Anno 1800: Bananen im Überfluss – Frohe Ernte auf den Bananenplantagen

Die Neue Welt: Bananenplantagen zentralisieren und Platz sparen – so geht’s.

Sobald in der alten Welt die Stufe der Handwerker erreicht sind, kann die Neue Welt per Expedition erschlossen werden. Das solltet Ihr auch unbedingt sehr zügig tun, da Eure Konkurrenz ebenfalls auf diese Idee kommen wird. Der Kampf um die knappen (und besten) Inseln ist damit eröffnet.

Wesentliche Unterschiede zwischen Alter und Neuer Welt

Die Neue Welt unterscheidet sich maßgeblich von der alten Welt bei Anno 1800 – leider häufig zum Nachteil: Weder eine Speicherstadt noch Pendlerkais lassen sich setzen. Das bedeutet, dass Ihr vor allem hinsichtlich Depots, Anlegestellen und der Verteilung der Arbeitskräfte eingeschränkt seid. Weiterhin sind die Inseln der Neuen Welt vor allem durch lange Flüsse geprägt, die ein unbeschwertes Bauen kaum möglich machen. Immerhin findet Ihr in der Neuen Welt eine ganze Menge Öl, mit dessen Förderung Ihr Euch auch relativ früh beschäftigen solltet.

Grundversorgung sicherstellen

Analog zur alten Welt ist auch im sog. „Orient“ dafür zu sorgen, dass die Bedürfnisse Eurer Einwohner erfüllt werden. Da Ihr auf jeder besiedelten Insel stets ein Dorf pflegen müsst und Arbeitskräfte mangels Pendlerkai nicht getauscht werden können, müssen sämtliche Grundressourcen zunächst auf jeder Insel angebaut werden: Ponchos und gebackene Bananen sind die beiden Ressourcen, die die Einwohner der untersten Stufe (Journaleros) bei Euch anfragen.

Ziel: Zentralisierte Produktion

Das Ziel sollte sein, dass Ihr Waren und Güter möglichst an einer Stelle in großen Mengen produziert und die Endprodukte dann per Verteilerroute an alle Inseln verschifft und die Lagerbestände füllt. Mit gebackenen Bananen funktioniert das sehr gut – allerdings erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt im Spiel.

Anno 1800 Bananen im Überfluss - reich werden durch Bananenplantagen

Produktionskette für gebackene Bananen

Ihr benötigt Fischöl, das Ihr durch eine Fischölfabrik im Küstenbereich erhaltet sowie Bananenplantagen. Darüber hinaus ist eine Küche fertig, die aus beiden Zutaten zusammen gebackene Bananen herstellt. Das Ganze funktioniert relativ schnell: Nach nur 30 Sekunden ist eine Einheit fertig und kann verzehrt werden. Logischerweise reicht diese Geschwindigkeit nicht mehr aus, wenn Eure Bevölkerung wächst und Ihr auf einer Insel den gesamten Konsum Eurer Inselwelt decken möchtet. Ihr solltet daher schnellstmöglich versuchen, eine größere Insel zu wählen und die Produktion dorthin zu verlagern – mit allem was dazu gehört.

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Voraussetzungen schaffen und Vorbereitung

Da wir Euch im Folgenden vorstellen, wie Ihr mit Tankhöfen und Handelskammern arbeitet, müssen die Grundvoraussetzungen zunächst geschaffen werden: Sorgt dafür, dass stets genug Baumaterial vorhanden ist. Bretter, Ziegel, Stahlträger, Fenster und Stahlbeton sollten per Verteilroute aus der alten Welt im Überfluss in die neue Welt verschifft werden, so dass Ihr Euch um die Versorgung mit Baumaterial nicht mehr kümmern müsst. Achtet außerdem darauf, dass Ihr Dampfmaschinen aus der alten Welt in die neue Welt bringt. Diese werden für Traktorenscheunen benötigt, damit die Bananenfelder (und auch alle anderen Felder) eine deutlich höhere Produktivität aufweisen.

Tankhof setzen und Öl fördern

Zunächst solltet Ihr einen Ölhafen setzen, Öl abbauen und in der Nähe Eurer (künftigen) Bananenfelder einen Tankhof setzen. Dieser muss an das Schienennetz gekoppelt sein und Zugang zu einer Straße haben. Auf diese Weise können die Traktorenscheunen Eurer Bananenplantagen mit Elektrizität versorgt werden, so dass die Traktoren die Arbeit aufnehmen können.

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Platzierung der Handelskammer und Plantagen

Baut nun Eure Bananenplantagen um eine Handelskammer herum und fügt jeder Plantage eine Traktorenscheune hinzu. Nach einer kurzen Zeit kommt der Tankwagen und versorgt die Scheune mit dem entsprechenden Rohöl. Die Produktivität steigt dadurch gewaltig. Nun geht es darum, die Handelskammer mit den passenden Items auszustatten, damit die Produktivität noch weiter ansteigt.

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Das Arbeitskräftepensum auf dieser Insel kann für Bananen, Fischöl sowie für die Küche ebenfalls angepasst werden. Auch wenn Eure Journaleros dadurch nicht besonders zufrieden sind und es zeitweise zu Streiks oder Brandherden kommt, so lohnt sich diese Stellschraube dennoch. Die Produktivität steigt gewaltig an und Ihr kommt dem Ziel immer näher, die gesamte Inselwelt zu versorgen.

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Items für die Handelskammer

Feras Alsarami, Meister der Hypnose (episch), erhöht Eure Leistung noch einmal um 50% und hat positive Effekte auf Kosten, die Arbeitskräfte sowie die Aufstandsgefahr.

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Der Gartenbauer Hermann (episch) gibt einen weiteren Leistungsschub von 20% und reduziert die notwendigen Module um 20%. Ihr spart also Platz und könnt noch mehr Plantagen auf engstem Raum setzen. Das Spannende: Paprika, Kartoffeln und Trauben werden bei jeder 12., 11. und 13. Tonne Bananen mitproduziert. Diese Querfinanzierung der alten Welt ist besonders komfortabel und sorgt dafür, dass Ihr auch dort ebenfalls weniger Plantagen und Anbauflächen benötigt.

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Die Baumpflegerin sorgt letztlich erneut für weitere 15% und verringert die Anbaufläche zusätzlich um 10%. Als Bonus gibt es bei jeder 5. Tonne Bananen eine Tonne Tabak extra. Praktisch, da Ihr auf dieser Insel ggf. direkt Zigarren produzieren könnt und Euch die Grundressource in Teilen spart.

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Küchen setzen und gebackene Bananen produzieren

Nachdem Ihr die Bananenplantagen gesetzt habt und genügend Fischöl an den Küstenbereichen abbaut, sind die Küchen zu setzen, um gebackene Bananen zu produzieren. Hier geht Ihr analog vor und setzt zunächst eine Handelskammer in die Mitte, die wiederum mit passenden Items ausgestattet wird. Rund herum platziert Ihr die Küche und ein paar Lagerhäuser, damit die Waren auch abgeholt werden können.

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Ausstattung der Handelskammern zur Optimierung der Küchen

Generell kann auch an dieser Stelle Feras Alsarami eingesetzt werden, da diese die Produktivität um 50% steigert. Im Kontor der KI-Gegner in der Neuen Welt findet Ihr zahlreiche Items, die die Produktivität der Küchen steigern.

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Die wirklich guten Items müssen jedoch auf Expeditionen verdient oder im Forschungsinstitut entwickelt werden.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Produktion der gebackenen Bananen wird (allein schon mit Feras Alsarami) stark steigen. Generelle Effekte wie die Zeitung etc. sind an dieser Stelle noch gar nicht berücksichtigt und können sich ebenfalls steigernd auswirken. Werft aber in jedem Fall einen Blick auf die Item-Entwicklung im Forschungsinstitut bei Anno 1800: Hier habt Ihr viele Möglichkeiten und könnt passende Items auswählen, die für einen Produktivitätsschub sorgen.

Verteilerrouter und Verschiffen

Schließlich solltet Ihr ein effizientes Verteilsystem initiieren und Mindestlagerbestände festlegen, damit alle Inseln zentral mit gebackenen Bananen versorgt werden.

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In unserem Bild seht Ihr, dass alle Inseln angefahren werden und immer be- und entladen wird, je nachdem, ob der Mindestlagerbestand erreicht ist, oder noch nicht. Wir empfehlen an dieser Stelle mehr als zwei Schiffe auf diese Route zu setzen. Bei diesem Ausmaß wären 6-10 Schiffe denkbar.

Fazit

Durch Zentralisierung und Spezialisierung sowie die Nutzung sämtlicher Möglichkeiten, von Tankhöfen bis zu Handelskammer-Items, schafft Ihr es, Eure Inseln frei von Grundgütern zu halten. Ihr könnt, wenn auch nicht ganz so akribisch wie in der alten Welt, Produktionen sauber voneinander trennen und Euch pro Insel auf einzelne Güter spezialisieren und damit die Welt versorgen. Achtet darauf, immer ganz leicht im Überschuss zu sein, damit kein Lieferengpass entsteht. Und zuletzt: Vergesst nicht, die Neben- bzw. Zusatzprodukte abzutransportieren oder weiterzuverarbeiten.

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