziehen einer Klammer.

Praktisch ist ein kurzer Ablauf, der sich in vielen Fällen bewährt: Strom trennen, Filtergehäuse öffnen, Rotor und Kammer prüfen, alles sauber einsetzen, den Sitz der Schläuche kontrollieren und den Filter anschließend neu starten. Bleibt das Geräusch danach bestehen, liegt die Ursache meist an Vibration, Verkalkung oder einem verschlissenen Teil.

Typische Ursachen im Filter selbst

Der häufigste Auslöser ist ein verschmutzter oder unruhig laufender Rotor. Schon kleine Ablagerungen auf dem Flügelrad oder an der Achse können dafür sorgen, dass der Motor nicht sauber läuft. Dann hört man oft ein helles Surren, Schleifen oder periodisches Klackern.

Auch die Rotorlagerung ist ein wichtiger Punkt. Ist die Achse abgenutzt, fehlt ein Gummipuffer oder sitzt der Rotor nicht exakt in seiner Führung, entstehen Geräusche, die mit zunehmender Laufzeit meist eher auffallen als verschwinden. Bei älteren Geräten lohnt sich deshalb ein Blick auf Ersatzteile, bevor man das Problem endlos im Becken selbst sucht.

Ein weiterer Klassiker ist Schmutz in der Pumpenkammer. Mulm, feine Pflanzenreste, Schneckenteile oder Kalkrückstände können den Lauf so beeinträchtigen, dass der Filter hörbar unruhig wird. Gerade Innenfilter und kompakte Hängefilter reagieren empfindlich auf solche Ablagerungen, weil wenig Platz für Fehlstellungen bleibt.

Warum Luft so oft beteiligt ist

Gluckernde oder „ploppende“ Geräusche entstehen häufig durch Luftblasen im Filter, im Schlauch oder im Ansaugkorb. Das passiert nach einer Reinigung, nach dem Wasserwechsel oder wenn der Wasserstand knapp ist. Auch ein leicht undichter Schlauchanschluss kann Luft ziehen, ohne dass sofort Wasser austritt.

Wenn ein Filter Luft mitnimmt, klingt er oft zuerst nur ungleichmäßig. Später folgt dann ein rhythmisches Geräusch, das sich besonders nachts oder in ruhigen Räumen bemerkbar macht. In vielen Becken ist genau das der Punkt, an dem man überhaupt erst auf das Problem aufmerksam wird.

Hilfreich ist es, den Ansaugweg einmal komplett zu prüfen. Sitzt der Ansaugkorb frei? Ist der Schlauch geknickt? Reicht der Wasserstand bis zur vorgesehenen Marke? Schon eine kleine Lufttasche kann den Lauf deutlich verschlechtern.

Vibrationen am Unterschrank und am Beckenrand

Manchmal ist der Filter selbst gar nicht das Hauptproblem, sondern die Art, wie sein Geräusch übertragen wird. Ein leicht vibrierendes Gehäuse kann auf Holz, Glas oder eine starre Abdeckung ein hörbares Brummen erzeugen. Das wirkt dann lauter, als es direkt am Gerät eigentlich ist.

Anleitung
1Schläuche auf Knicke, Quetschungen und enge Bögen kontrollieren.
2Ansaugkorb und Einlauf auf Verstopfungen oder angesammelten Schmutz prüfen.
3Auslass so ausrichten, dass kein harter Aufprall auf die Wasseroberfläche entsteht.
4Alle Kupplungen und Verschraubungen sauber einrasten lassen.
5Nach jeder Änderung einige Minuten warten, damit sich der Lauf beruhigt.

Gerade bei Innenfiltern und Hängefiltern spielt die Kontaktfläche eine große Rolle. Hartes Plastik auf Glas oder Holz überträgt Schwingungen besonders gut. Eine dünne Matte, ein sauber ausgerichteter Sitz oder etwas Abstand zum Rand kann den Klang spürbar entschärfen.

Auch der Unterschrank kann mitschwingen, wenn der Filter auf einer starren Fläche steht oder eine Tür als Resonanzfläche dient. In solchen Fällen hilft oft schon das kontrollierte Nachjustieren der Stellposition. Ein Geräusch, das im Schrank wie ein Motor klingt, ist im Becken selbst manchmal nur ein leichtes Summen.

Reinigung ohne Nebenwirkungen

Eine gründliche Reinigung ist sinnvoll, aber sie muss vorsichtig erfolgen. Zu viel Eifer ist bei Filtern selten hilfreich, weil man nützliche Bakterienkulturen nicht vollständig entfernen möchte. Deshalb ist es besser, gezielt die beweglichen Teile, den Ansaugweg und stark verschmutzte Kammern zu reinigen, statt alles mit derselben Intensität zu behandeln.

Der Rotor darf frei laufen, sollte aber nicht trocken oder mit aggressiven Reinigern bearbeitet werden. Lauwarmes Wasser, ein weiches Tuch und bei Kalk eher eine passende, schonende Entkalkung reichen in vielen Fällen aus. Danach muss alles sauber zusammengesetzt werden, denn ein minimal schief sitzender Deckel kann wieder neue Geräusche erzeugen.

Nach einer Reinigung ist ein kurzes Einlaufen normal. Der Filter kann in den ersten Minuten noch etwas gluckern, bis die restliche Luft draußen ist. Bleibt das Geräusch jedoch länger bestehen, passt meist etwas an der Montage oder am Rotorlauf nicht.

Der Wasserstand und sein Einfluss

Ein zu niedriger Wasserstand wird oft unterschätzt. Gerade bei Hängefiltern oder offenen Systemen verändert schon ein kleiner Pegelverlust die Ansaugung und damit auch die Lautstärke. Das Gerät zieht dann leichter Luft, arbeitet unruhiger und kann hörbar scheppern oder sprudeln.

Nach einem Wasserwechsel oder bei starker Verdunstung lohnt sich deshalb ein Blick auf die Markierungen am Filter und auf den tatsächlichen Stand im Aquarium. Wer hier nachjustiert, beseitigt mit etwas Glück gleich zwei Probleme: das Geräusch und den unruhigen Durchfluss.

Leistung, Durchfluss und Geräusch

Ein Filter, der zu stark oder zu schwach für das Becken ausgelegt ist, kann ebenfalls auffallen. Ein überdimensioniertes Modell arbeitet manchmal mit hörbar kräftiger Strömung und erzeugt mehr Fließgeräusch an Auslässen und Oberflächenbewegung. Ein unterdimensionierter Filter kann dagegen an seiner Grenze laufen und mechanisch lauter wirken.

Auch stark zugesetzte Filtermedien verändern den Charakter des Geräuschs. Dann klingt das Gerät oft gepresst oder unruhig, weil der Motor gegen erhöhten Widerstand arbeitet. Sinkt der Durchfluss deutlich, steigt nicht selten auch die Geräuschentwicklung.

Wer regelmäßig das Wasser im Blick behält und die Filtermedien passend wartet, reduziert solche Effekte. Der Filter soll arbeiten, aber nicht kämpfen.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Viele Störgeräusche lassen sich mit wenigen Handgriffen deutlich senken. Wichtig ist, dass du Änderungen nacheinander vornimmst, damit du die Wirkung sauber beurteilen kannst. Sonst weiß man am Ende nur, dass es „irgendwie besser“ ist, aber nicht warum.

  • Filter ausschalten und Rotorraum auf Schmutz prüfen.
  • Rotor, Achse und Kammer mit Wasser säubern.
  • Schläuche auf Knicke, Luft und festen Sitz kontrollieren.
  • Filter auf eine entkoppelte Unterlage stellen oder Kontaktpunkte dämpfen.
  • Wasserstand prüfen und bei Bedarf anpassen.
  • Nach dem Start einige Minuten beobachten, ob Luftreste verschwinden.

Diese Reihenfolge hilft besonders dann, wenn mehrere Ursachen zusammenkommen. Ein leicht verschmutzter Rotor plus Luft im Schlauch plus harter Kontakt zum Unterschrank ergibt schnell ein Geräuschbild, das schlimmer wirkt, als es eigentlich ist.

Woran man einen Defekt erkennt

Manche Geräusche verschwinden trotz Reinigung und richtiger Montage nicht mehr. Dann ist ein echter Defekt wahrscheinlicher. Typisch sind dauerhaftes Schleifen, metallisches Rasseln, stark schwankende Laufgeräusche oder ein Motor, der nur noch widerwillig anläuft.

Auch eine Achse mit sichtbarem Verschleiß, ein gebrochener Rotor oder eine beschädigte Dichtung gehören zu den häufigen Gründen. In solchen Fällen lohnt sich die Reparatur nur, wenn Ersatzteile erhältlich sind und das Gerät insgesamt noch in gutem Zustand ist.

Wenn ein Filter neu ist und von Anfang an auffällig laut wirkt, sollte man außerdem die Montage und den Stand kontrollieren. Gerade bei fabrikneuen Geräten sitzt nicht immer sofort alles so, wie es nach Anleitung sein sollte. Ein schiefer Sitz oder eine transportbedingte Verkantung reicht dann bereits aus.

Ruhiger Betrieb im Alltag

Ein leiser Filter ist vor allem das Ergebnis aus sauberer Pflege und gutem Aufbau. Wer den Ansaugweg frei hält, den Rotor regelmäßig kontrolliert und das Gerät nicht starr auf harte Flächen stellt, hat oft über lange Zeit Ruhe. Viele akustische Probleme kündigen sich außerdem schleichend an, sodass man früh reagieren kann.

Praxisnah bewährt sich ein kleiner Rhythmus: nach jedem Wasserwechsel kurz auf Luft und Sitz achten, einmal im Monat den Rotorbereich prüfen und bei auffälligen Geräuschen zuerst die einfachen Ursachen ausschließen. So wird aus einem lauten Dauerbegleiter meist wieder ein kaum wahrnehmbares Hintergrundgeräusch.

Praxisnah zeigt sich das zum Beispiel bei einem Hängefilter an einem 60-Liter-Becken: Nach dem Reinigen gluckert er zunächst, dann wird er plötzlich laut, weil ein Schlauch minimal Luft zieht. Ein festerer Sitz der Verbindung und ein leicht höherer Wasserstand lösen das Problem oft ohne weitere Eingriffe.

Ein anderes typisches Bild ist ein Innenfilter im Schlafzimmer. Dort wird ein eigentlich moderates Brummen schnell als störend wahrgenommen, weil nachts kaum andere Geräusche vorhanden sind. Eine entkoppelte Unterlage und ein sauber gereinigter Rotor reichen hier häufig schon aus, um den Unterschied deutlich zu hören.

Auch bei einem älteren Außenfilter kann das Bild anders aussehen. Der Filter läuft zwar weiterhin, aber die Achse hat Spiel, und die Pumpe überträgt Vibrationen auf den Unterschrank. Dann bringt ein Austausch von Verschleißteilen meist mehr als wiederholtes Reinigen allein.

Die Geräuschquelle systematisch eingrenzen

Bevor an Einstellungen oder Bauteilen gedreht wird, hilft ein sauberer Hörtest. Dazu den Filter für kurze Zeit am gewohnten Platz laufen lassen und nacheinander einzelne Einflussfaktoren beobachten. Bleibt das Geräusch gleich, sitzt die Ursache oft im Motorblock oder im Strömungsweg. Verändert es sich beim Anheben, Bewegen oder Entkoppeln des Filters, spricht das eher für eine Übertragung von Schwingungen auf Glas, Schrank oder Schlauchführung.

Hilfreich ist es, die Art des Tons zu unterscheiden. Ein gleichmäßiges Brummen deutet häufig auf Vibrationen oder eine ungünstige Aufstellung hin. Rattern, Klackern oder Schleifen weist eher auf Fremdkörper, verschlissene Lager oder schief sitzende Teile hin. Zischende Geräusche entstehen dagegen oft durch Luft, die an einer Stelle im System mitgeführt wird.

  • Filter kurz ausschalten, wieder starten und auf den ersten Sekundenbereich achten.
  • Gehäuse, Ansaugrohr und Schlauchverbindungen einzeln leicht berühren.
  • Den Filter einmal minimal anheben und wieder absetzen, ohne die Schläuche stark zu spannen.
  • Prüfen, ob das Geräusch bei geöffneter oder geschlossener Schranktür anders wirkt.
  • Vergleichen, ob der Ton bei vollem, halbvollen oder abgesenktem Beckenstand wechselt.

Schlauchführung, Ansaugung und Auslass sauber prüfen

Ein unauffälliger, aber häufiger Auslöser liegt in der Schlauchführung. Zu enge Bögen, geknickte Leitungen oder ein verdrehter Schlauch können den Durchfluss unruhig machen und Nebengeräusche verstärken. Auch ein Ansaugkorb, der teilweise verdeckt ist, zieht wechselnd Luft und Wasser an. Das erzeugt ein hörbares Pulsieren, das viele zuerst dem Gerät selbst zuschreiben.

Der Auslass verdient ebenfalls Aufmerksamkeit. Trifft der Wasserstrahl direkt auf die Oberfläche oder auf eine harte Beckenkante, entstehen zusätzliche Geräusche. Ein leicht nach unten oder seitlich gerichteter Auslass beruhigt den Lauf oft spürbar. Bei Außenfiltern lohnt es sich zudem, alle Steckverbindungen auf festen Sitz zu prüfen. Schon ein minimal lockerer Anschluss kann ein feines Klicken oder Schwingen verursachen.

  1. Schläuche auf Knicke, Quetschungen und enge Bögen kontrollieren.
  2. Ansaugkorb und Einlauf auf Verstopfungen oder angesammelten Schmutz prüfen.
  3. Auslass so ausrichten, dass kein harter Aufprall auf die Wasseroberfläche entsteht.
  4. Alle Kupplungen und Verschraubungen sauber einrasten lassen.
  5. Nach jeder Änderung einige Minuten warten, damit sich der Lauf beruhigt.

Montagepunkte am Becken und Zubehör entkoppeln

Viele störende Töne kommen nicht aus dem Filterkörper, sondern aus der Verbindung zum Aquarium. Halterungen, Glasränder, Rückwände oder Schrankplatten wirken schnell wie ein Resonanzkörper. Schon kleine Schwingungen werden dann verstärkt und breiter im Raum hörbar. Deshalb ist eine stabile, aber nicht starre Befestigung wichtig.

Zwischen harten Kontaktflächen helfen weiche Zwischenlagen, solange sie den Halt nicht beeinträchtigen. Dünne Unterlagen aus Schaumstoff, Gummi oder Filz können Schwingungen aufnehmen und die Übertragung senken. Auch Kabel und Schläuche sollten nicht unter Spannung stehen, denn Zugkräfte an den Anschlüssen übertragen Motorvibrationen direkt in die Umgebung. Wer hier sauber arbeitet, erreicht oft mehr als mit jeder weiteren Reinigung.

  • Halterungen gerade ausrichten und nicht unter Zug montieren.
  • Schläuche mit ausreichend Spiel verlegen, damit keine Zuglast entsteht.
  • Harte Kontaktstellen mit geeigneten Zwischenlagen beruhigen.
  • Kabel nicht straff über Kanten führen.
  • Prüfen, ob ein Regal oder Unterschrank selbst mitschwingt und das Geräusch verstärkt.

Was bei neuen und älteren Geräten sinnvoll ist

Bei frisch installierten Filtern ist ein vorübergehend etwas rauerer Lauf nicht ungewöhnlich. Luftreste im System, noch nicht vollständig gespülte Kammern oder ein ungewohnter Wasserdruck führen dann zu hörbaren Übergangsgeräuschen. Hier lohnt sich Geduld mit mehrfachem Entlüften, sauberem Einsetzen der Kartuschen oder einem erneuten Füllen der Pumpenkammer. Oft beruhigt sich das Gerät nach kurzer Laufzeit deutlich.

Bei älteren Anlagen liegt der Fokus eher auf Verschleiß und Ablagerungen. Lager, Rotor und Dichtungen verlieren mit der Zeit an Präzision. Dann reicht Reinigen allein manchmal nicht mehr aus. Wenn ein Geräusch nach dem Säubern sofort wiederkehrt oder sich trotz aller Korrekturen verändert, sollte das betroffene Teil genauer betrachtet werden. Ein verschlissener Rotor kann beispielsweise erst leicht surren und später deutlich klackern.

Auch die Position im Raum spielt eine Rolle. Ein Filter, der neben einer glatten Wand, in einer Ecke oder direkt auf einem leeren Unterschrank steht, wirkt lauter als derselbe Filter auf einer besser gedämpften Fläche. Wer die Umgebung mitdenkt, kann oft ohne zusätzliche Technik eine merkliche Verbesserung erreichen. Das Zusammenspiel aus Gerät, Möbeln und Wasserführung entscheidet am Ende über den Gesamteindruck.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich zuerst, ob der Filter selbst oder etwas am Becken die Ursache ist?

Ein guter erster Check ist, das Gerät kurz aufmerksam zu beobachten. Ändert sich das Geräusch, sobald Sie den Filter leicht anheben, die Position im Unterschrank verändern oder den Wasserstand anpassen, liegt die Ursache oft bei Montage, Luft oder Vibrationen. Bleibt das Geräusch unverändert, rückt eher ein Bauteil im Inneren in den Fokus.

Warum summt ein Filter manchmal nur in bestimmten Intervallen?

Solche Geräusche treten häufig auf, wenn sich Luft sammelt, der Rotor nicht sauber läuft oder der Durchfluss schwankt. Auch ein verschmutztes Laufrad oder leicht gelockerte Schläuche können dazu führen, dass der Betrieb nicht gleichmäßig klingt. Prüfen Sie deshalb nicht nur den Filter, sondern auch die Verbindungen und den Wasserweg.

Was hilft gegen ein deutliches Brummen durch Vibrationen?

Zwischen Filter und Untergrund hilft oft eine weiche, stabile Entkopplung. Eine dünne Matte, ein ruhiger Standplatz oder ein kleiner Abstand zur Glaswand können schon reichen. Wichtig ist, dass das Gerät sicher steht und nichts unter Spannung gerät.

Wie oft sollte ich den Filter reinigen, damit er leise bleibt?

Reinigen Sie nur so oft wie nötig, denn zu seltene Pflege erhöht den Widerstand, während zu häufiges Säubern die eingespielten Abläufe stören kann. Entscheidend ist, dass Schmutz, Mulm und Beläge sich nicht im Ansaug- oder Rotorbereich sammeln. Ein regelmäßiger Blick auf die Geräuschentwicklung ist oft hilfreicher als ein starrer Terminplan.

Kann ein zu niedriger Wasserstand wirklich Lautstärke verursachen?

Ja, denn schon kleine Abweichungen können Luft ziehen oder den Wasserstrom unruhig machen. Dann entsteht häufig ein gluckerndes, schabendes oder klackerndes Geräusch. Prüfen Sie den Stand deshalb auch dann, wenn das Becken äußerlich noch normal gefüllt wirkt.

Welche Rolle spielt der Durchfluss bei Störgeräuschen?

Ein zu hoher Durchfluss kann Strömungsgeräusche verstärken, während ein zu niedriger Durchfluss oft auf Verstopfungen oder Widerstände hinweist. Beides verändert den Klang des Systems. Sinnvoll ist deshalb, die Einstellung schrittweise anzupassen und nach jeder Änderung einige Minuten zu hören.

Woran erkenne ich einen verschlissenen Rotor?

Ein Rotor macht sich oft durch Schleifen, Rattern oder unregelmäßiges Surren bemerkbar. Wenn die Reinigung keine Besserung bringt und das Geräusch auch nach dem erneuten Einsetzen bleibt, ist ein Defekt möglich. In solchen Fällen lohnt sich der Blick auf Ersatzteile oder die Rücksprache mit dem Hersteller.

Kann die Schlauchführung selbst Lärm erzeugen?

Ja, knickende oder gespannte Schläuche übertragen Vibrationen und können den Wasserfluss bremsen. Auch ein ungünstiger Ablauf mit engen Bögen sorgt schnell für zusätzliche Geräusche. Eine saubere, entspannte Führung hilft oft sofort weiter.

Was mache ich, wenn der Filter nach dem Reinigen lauter geworden ist?

Dann sitzt möglicherweise ein Teil nicht korrekt oder es wurde Luft in das System eingebracht. Kontrollieren Sie Einbau, Dichtungen, Rotorlager und alle Verbindungen noch einmal sorgfältig. Starten Sie den Filter anschließend neu und beobachten Sie, ob das Geräusch nach kurzer Laufzeit abnimmt.

Ist ein leises Surren grundsätzlich normal?

Ein gleichmäßiges, kaum wahrnehmbares Surren gehört bei vielen Geräten dazu. Auffällig wird es erst, wenn es plötzlich lauter wird, klappert, schleift oder mit Luftgeräuschen gemischt auftritt. Wer den normalen Klang kennt, erkennt Veränderungen deutlich schneller.

Wie gehe ich am besten Schritt für Schritt vor, wenn der Filter störend klingt?

Beginnen Sie mit dem einfachsten Punkt: Wasserstand, Standfläche und Sichtkontrolle der Schläuche. Danach folgen Reinigung von Rotor und Gehäuse, das Entlüften des Systems und der Test einer anderen Position oder Entkopplung. Wenn das Geräusch danach bleibt, sollten Sie auf Verschleiß oder einen Bauteilfehler prüfen.

Fazit

Ein auffälliger Filterton lässt sich meist mit systematischem Vorgehen deutlich verringern. Wer Wasserstand, Luft, Vibrationen, Durchfluss und den Zustand der Bauteile nacheinander prüft, findet die Ursache in vielen Fällen schnell. So läuft das Aquarium spürbar ruhiger und bleibt im Alltag leichter zu kontrollieren.

Checkliste
  • Filter ausschalten und Rotorraum auf Schmutz prüfen.
  • Rotor, Achse und Kammer mit Wasser säubern.
  • Schläuche auf Knicke, Luft und festen Sitz kontrollieren.
  • Filter auf eine entkoppelte Unterlage stellen oder Kontaktpunkte dämpfen.
  • Wasserstand prüfen und bei Bedarf anpassen.
  • Nach dem Start einige Minuten beobachten, ob Luftreste verschwinden.

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