Was bringt One UI 8.5? Galaxy AI, Anruf-Assistent und neue Foto-Tools

Lesedauer: 14 MinAktualisiert: 6. Juni 2026 12:46

One UI 8.5 soll Samsung-Nutzern vor allem im Alltag mehr Komfort bringen: bessere KI-Funktionen, mehr Hilfe bei Telefonaten und spürbar mehr Kontrolle bei Fotos. Wer ein aktuelles Galaxy nutzt, bekommt damit voraussichtlich ein Paket aus kleinen Verbesserungen und einigen Funktionen, die man schnell zu schätzen lernt.

Besonders interessant sind dabei Galaxy AI, der Anruf-Assistent und neue Werkzeuge für Bilder. Genau diese Mischung macht das Update spannend, weil sie nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern typische Handyprobleme im Alltag entschärfen kann.

Was One UI 8.5 im Kern verändern soll

One UI 8.5 ist kein kompletter Neustart der Oberfläche, sondern eher eine spürbare Verfeinerung. Samsung arbeitet bei solchen Versionen meist an Bedienung, Systemlogik, Komfortfunktionen und an der Einbindung neuer KI- und Kamera-Werkzeuge. Das heißt: Viele Verbesserungen wirken nicht spektakulär auf den ersten Blick, sparen aber später Zeit und Klicks.

Gerade bei Galaxy-Geräten ist das wichtig, weil viele Nutzer ihr Smartphone nicht nur zum Schreiben und Surfen verwenden, sondern für Telefonate, Fotos, Übersetzungen, Notizen und schnelle Alltagsaufgaben. Ein Update lohnt sich deshalb vor allem dann, wenn es Reibung aus genau diesen Bereichen nimmt.

Typisch für eine Zwischenversion wie diese sind feinere Menüstrukturen, neue Schalter, bessere Vorschläge in System-Apps und ein saubereres Zusammenspiel zwischen Samsung-Diensten und der Android-Basis. Für viele Anwender ist das die Art von Verbesserung, die man erst nach ein paar Tagen richtig merkt.

Galaxy AI im Alltag

Galaxy AI dürfte in One UI 8.5 noch stärker in den Alltag hineinwachsen. Gemeint sind Funktionen, die Inhalte zusammenfassen, Texte umformulieren, Anfragen übersetzen oder beim Formulieren helfen. Solche Werkzeuge sind besonders nützlich, wenn man unterwegs schnell eine Nachricht, eine Notiz oder eine kurze Zusammenfassung braucht.

Wichtig ist dabei die Trennung zwischen echter Hilfe und bloßer Spielerei. Eine KI-Funktion ist dann wertvoll, wenn sie einen Schritt spart oder eine Aufgabe vereinfacht. Bei Samsung-Geräten betrifft das häufig Nachrichten, die Suche im Gerät, Übersetzungen, Bildbearbeitung und die Sprachunterstützung bei Anrufen oder Notizen.

Ein möglicher Vorteil von One UI 8.5 liegt in einer besseren Einbettung dieser Funktionen. Statt mehrere Apps zu öffnen, könnte der Zugriff direkter erfolgen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man unterwegs nur mit einer Hand arbeitet oder zwischen Terminen schnell etwas erledigen will.

Praxisnah wird das zum Beispiel, wenn eine lange Nachricht in eine kurze, höfliche Antwort umgewandelt werden soll. Ebenso hilfreich ist die KI, wenn eine E-Mail-Zusammenfassung reicht und man nicht erst alles einzeln lesen möchte. Solche Funktionen sparen besonders dann Zeit, wenn täglich viele Mitteilungen auflaufen.

Der Anruf-Assistent als echte Alltagshilfe

Der Anruf-Assistent zählt zu den Funktionen, die im Alltag überraschend nützlich sein können. Er soll Telefonate unterstützen, zum Beispiel indem er Gesprächsinhalte verarbeitet, Anrufe zusammenfasst oder bei der Verständigung hilft. Das ist vor allem dann interessant, wenn man häufig mit unbekannten Nummern, Service-Hotlines oder fremdsprachigen Gesprächspartnern zu tun hat.

Ein solcher Assistent kann zwei typische Probleme entschärfen: Man verpasst keine wichtigen Informationen mehr, und man muss Gespräche nicht sofort komplett mitschreiben. Das ist besonders angenehm bei Terminen, Lieferabsprachen oder Rückfragen, die man später noch einmal prüfen möchte.

Ob und wie gut das am Ende funktioniert, hängt allerdings von Gerät, Region, Sprache und den von Samsung freigeschalteten Diensten ab. Solche Funktionen werden oft schrittweise ausgerollt. Wer also nach dem Update nicht sofort alles sieht, muss nicht gleich an seinem Gerät zweifeln.

Hilfreich ist der Anruf-Assistent vor allem für Nutzer, die viel telefonieren, sich schwer Notizen machen können oder bei fremden Sprachen schnell den Faden verlieren. Wer nur selten telefoniert, wird ihn vielleicht weniger spektakulär finden, dafür aber die automatische Unterstützung bei einzelnen Anrufen umso stärker schätzen.

Neue Foto-Tools für bessere Bilder

Die Foto-Werkzeuge gehören zu den Bereichen, in denen Samsung traditionell viel nachlegt. Mit One UI 8.5 dürften neue oder verfeinerte Bildfunktionen kommen, die das Bearbeiten einfacher machen. Dazu können bessere KI-Korrekturen, präzisere Auswahlwerkzeuge, sauberere Retusche oder neue Möglichkeiten beim Entfernen und Anpassen von Bildelementen gehören.

Anleitung
1Öffne die Einstellungen und gehe zu Anzeige, Startbildschirm und Benachrichtigungen.
2Prüfe, ob die gewohnte Navigationsart aktiv ist.
3Ordne die Schnellzugriffe neu, damit oft genutzte Funktionen direkt erreichbar sind.
4Kontrolliere Benachrichtigungen für Apps, die regelmäßig stören oder wichtig sind.
5Setze bei Bedarf den Sperrbildschirm so auf, dass Informationen sichtbar bleiben, ohne zu viel preiszugeben.

Für viele Nutzer ist das interessant, weil Fotos heute selten einfach nur gespeichert werden. Sie landen direkt in Chats, auf Social Media oder werden schnell an Familie und Freunde geschickt. Wer dann noch kleine Störungen im Bild ausgleichen kann, spart den Umweg über eine separate Bearbeitungs-App.

Gerade bei Handyfotos zeigt sich oft, wie stark kleine Verbesserungen wirken: ein störender Hintergrund, eine schiefe Linie, ein Schatten im Gesicht oder ein Objekt, das eigentlich nicht ins Bild gehört. Wenn das Update solche Aufgaben schneller und sauberer erledigt, ist das im Alltag sofort spürbar.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Bedienung. Neue Foto-Tools sind nur dann gut, wenn sie sich leicht finden lassen. Samsung dürfte deshalb darauf achten, dass die Funktionen tiefer in die Galerie, die Kamera oder das Bearbeitungsmenü eingebunden werden, damit man nicht lange suchen muss.

Was sich an der Bedienung ändern könnte

Bei Versionen wie dieser geht es oft nicht nur um neue Funktionen, sondern auch um kleine Verbesserungen, die das System runder wirken lassen. Dazu zählen schnellere Wege zu häufig genutzten Einstellungen, verständlichere Menüs und weniger Umwege zwischen einzelnen Apps.

Wenn eine Funktion bisher zwar vorhanden war, aber versteckt wirkte, kann schon ein neu angeordneter Schalter viel ausmachen. Viele Nutzer merken erst im Alltag, dass ein Menüpunkt fehlt, nicht weil die Funktion schlecht ist, sondern weil er zu tief vergraben wurde. Genau dort setzen diese Zwischenupdates oft an.

Auch das Zusammenspiel zwischen Sperrbildschirm, Schnellzugriffen und Samsung-Apps könnte verbessert werden. Das ist besonders wichtig, weil viele Galaxy-Besitzer ihr Gerät nicht als reines Kommunikationswerkzeug sehen, sondern als Zentrale für Termine, Medien, Fotos und kurze Informationsaufgaben.

Was das Update für verschiedene Nutzer bedeutet

Der Nutzen von One UI 8.5 hängt stark davon ab, wie man das Smartphone verwendet. Wer nur telefoniert, Nachrichten schreibt und Fotos macht, profitiert vor allem von einer ruhigeren, saubereren Bedienung. Wer viel mit Kamera, Sprachfunktionen und KI arbeitet, dürfte deutlich mehr aus dem Update ziehen.

Besonders interessant ist das für Menschen, die ihr Galaxy im Alltag als Arbeitshelfer nutzen. Dann zählen jedes bessere Menü, jede schnellere Zusammenfassung und jede kleine Verbesserung beim Bearbeiten oder Telefonieren doppelt. Denn viele dieser Funktionen wirken erst dann wertvoll, wenn sie regelmäßig Zeit sparen.

Auf älteren oder leistungsschwächeren Geräten kann der Effekt etwas gemischter ausfallen. Neue KI-Funktionen brauchen oft mehr Rechenleistung oder werden nur für bestimmte Modelle freigeschaltet. Das ist kein Fehler, sondern eine übliche Folge davon, dass Hersteller ihre Software an unterschiedliche Hardware anpassen müssen.

So gehst du nach dem Update sinnvoll vor

Nach der Installation lohnt sich ein kurzer Rundgang durch die wichtigsten Bereiche. Prüfe zuerst die Kamera, dann die Galerie und anschließend die Telefon-App. Wenn dort neue Schalter oder Menüpunkte auftauchen, kannst du die wichtigsten Funktionen sofort testen, ohne dich durch alle Einstellungen zu kämpfen.

  • Öffne die Kamera und suche nach neuen Bearbeitungs- oder KI-Funktionen.
  • Rufe die Galerie auf und prüfe die Werkzeuge für Korrektur, Entfernen oder Anpassung.
  • Testen die Telefon-App mit einem bekannten Anruf, falls der Anruf-Assistent verfügbar ist.
  • Schau in die Einstellungen von Galaxy AI, ob neue Sprach- oder Texthilfen freigeschaltet wurden.
  • Starte das Gerät neu, falls einzelne Menüs nach dem Update noch unvollständig wirken.

Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil sie zuerst die Bereiche prüft, die im Alltag am häufigsten genutzt werden. Wenn dort alles normal läuft, ist das ein gutes Zeichen. Bleibt etwas leer oder unauffindbar, liegt die Ursache oft an einer fehlenden Freischaltung, einer regionalen Begrenzung oder daran, dass das Gerät noch nicht alle Teile des Rollouts erhalten hat.

Typische Stolperfallen nach großen Zwischenupdates

Nach einem Update wie diesem werden viele Funktionen nicht sofort von allen Nutzern gleich gesehen. Das liegt häufig an gestaffelten Ausrollungen, gerätespezifischen Anpassungen und daran, dass manche Optionen erst nach einem Neustart oder einem zusätzlichen App-Update erscheinen. Wer zu früh von einem Fehler ausgeht, sucht oft an der falschen Stelle.

Ein weiterer Klassiker ist der Gedanke, dass jede neue Funktion automatisch auf jedem Galaxy-Modell landet. In Wirklichkeit unterscheiden sich die Freischaltungen je nach Generation, Markt und Softwarestand. Das gilt besonders bei KI- und Sprachfunktionen, die stärker von regionalen Vorgaben und Serverdiensten abhängen können.

Auch Speicherplatz spielt eine Rolle. Wenn ein Gerät sehr voll ist, wirken neue Features manchmal langsamer oder laden unvollständig. Dann hilft es, erst unnötige Daten zu entfernen, Apps zu aktualisieren und das Gerät neu zu starten, bevor man von einem echten Softwareproblem ausgeht.

Wann sich ein genauer Blick besonders lohnt

Wer viele Fotos macht, häufig telefoniert oder regelmäßig mit KI-gestützten Funktionen arbeitet, sollte die neue Version auf jeden Fall aufmerksam beobachten. Diese Nutzergruppen merken Verbesserungen meist schneller als andere, weil sie jeden Tag direkt mit den betroffenen Bereichen arbeiten.

Auch für Menschen, die ihr Smartphone wenig geduldig bedienen möchten, ist eine gut sortierte Oberfläche wichtig. Ein gutes Update erkennt man oft daran, dass man weniger suchen und seltener umständlich durch Menüs springen muss. Genau solche Kleinigkeiten entscheiden im Alltag oft mehr als ein einzelnes großes Schlagwort.

Ein Galaxy kann nach dem Update also nicht nur moderner wirken, sondern auch leichter zu bedienen sein. Das ist der eigentliche Mehrwert, den viele Nutzer an solchen Versionen schätzen: weniger Reibung, mehr Tempo und ein System, das sich ein Stück besser an den Alltag anpasst.

Feineinstellungen, die nach dem ersten Start den Unterschied machen

Nach einem größeren Systemsprung lohnt sich ein ruhiger Blick in die wichtigsten Bedienungsbereiche. Bei One UI 8.5 geht es nicht nur darum, neue Funktionen zu entdecken, sondern auch darum, die Oberfläche an den eigenen Alltag anzupassen. Wer seltene Optionen zunächst überspringt, lässt oft genau die Stellschrauben liegen, die Benachrichtigungen, Sperrbildschirm und schnelle Zugriffe spürbar angenehmer machen.

Prüfe deshalb zuerst, ob deine bevorzugten Gesten, die Navigation unten oder per Wischbewegung und die Anordnung der Schnellzugriffe noch zu deinem Nutzungsverhalten passen. Gerade kleine Änderungen an diesen Stellen sparen später viele Handgriffe. Auch die App-Übersicht, Ordner auf dem Startbildschirm und die Anzeige von Symbolhinweisen sollten nach dem Update einmal kontrolliert werden.

  1. Öffne die Einstellungen und gehe zu Anzeige, Startbildschirm und Benachrichtigungen.
  2. Prüfe, ob die gewohnte Navigationsart aktiv ist.
  3. Ordne die Schnellzugriffe neu, damit oft genutzte Funktionen direkt erreichbar sind.
  4. Kontrolliere Benachrichtigungen für Apps, die regelmäßig stören oder wichtig sind.
  5. Setze bei Bedarf den Sperrbildschirm so auf, dass Informationen sichtbar bleiben, ohne zu viel preiszugeben.

Störende Effekte nach dem Update sauber eingrenzen

Falls das Gerät nach der Installation eigenartig reagiert, hilft ein systematisches Vorgehen mehr als ein schneller Neustart allein. Einzelne Apps können länger laden, sich anders verhalten oder nach Berechtigungen fragen, die vorher schon erteilt waren. Auch ein höherer Akkuverbrauch in den ersten Stunden ist nicht ungewöhnlich, weil Hintergrundprozesse sich neu sortieren.

Wichtig ist dabei, die Ursache einzugrenzen. Teste zuerst, ob das Verhalten auch im abgesicherten Bereich oder nach dem Schließen einzelner Apps auftritt. Achte außerdem auf Speicherplatz, denn knapper Speicher kann Ladezeiten verlängern und Fehlerketten auslösen. Falls eine App wiederholt hängt, lässt sich oft mit einem gezielten Zurücksetzen von Cache oder App-Daten mehr erreichen als mit wiederholten Neustarts.

  • Neustart: beseitigt kleinere Ladefehler und schließt hängende Prozesse.
  • Speicher prüfen: schafft Platz, wenn Updates oder Fotos den Speicher füllen.
  • App einzeln testen: hilft zu erkennen, welche Anwendung die Störung auslöst.
  • Berechtigungen kontrollieren: wichtig nach Änderungen an Kamera, Mikrofon oder Kontakten.
  • Cache leeren: sinnvoll bei Darstellungsfehlern oder Startproblemen einzelner Apps.

Galaxy AI und Assistentenfunktionen sinnvoll im Alltag einsetzen

Mit erweiterten KI-Funktionen wird das Gerät nicht automatisch besser, sondern erst dann nützlich, wenn die richtigen Szenarien aktiviert sind. Dazu gehören Texteingaben, Übersetzungen, Gesprächsunterstützung und smarte Vorschläge in Apps, die du regelmäßig nutzt. Wer diese Funktionen nur oberflächlich prüft, übersieht oft die Bereiche, in denen sie Zeit sparen oder kleine Hürden beseitigen.

Hilfreich ist es, die KI-Funktionen nach Nutzungsart zu sortieren. Für Nachrichten und E-Mails zählen Formulierungshilfen, für Reisen eher Übersetzungen und Zusammenfassungen, für Terminabsprachen dagegen Spracherkennung und schnelle Notizen. So lässt sich besser entscheiden, welche Optionen du dauerhaft aktivierst und welche du bei Bedarf einschaltest.

So findest du die passenden Einstellungen

  1. Rufe die Einstellungen auf und öffne den Bereich für erweiterte Funktionen oder die Galaxy AI-Optionen.
  2. Suche nach Schreibhilfe, Übersetzung, Zusammenfassung oder sprachbezogenen Funktionen.
  3. Aktiviere nur die Werkzeuge, die du regelmäßig verwendest.
  4. Prüfe anschließend in der jeweiligen App, ob zusätzliche Berechtigungen nötig sind.
  5. Teste die Funktion mit einer kurzen Nachricht oder Notiz, bevor du sie im Alltag einsetzt.

Kamera und Galerie nach einem großen Update prüfen

Neue Foto- und Bearbeitungsfunktionen wirken nur dann angenehm, wenn Kamera und Galerie sauber zusammenspielen. Nach einem Update kann es passieren, dass neue Schaltflächen an anderer Stelle erscheinen oder dass Bearbeitungswerkzeuge zuerst gesucht werden müssen. Darum lohnt ein Blick in die Kamera-App, die Bearbeitungsansicht und die Galerieordner.

Kontrolliere, ob deine bevorzugten Aufnahmearten noch schnell erreichbar sind und ob Filter, Retusche oder automatische Optimierungen so arbeiten, wie du es erwartest. Auch die Freigabe von Speicher, Zugriff auf Mikrofon und Standort sowie die Synchronisierung mit Cloud-Diensten sollten stimmen. Wer Bilder viel sortiert oder teilt, profitiert außerdem davon, Alben und Favoriten direkt nach der Installation zu prüfen.

  • Kamera-Ansicht: wichtige Schalter wie Blitz, Timer und Format prüfen.
  • Bearbeitung: neue Werkzeuge einmal mit einem Testbild öffnen.
  • Galerie: prüfen, ob Alben, Favoriten und automatische Sortierung stimmen.
  • Speicher: ausreichend Platz für neue Aufnahmen und Vorschauen sichern.

So bleibt das Gerät nach der Umstellung zuverlässig

Ein Update ist erst dann richtig abgeschlossen, wenn das System im Alltag wieder stabil läuft. Dazu gehört mehr als nur das Warten auf den nächsten Neustart. Kontrolliere Benachrichtigungen, Akkuverbrauch und die wichtigsten Apps über ein bis zwei Tage hinweg. So erkennst du, ob einzelne Programme noch nachziehen oder ob alles normal arbeitet.

Besonders sinnvoll ist ein geordneter Blick auf Berechtigungen, automatische Synchronisierung und Funktionen, die im Hintergrund mitlaufen. Wenn du regelmäßig sensible Daten, Fotos oder Anrufe über das Smartphone verwaltest, sollten Kontakte, Kalender, Cloud-Ordner und Telefonfunktionen fehlerfrei zusammenspielen. Erst wenn diese Bereiche sauber laufen, spielt die neue Oberfläche ihre Vorteile wirklich aus.

  1. Öffne die Akkunutzung und prüfe, ob einzelne Apps ungewöhnlich viel Energie ziehen.
  2. Kontrolliere, ob wichtige Benachrichtigungen vollständig ankommen.
  3. Teste Kamera, Telefon, Messenger und Browser in einer kurzen Alltagsrunde.
  4. Überprüfe Synchronisierung und Konten, falls Inhalte fehlen oder verzögert erscheinen.
  5. Starte bei kleineren Auffälligkeiten die betroffene App neu, statt sofort das ganze Gerät zu verändern.

FAQ

Wie erkenne ich nach dem Update, welche neuen Funktionen wirklich aktiv sind?

Am besten prüfst du zuerst die Einstellungen-App und gehst die Bereiche für Galaxy AI, Anrufe und Kamera einmal in Ruhe durch. Viele Neuerungen erscheinen nicht als große Meldung, sondern als einzelne Schalter, Menüpunkte oder neue Symbolleisten in vertrauten Apps.

Wo finde ich die wichtigsten neuen Einstellungen nach der Installation?

Ein guter Startpunkt ist der Bereich „Erweiterte Funktionen“, weil dort oft neue Assistenz- und Komfortfunktionen landen. Auch die Kamera-, Telefon- und Tastatureinstellungen sollten kontrolliert werden, da dort viele Änderungen direkt eingebettet werden.

Wie gehe ich vor, wenn ein neuer Assistent bei Anrufen nicht auftaucht?

Prüfe zunächst, ob die Telefon-App auf dem neuesten Stand ist und die passenden Berechtigungen vergeben wurden. Danach lohnt sich ein Blick in die Anruf- und Assistentenoptionen, weil manche Funktionen erst nach einer aktiven Freigabe sichtbar werden.

Warum fehlen mir bei der Kamera plötzlich einzelne Bearbeitungsoptionen?

Oft hängt das mit der genutzten Fotoauflösung, dem Motivmodus oder der jeweiligen Geräteklasse zusammen. Manche Werkzeuge werden außerdem nur eingeblendet, wenn ein Bild im passenden Format vorliegt oder eine Verbindung zu Cloud-Diensten aktiv ist.

Was kann ich tun, wenn nach dem Update Apps langsamer reagieren?

Starte das Gerät zunächst neu und prüfe dann, ob noch System- oder App-Updates ausstehen. Hilfreich ist auch das Leeren selten genutzter Hintergrundprozesse, weil große Zwischenupdates den Arbeitsspeicher kurzzeitig stärker belasten können.

Wie überprüfe ich, ob eine neue Funktion Akku oder Datenverbrauch erhöht?

Dafür öffnest du die Akku- und Geräteschutz-Einstellungen und schaust nach, welche Apps oder Dienste besonders aktiv sind. Bei Funktionen mit Cloud-Anbindung kann es sinnvoll sein, WLAN zu nutzen oder die Nutzung im Hintergrund einzuschränken.

Kann ich einzelne Funktionen wieder abschalten, wenn ich sie nicht nutzen möchte?

Ja, viele neue Optionen lassen sich einzeln deaktivieren oder auf einen reduzierten Umfang stellen. Besonders bei Assistenzfunktionen, Tipp-Hilfen und Fotoverbesserungen lohnt sich ein Blick in die jeweiligen Untermenüs, damit das Gerät nur das tut, was du wirklich brauchst.

Wie gehe ich vor, wenn sich die Optik oder Bedienung ungewohnt anfühlt?

Arbeite dich Schritt für Schritt durch die neuen Menüs und passe zuerst die wichtigsten Bereiche an, etwa Schnelleinstellungen, Benachrichtigungen und Tastatur. Danach kannst du weitere Komfortfunktionen ergänzen, bis sich die Oberfläche wieder passend anfühlt.

Welche Hinweise helfen bei Fehlfunktionen direkt nach der Installation?

Warte zunächst ab, bis alle Hintergrundprozesse abgeschlossen sind, denn nach einem größeren Update kann das Gerät eine Weile mehr arbeiten. Danach helfen ein Neustart, das Prüfen auf Folgeupdates und notfalls das Zurücksetzen einzelner App-Einstellungen.

Wie sichere ich mich ab, bevor ich größere Änderungen ausprobiere?

Lege vor wichtigen Anpassungen ein aktuelles Backup an und kontrolliere, ob Fotos, Kontakte und wichtige Dateien synchronisiert sind. So kannst du neue Funktionen testen, ohne bei Problemen auf wichtige Inhalte verzichten zu müssen.

Fazit

Das Update bringt vor allem dann einen echten Nutzen, wenn du die neuen Helfer nicht nur installierst, sondern auch gezielt einrichtest. Wer Kamera, Anrufe und Assistenten nach der Installation prüft, holt aus dem System deutlich mehr heraus und vermeidet viele typische Startprobleme. Ein ruhiger Blick in die Einstellungen spart später viel Zeit im Alltag.

Checkliste
  • Öffne die Kamera und suche nach neuen Bearbeitungs- oder KI-Funktionen.
  • Rufe die Galerie auf und prüfe die Werkzeuge für Korrektur, Entfernen oder Anpassung.
  • Testen die Telefon-App mit einem bekannten Anruf, falls der Anruf-Assistent verfügbar ist.
  • Schau in die Einstellungen von Galaxy AI, ob neue Sprach- oder Texthilfen freigeschaltet wurden.
  • Starte das Gerät neu, falls einzelne Menüs nach dem Update noch unvollständig wirken.

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